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Mittwoch, 11. Mai 05

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Welt­größte Kalt­was­ser­fontäne darf sprin­gen

Freie Bahn für den Gey­sir

An­der­nach - Der größte Kalt­was­ser-Gey­sir der Welt bei Ander­nach (Kreis Mayen-Koblenz) darf bald wieder spru­deln. Nach zähem Ringen haben sich die Stadt Ander­nach und der Natur­schutz­ver­band BUND darauf geei­nigt, dass der Geysir tou­ris­tisch genutzt werden kann. Ent­spre­chende Ver­träge wurden in Ander­nach unter­zeich­net.

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Dieses Natur­schau­spiel wird bald für alle zu sehen sein: Der Sprung des Ander­nacher Gey­sirs. Bis zu 60 Meter hoch kann hier das Wasser empor­schießen.

Freie Bahn für den Geysir: Seit gestern ist klar, dass die Attrak­tion auf der Rhein-Halb­insel "Na­medyer Werth" bei Ander­nach bald wieder sprin­gen darf. Dieser Eini­gung sind ein jah­relan­ger Rechtss­treit und ver­trau­liche Media­tions­gespräche zwi­schen der Stadt Ander­nach und dem Bund für Umwelt- und Natur­schutz (BUND) vor­aus­gegan­gen.

Der BUND hatte sei­ner­zeit befürch­tet, dass eine tou­ris­tische Nutzung des Geysirs im Natur­schutz­gebiet "Na­medyer Werth" die Umwelt zu stark belas­tet. Sch­ließ­lich errech­neten Exper­ten, dass die Fontäne bis zu 100.000 Besu­cher jähr­lich anlockt. Nicht nur des­wegen zog der BUND vor Gericht. Dieses ließ den Geysir im Novem­ber 2003 vorerst stop­pen.

Jetzt der Durch­bruch: Gestern wurden in Ander­nach zwi­schen der Stadt, dem BUND und der Struk­tur- und Geneh­migungs­direk­tion (SGD) Nord ent­spre­chende Ver­träge unter­zeich­net, die eine tou­ris­tische Nutzung des Geysirs zulas­sen.

Bios­phären­reser­vat

Die Kern­punkte der Ver­träge sind, dass sich die Stadt für eine natur­nahe Wald­bewirt­schaf­tung in ihrer Gemar­kung ein­setzt, zusätz­liche Berei­che als mög­liche Vogel­schutz­gebiete beim Land bean­tragt und sich für ein Bios­phären­reser­vat entlang des Rheins ab Koblenz ein­setzt. Außer­dem wurden die Pla­nun­gen für die Bebau­ung im Umfeld des Geysirs redu­zier­t.

Die rhein­land-pfäl­zische Lan­des­vor­sit­zende des BUND, Hei­delind Wei­demann, sagte: "Wir haben ein Ergeb­nis erzielt, keinen Kom­pro­miss - denn dem haftet ja immer etwas Faules an. Und hier ist nichts faul." Ander­nachs Ober­bür­ger­meis­ter Achim Hütten freute sich über die erzielte Eini­gung: "Das eröff­net der Stadt und der Region große Chan­cen, vor allem im Tou­ris­mus." Auch der Prä­sident der SGD Nord, Hans-Die­ter Gassen, war zufrie­den und dankte allen Part­nern für die ver­trau­ens­volle Zusam­men­arbeit.

Bis zu 60 Meter in die Höhe

Der Kalt­was­ser-Gey­sir sprang erst­mals im Jahr 1900. Damals för­derte dort eine Firma Mine­ral­was­ser. Und quasi als "Bei­gabe" spru­delte ein Geysir. Als dieser 1953 nicht mehr sprang, bohrte eine andere Firma einen neuen Geysir, der wegen des Ausbaus der B9 im Jahr 1957 still­gelegt wurde. Erst 2001 wurde der Sprudel reak­tiviert. Heute kann er das Wasser bis zu 60 Meter in die Höhe schießen.

Chri­stoph Maurer - Foto: Thomas Frey


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/11/rlp/r/geysir.html
Mittwoch, 11. Mai 2005, 10:52 © RZ-Online GmbH (aj)
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