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Freitag, 5. Jun. 20

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Kuba ohne Dollar - Vor Geldwechsel gut informieren

Havanna - Seit dem 8. November 2004 ist der US-Dollar in Kuba kein Zahlungsmittel mehr.

Geldscheine

Geldscheine und Infomaterial zu Kuba liegen auf dem Tisch. Bild:Kubisch/dpa/gms

Manche Touristen bekamen Probleme, weil sie sich über den zehnprozentigen Wertabschlag ihres Dollars beim Umtausch in Konvertible Pesos nicht informiert hatten.

Zudem ist längst nicht allen Gästen klar, dass das sozialistische Kuba noch nie in den USA ausgestellte Kreditkarten akzeptiert hat. Kuba-Urlauber sollten diese Regeln kennen, um auf der Insel passendes Geld in der Tasche zu haben.

Der Euro ist - wie die anderen Nicht-US-Währungen - willkommen in staatlichen Banken und Wechselstuben und wird ohne Abschlag gegen die „Devisen-Pesos” getauscht. Auch die meisten Euro-Kreditkarten funktionieren an den wenigen Geldautomaten in Hotels und Kreditinstituten. Direktes Zahlungsmittel ist der starke Euro in einem halben Dutzend Touristenzonen wie Varadero, Cayo Largo, Jardines del Rey (Cayo Coco) und der Region Holguín.

Auch deutsche Urlauber sollten jedoch prüfen, welche Kreditkarte sie mitnehmen. Auf Kuba werden von US-Geldinstituten ausgestellte Karten auch dann nicht anerkannt, wenn sie auf Euro-Basis laufen und in Deutschland ausgegeben wurden - etwa Karten der US-Citibank. Dagegen gibt es mit Kreditkarten auf US-Dollar-Basis, die zum Beispiel von Banken in Mexiko oder Karibikinseln wie Antigua und Barbados stammen, weder Akzeptanz- noch Abschlagsprobleme. Mit ihnen ist bei der Abrechnung ein US-Dollar auch nicht nur 90 Cent, sondern einen vollen Konvertiblen Peso wert, der CUC abgekürzt wird.

„Die Dinger sehen etwas aus wie Monopoly-Geld und sind wohl fast alle frisch gedruckt”, sagt Tom Geyer, ein Filmemacher aus Köln. „Ich reise mit wenig Bargeld, ziehe mir Konvertiblen Pesos mit Kreditkarte aus dem Automaten oder lege Karte und Pass am Bankschalter vor.” Die Abrechnung der Kreditkarte in Deutschland enthält später die üblichen Automaten- und Auslandsgebühren - weitere Abschläge gibt es nicht.

Manche Touristen versuchen zwar noch immer, in Devisenläden und Restaurants in der Altstadt von Havanna oder in den Musikcafés in Santiago mit US-Dollar zu bezahlen, wie es seit 1993 üblich war. Ein Kopfschütteln von Kellner und Verkäuferin macht aber klar: Die wohl bekannteste Währung der Welt wird hier nicht mehr akzeptiert. Die Konvertiblen Pesos, von den Insulanern auch „Chavitos” genannt, gab es auch schon früher. Da führte dieser „Dollar-Peso” mit dem Kurs 1:1 jedoch ein Schattendasein. Inzwischen wurde er kräftig nachgedruckt.

Ein Beispiel dafür, was ohne Konvertible Pesos passieren kann, ist auf dem Flughafen von Havanna zu beobachten: Mary und Will aus Los Angeles bieten Passanten ihre letzten Dollar und als Geschenk ein Päckchen Kuba-Kaffee für eine Mini-Summe Konvertibler Pesos an. Die fehlt dem Paar dringend, um die Abfluggebühr zu zahlen und den Flug zu erwischen, der in einer Stunde nach Cancun in Mexiko startet. Die Kalifornier waren von dort aus - wohl wenig vorbereitet und mit einem älteren Reiseführer - zu einem Abstecher auf die Zuckerinsel gereist. Wie tappte das Paar in die Falle? Erstens beträgt die Abfluggebühr nicht mehr 20 Dollar, sondern 25. Zweitens sind es nun eben keine US-Dollar mehr, auch wenn die meisten Kubaner sie noch so nennen.

Mary und Will ist das alles etwas peinlich. „Wir haben erst unser mexikanisches Geld getauscht und dann fast alle Dollar. An den Abschlag haben wir gar nicht gedacht. Nun haben wir noch 45 Devisen-Peso und 5 Dollar. Wir dachten 40 für die Departure Tax und 10 als Reserve für Kaffee und Sandwich”, erzählt die Blondine. Am Bankschalter macht die verantwortliche Kubanerin den Amerikanern klar, dass beide Kreditkarten hier nicht gültig seien und es für die 5 Dollar nur 4,50 CUC geben würde. Ein anderer Reisender hilft den beiden schließlich mit etwas Geld aus der Patsche.

„Devisen-Pesos”, die außerhalb des Landes wertlos sind, können bei den Wechselstuben am Flughafen in Hartwährung zurückgetauscht werden. Mit der nationalen kubanischen Peso-Währung, in der Löhne und Gehälter sowie Produkte in „normalen” Restaurants und Läden bezahlt werden, machen nur wenige Touristen Bekanntschaft. Urlauber, die Land und Leute näher kennen lernen wollen, tauschen aber einige konvertible Pesos in diese Währung. Der Kurs beträgt dabei 1:26.

Für deutlich weniger als einen Euro gibt es damit acht Glas Rum, vier Glas Fassbier, 26 kleine Softeis oder 130 Busfahrten. Genauso viel kosten in einem Geschäft, in dem mit CUC gezahlt wird, vier Rollen weiches Toilettenpapier, zwei Stück Seife oder zwei Cola.

Informationen: Kubanisches Fremdenverkehrsamt, Kaiserstraße 8, 60311 Frankfurt (Tel.: 069/28 83 22, Internet: www.cubainfo.de).

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/03/23/service/reise/t/rzo135532.html
Dienstag, 15. März 2005, 13:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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