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Freitag, 3. Apr. 20

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Nordzypern bleibt ein Geheimtipp

Girne - Als Zypern der EU beitrat, musste der von der Republik abgespaltene Norden draußen bleiben.

Nordzypern

Salamis ist seit über 1000 Jahren vor Chr. besiedelt. (Bild: Öger/dpa/gms)

Die Nordzyprer sind darüber enttäuscht, wollen sie doch politische und wirtschaftliche Gemeinschaft mit den Menschen, die ihre Urlauberbetten füllen.

Denn neben Gästen aus der Türkei kommen auch viele Deutsche. Vor allem aber sind es Touristen aus Großbritannien, die nach Nordzypern reisen. Das Land setzt heute mehr auf den Tourismus denn je - und investiert deshalb kräftig in die Infrastruktur. So wurde der Flughafen Ercan im Jahr 2004 komplett modernisiert. An allen noch so entlegenen Ecken der Insel schießen Wohngebiete aus dem kargen Boden. Noch 2002 führte von Girne zur Karpaz-Halbinsel eine kaum befestigte Buckelpiste, die sich um jede Klippe der Steilküste wand. Da wurde die Strecke von 150 Kilometern zur Tagesreise. Inzwischen beherrscht eine Schnellstraße die Landschaft nördlich des Besparmak-Gebirges.

Dennoch ist Nordzypern ein Geheimtipp für alle geblieben, die sich zum Beispiel in die Ruhe des Fünffinger-Gebirges zurückziehen wollen, einsame Kapellen oder Buchten entdecken möchten. Siebenmal kehrt derjenige zurück, der einmal Zypern besucht hat - das sagt so ziemlich jeder Zyprer über seine Heimat, in der 9000 Jahre Menschheitsgeschichte architektonische Spuren hinterlassen haben.

Zum Beispiel in der geteilten Hauptstadt Lefkosa, die südlich des insularen Eisernen Vorhangs Nikosia heißt. Dort wurde mit Hilfe der UNO das historische, venezianisch geprägte Viertel restauriert. Schmale Gassen, eine Moschee und eine römisch-katholische Kirche gehören dazu. An der Grenze liegt ein parkähnlicher Spielplatz, dahinter ein gut zehn Meter breiter Graben Niemandsland. Hier wehen die weißen und roten Halbmonde auf rotem und weißem Grund, drüben wiegen sich die Flaggen Griechenlands und der Republik Zyperns.

Die Schätze der Hauptstadt finden bei vielen Touristen aber kaum Beachtung. Stattdessen tummeln sich sich Urlauber in Girne. Die Stadt an der hufeisenförmigen Bucht mit dem Besparmak-Gebirge und einer imposanten Festung als Kulisse gilt als Flaniermeile Nordzyperns.

Europas Politik ist das Gesprächsthema Nummer eins zwischen Gästen und Einheimischen. Köche, Taxifahrer, Postkartenverkäufer – sie alle freuen sich über jeden, der die Entscheidung trifft, bewusst in den Norden der Insel zu reisen. Und damit länger unterwegs ist als in den Süden: Denn während Larnaca im Süden nonstop von Deutschland aus erreichbar ist, müssen Touristen mit Endziel Ercan einen Stopp in Istanbul, Antalya oder Ankara einplanen. Seit Januar 2005 immerhin unterhält die Cyprus Turkish Airlines ein Büro in Frankfurt/Main, so dass Tickets nach Nordzypern nun direkt in Deutschland buchbar sind.

Nordzypern ist ein Land, in dem Limonen, Feigen und Weintrauben gedeihen. Plantagen mit Zitrusfrüchten prägen die Schwemmlandebene rund um Güzelyurt im grünen Westen. Die Karpaz-Halbinsel im Osten erweist sich dagegen als schroff und arm an Vegetation. Weiter gen Süden stolpern Zypern-Besucher förmlich über die Zeugnisse antiker Architektur: Hier liegen die Reste der Stadt Salamis mit ihrem Amphitheater, Überbleibsel eines römischen Gymnasiums und Basiliken ebenso wie das Barnabas-Kloster mit einem Antiquitätenmuseum. Es gibt genug Stoff für mindestens sieben Reisen, Nordzypern zu entdecken.

Informationen: Nordzypern- Tourismuszentrum, Baseler Straße 35-37, 60329 Frankfurt (Tel.: 069/24 00 79 46, Fax: 069/24 00 79 48).

www.nordzypern-touristik.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/03/23/service/reise/reisetipp/t/rzo125004.html
Freitag, 04. Februar 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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