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Dienstag, 18. Feb. 20

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Bremen - Das 600-jäh­rige Beste­hen des Bremer Rat­hau­ses und seines Rats­kel­lers feiert die Han­sestadt in diesem Jahr mit einem Wein­fest. Das teilt die Bremer Tou­ris­tik-Zen­trale mit.

Marne-la-Vallée - Dis­ney­land Paris nimmt am 9. April seinen umge­bau­ten Wel­traum­bereich in Betrieb. Wie der Frei­zeit­park in Marne-la-Vallée in Frank­reich mit­teilt…

Hamburg - Der Früh­ling macht sich in Europa langsam auch bei den Was­ser­tem­pera­turen bemerk­bar. So stiegen die Werte der europäi­schen Gewäs­ser im Ver­gleich zur Vor­woche jeweils um rund ein Grad…

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Thailands Süden nach der Flutkatastrophe

Khao Lak/Phuket - In wenigen Jahren hatte sich Khao Lak in Süd-Thailand vom unbekannten Küstenstreifen zum Boom-Badeort gewandelt.

Thailand

Vielen Thailändern ist der Buddhismus sehr wichtig. (Florian Oertel/dpa/gms)

Seit der Flutwelle steht Khao Lak für Tod und Zerstörung. Und obwohl viele Spuren beseitigt sind, bleiben die Urlauber fern.

Auch Thailands populärstes Badereiseziel Phuket etwas weiter südlich hat der Tsunami heimgesucht. Inzwischen ist auch hier das Bemühen spürbar, zur Normalität zurückzufinden.

In Khao Lak seien 90 Prozent der Bungalows und Hotels zerstört, erzählt der Gästeführer Sumit Khruasanit. Mittlerweile sind überall Bagger am Werke - der Wiederaufbau soll so rasch wie möglich vorangehen. Die Hoteliers, die nicht alles verloren haben, setzen viel daran, den Betrieb aufrecht zu erhalten. So hat zum Beispiel das „Khao Lak Merlin Resort” wieder geöffnet. Noch in Trümmern liegt dagegen das „Sofitel Magic Lagoon”. Verstreute Schuhe und ein herrenloser Koffer zeugen noch von der Katastrophe. „Die Eigner wollen momentan nicht, dass die Anlage abgerissen wird”, sagt Frank Haussels vom Thailändischen Fremdenverkehrsamt in Frankfurt/Main.

Ganz anders sieht es gut eine Autostunde weiter südlich auf Phuket aus - zumindest an den meisten Orten. „Das Wasser ist hier herein gelaufen, aber zum Glück wurde nicht viel zerstört”, sagt Frank Dreist, General-Manager des „Kata Beach Resort” im Südwesten Phukets mit Blick in die Lobby des Hotels. Auch Kamal Chaoui, Chef des Luxus-Resorts „Banyan Tree”, erzählt von geringen Schäden. Schlimmer erwischt hat es den von europäischen Touristen gern besuchten Patong Beach. Auch hier sind Bauarbeiten in vollem Gang, doch viele Läden an der Promenade haben nach wie vor geschlossen. Auf dem Wellblechzaun vor einem betroffenen Hotel heißt es: „Welcoming Guests Soon”.

Doch obwohl das Ausmaß der Zerstörungen nicht mit jenem in Khao Lak zu vergleichen ist: Auch auf Phuket herrscht Zurückhaltung bei den Urlaubern, wie Frank Haussels erzählt. „Momentan sind höchstens 30 Prozent der Zimmer belegt, normalerweise wären es 95 Prozent.”

Dabei könnten Gäste an den Ferienorten im Süden Thailands momentan fast ideale Bedingungen vorfinden: Die Strände erstrahlen in Weiß, da sie nach der Flut gereinigt wurden. Beim Service müssen die Urlauber keine Abstriche hinnehmen: Nach einhelligen Angaben haben die Hotels die Personalstärken trotz geringerer Gästezahlen nicht verringert.

Um die bis Ende März andauernde Hauptsaison wenigstens etwas zu „retten”, haben die Häuser in der Regel ihre Preise gesenkt. „Wir verlangen zurzeit nur die Tarife der Nebensaison”, sagt On-Anong Ruengthanawat, Vize-Chefin des „Karona Resort & Spa” auf Phuket. Diese Tarife liegen um etwa 30 Prozent unter jenen der Hauptsaison. „Das wird aber auf diese Saison begrenzt bleiben”, sagt Matai Gilroy, Marketing-Manager des „Pimalai Resort & Spa” auf der Insel Lanta. Sondertarife über diesen Zeitraum hinaus schadeten dem Image.

Ohnehin rechnen die Touristiker damit , vom Start der Hauptsaison im Oktober an wieder Rekordzahlen verbuchen zu können. Auch für Khao Lak äußert Frank Haussels Zuversicht: „Die Hotels werden größtenteils wieder aufgebaut.” Dabei habe es Diskussionen gegeben, neue Bauten um 200 oder 300 Meter von der Küste zurückzusetzen. Dies sei aber nicht sinnvoll. Eine Bestätigung seiner Ansicht findet er in Form jenes Polizeischiffs, das rund um die Welt in den Nachrichten war, weil es viel weiter als 200 Meter aufs Land gespült wurde. Es ist vorgesehen, um das Boot herum eine Gedenkstätte für die Flutopfer zu errichten.

Informationen: Thailändisches Fremdenverkehrsamt, Bethmannstraße 58, 60311 Frankfurt (Tel.: 069/138 13 90, Fax: 069/13 81 39 50)

Thailändisches Fremdenverkehrsamt: www.thailandtourismus.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/03/23/service/reise/t/rzo135269.html
Montag, 14. März 2005, 15:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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