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Mittwoch, 12. Juni 13
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Sieg beim FCK: Bremen in Champions-League-Quali

Kaiserslautern - Werder Bremen hat in letzter Minute doch noch den schon verloren geglaubten Platz in der Champions-League-Qualifikation gebucht und damit einen versöhnlichen Saisonausklang in der Fußball-Bundesliga gefeiert.

1. FC Kaiserslautern - SV Werder Bremen

Der Bremer Valdez (l) im Getümmel mit Hertzsch, Tchato und Mettomo (v.ln.r.).

Der entthronte Meister kam am 34. Spieltag zu einem 2:1 (2:1)-Sieg beim 1. FC Kaiserslautern und sprang dank der Patzer des VfB Stuttgart und von Hertha BSC auf den dritten Tabellenrang. Vor 40 315 Zuschauern erzielten Tim Borowski (12.) und Nelson Valdez (42.) die Tore für Werder. Halil Altintop (45.+1) besorgte kurz vor der Halbzeit den schmeichelhaften Anschluss für die auf der ganzen Linie enttäuschenden Pfälzer.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und wie sich das in der Tabelle darstellt. Wir haben eine gute Saison gespielt und dabei tolle Spiele geliefert. Wir haben mit dem dritten Platz das bekommen, was wir verdient haben”, sagte Werder-Trainer Thomas Schaaf. Bremens Sportdirektor Klaus Allofs wertete den späten Erfolg als weiteren Meilenstein auf dem Weg, sich dauerhaft unter den besten drei Bundesliga-Teams zu etablieren. „Es ist schön, dass wir auf diesem Weg vorangekommen sind. Es war eine positive Saison, in der bislang etwas fehlte. Der dritte Platz ist ein kleiner Trost”, erklärte Allofs.

Bremen übernahm vom Anpfiff weg das Kommando auf dem Feld und schnürte die Hausherren über weite Strecken in deren Hälfte ein. Im Mittelfeld sorgten Fabian Ernst, Johan Micoud und Borowski für eine drückende Überlegenheit und initiierten einen gefährlichen Angriff nach dem anderen. Die Pausenführung hätte wesentlich höher ausfallen müssen, doch im Abschluss sündigten die Gäste. Valdez (26.) verzog aus Nahdistanz, Miroslav Klose (36.) traf aus drei Metern Entfernung nur den Außenpfosten.

Zudem verwehrte Schiedsrichter Franz-Xaver Wack den Bremern einen klaren Elfmeter, als Klose im Strafraum von Lucien Mettomo umgesäbelt wurde. Die Szene war symptomatisch, denn die Lauterer agierten behäbig und waren stets einen Schritt langsamer als die Gäste. So auch bei der ersten Chance, als Ioannis Amanatidis allein auf das Bremer Tor zulief, dann aber so lange zögerte, bis Frank Fahrenhorst die Situation noch bereinigte. „Die erste halbe Stunde war Katastrophen-Fußball. Aber auch in der zweiten Hälfte hatten wir keine einzige Torchance”, kritisierte der scheidende Interimstrainer Hans-Werner Moser.

Lediglich wenige Sekunden vor der Pause entwischte Altintop der in dieser Situation schlecht gestaffelten Werder-Abwehr und sorgte mit dem Anschluss kurzzeitig für Hoffnung bei den ansonsten harmlosen „Roten Teufeln”. Werder beherrschte die Partie auch nach dem Wechsel, wirkte im Spiel nach vorn aber nicht mehr so zielstrebig. Dennoch erspielten sich die Grün-Weißen weitere gute Gelegenheiten, doch Klose und zwei Mal Valdez vergaben kläglich. Der Peruaner brachte sogar das Kunststück fertig, den Ball aus fünf Metern am leeren FCK-Tor vorbei zu schieben. Zuvor hatte Lauterns Torwart Thomas Ernst einen Flachschuss von Borowski glänzend pariert. Dennoch geriet der verdiente Sieg nie in Gefahr.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/21/sport/fussball/t/rzo152708.html
Samstag, 21. Mai 2005, 18:14 © RZ-Online (NewsDesk)
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