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Donnerstag, 9. Jul. 20

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Kalabrien ist pures Süditalien

Tropea - Süditalien ist mehr als Neapel, Sizilien und von der Sonne verbranntes Land: Nur zwei Flugstunden von Deutschland entfernt liegt in der äußersten „Stiefelspitze” Italiens die Region Kalabrien.

Kalabrien

Blickfang: Die Wallfahrtskirche Santa Maria dell'Isola. (Bild: Averesch/dpa/gms)

Zwischen Tyrrhenischem und Ionischem Meer finden Touristen viele Kilometer Strand und ein angenehmes Klima selbst im Winter. An keinem Punkt sind es mehr als 40 Kilometer bis zum Wasser. Das hügelige Landesinnere ist besonders im Herbst attraktiv, wenn Maronenbäume, Zitronen- und Orangensträucher schwer tragen und die landestypische rote Zwiebel „Cipolla rossa” geerntet wird.

Touristisch ist Kalabrien noch verhältnismäßig unerschlossen. Die wenigen Hotelanlagen stammen meist aus den siebziger Jahren, kleinere Pensionen sind in Familienhand. „Wenn jemand zum Feiern in die Region kommt, ist er falsch, denn das hier ist nichts für Fußballclubs oder Kegelvereine”, sagt Christian Luge vom Meeting Point Calabria im Küstenort Tropea, dessen Unternehmen die Gäste von Reiseveranstaltern betreut. Nur die tyrrhenische Küste um Pizzo und Vibo Marina wird im Juli und August zum Feriendomizil vieler Italiener aus dem Norden.

Ob das noch lange so bleibt, ist aber offen. Der Reiseveranstalter FTI Touristik aus München will für den Tourismus in Süditalien „eine völlig neue Dimension” öffnen: Im Mai soll mit 600 Zimmern und Suiten das Vier-Sterne-Hotel „Garden Resort Calabria” den Betrieb aufnehmen. Laut FTI ist es das größte Ganzjahres-Resort Italiens. Auch andere Anbieter wie TUI und Neckermann haben Kalabrien in ihren Katalogen.

Die Maschinen mit den Touristen landen in der Regel auf dem Flughafen Lamezia Terme im Zentrum Kalabriens oder auf dem Airport der Provinzhauptstadt Reggio di Calabria im äußersten Süden. Kalabrien ist mit 2,1 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von rund 25 000 Quadratkilometern vergleichsweise dünn besiedelt und in etwa so groß wie Mecklenburg-Vorpommern. Die Region teilt sich auf in die Provinzen Catanzaro, Cosenza und Reggio di Calabria.

Was die Natur verspricht, löst die kalabrische Küche ein: Auf Genussmenschen warten zu fast jedem Gericht die scharfen „Peperoncino”, der Schafskäse „Pecorino” oder eine chutneyähnliche Marmelade aus der „Cipolla rossa”. Die Pizzabäcker legen nach Feierabend Maronen in die Ofenglut, an deren geräucherter Note sich am Tag darauf die Gäste erfreuen können. Beim Essen darf ein Wein aus der Region nicht fehlen: Wohl am bekanntesten ist der Cirò, der im gleichnamigen Ort angebaut wird. „Am Sonntag fahren viele Leute aus der Region dann zum Tartufo-Eisessen nach Pizzo, wo die berühmte Kalorienbombe erfunden wurde”, sagt Fremdenführerin Ellen Holetzke.

Die richtige Zeit, um Kalabrien zu besuchen, ist der „tempo fino”, das feine Wetter ab November, wenn der heiße Sommer vorüber ist. Im Winter wird es tagsüber selten kälter als 12 Grad. In den Dörfern an der Küste scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Besucher von Tropea mit seinen 8000 Einwohnern erleben etwa, wie die Bewohner am Abend und vor allem am Wochenende auf den Corso Vittorio Emanuele und die anliegenden Plätze strömen, um zu flanieren. „Alle, selbst die Alten, machen sich schick”, erzählt Holetzke. Die Jüngeren steuern vorzugsweise ihre Autos Runde um Runde durch die engen Gassen.

Touristen mieten sich am besten ein Auto, um Kalabrien zu erkunden. Ein Kleinwagen ist ab 50 Euro pro Tag zu haben. „Man kann beispielsweise zu den Köhlern in die Berge fahren”, rät Luge. Als Kulturhauptstadt der Region gilt Cosenza. Die barocke Altstadt mit Kirchen und einem Kastell ist für historisch Interessierte einen Besuch wert. Wenn dann noch Zeit bleibt, könnte der Weg zum Beispiel über die Straße von Messina weiter nach Sizilien führen.

Informationen: Staatliches Italienisches Fremdenverkehrsamt, Kaiserstraße 65, 60329 Frankfurt (Gebührenfreie Hotline für kostenloses Informationsmaterial: 00800/00 48 25 42, E-Mail: enit.ffm@t-online.de).

www.infoitalien.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/03/23/service/reise/reisetipp/t/rzo132629.html
Freitag, 04. März 2005, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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