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Mittwoch, 12. Juni 13
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Schwacher VfB von Bayern mit 1:3 vorgeführt

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat durch eine 1:3 (0:2)-Niederlage gegen den FC Bayern München die Qualifikation für die Champions League als Tabellenfünfter verpasst und dadurch Mehreinnahmen von mindestens 8,5 Millionen Euro verspielt.

VfB Stuttgart - 1. FC Bayern München

Stuttgarts Cacau (u) verliert gegen Ballack (r), Demichelis (M) und Sagnol den Ball.

Der deutsche Rekordmeister krönte dagegen durch seinen achten Sieg in Serie seine souveräne Saison in der Bundesliga und feierte zugleich eine gelungene Generalprobe fürs DFB-Pokalfinale gegen den FC Schalke 04. Michael Ballack (27.), Hasan Salihamidzic (30.) und Roy Makaay (71.) mit seinem 22. Saisontreffer sorgten vor 48 500 Zuschauern im ausverkauften Daimlerstadion für den verdienten Sieg gegen die in allen Belangen unterlegenen Gastgeber. Imre Szabics glückte nur noch der Ehrentreffer (87.)

Obwohl dem VfB nur ein Sieg Platz drei garantiert hätte, setzte Trainer Matthias Sammer auf eine eher defensive Ausrichtung mit nur drei echten Offensivkräften. Dadurch taten sich die Stuttgarter gegen die mit Torjäger Makaay als einziger Spitze agierenden Münchner äußerst schwer. Die sicher stehende Vierer-Kette mit dem Argentinier Martin Demichelis als zusätzlichem Abräumer vor der Abwehr hatte die weitgehend harmlosen und ideenlosen Schwaben gut im Griff.

„Ich bin stolz darauf, dass die Mannschaft das letzte Spiel, in dem es für uns um nichts mehr ging, meisterlich gespielt hat”, sagte Bayern-Trainer Felix Magath. „Dem VfB hätte ich es gegönnt, in die Champions League zu kommen.” Sein Kollege Sammer sah den FC Bayern als „absolut souverän. Das dritte Tor war wie eine kleine Demütigung, danach konnte die Mannschaft nicht mehr.” Der mögliche Schritt in die Champions League wäre eigentlich nicht schwierig gewesen. „Jetzt spielen wir leider nur UEFA-Cup, was zu wenig ist.”

Zunächst tat sich fast eine halbe Stunde lang kaum etwas: Die Münchner machten nur das Notwendigste, die Stuttgarter waren nicht in der Lage, die Initiative an sich zu reißen. Dann schlugen die Gäste bei schwülen Temperaturen innerhalb von drei Minuten praktisch aus dem Nichts zwei Mal eiskalt zu. Ballack wischte mit den Haarspitzen den Ball nach einem Freistoß von Sebastian Deisler am irritierten VfB-Torhüter Timo Hildebrand vorbei zum 1:0 ins Netz. Deisler per Flanke und Ballack per Verlängerung waren auch maßgeblich an Salihamidzic' 2:0 per Kopf beteiligt.

Damit war die Entscheidung bereits nach einem Drittel der Spielzeit gefallen. Der VfB wirkte nun noch verunsicherter und konnte der Partie gegen die clever agierenden Bayern, bei denen sich der unter Magenproblemen leidende Nationaltorwart Oliver Kahn im zweiten Durchgang durch Michael Rensing ersetzen ließ, keine entscheidende Wende mehr geben. Im Gegenteil: Makaay hätte mit einem Freistoß (43.) sogar beinahe das 3:0 erzielt. „Es ist überraschend, wie wenig Gegenwehr heute da war” erklärte Kahn.

Sammer setzte nach dem Seitenwechsel durch die Einwechslung von Marco Streller und Elson auf etwas mehr Offensive, aber der Rekordmeister geriet dadurch nicht ernsthaft in Gefahr. Mit Kontern war der locker und souverän sein Pensum abspulende Titelträger sogar gefährlicher als die desolaten Stuttgarter, bei denen kein einziger überzeugen konnte. Makaay machte nach herrlichem Zusammenspiel mit Mehmet Scholl den Endstand perfekt, verpasste aber im Fernduell mit dem Nürnberger Marek Mintal die Torjäger-Kanone. Rensing verhinderte zunächst mit einer Glanzparade den Ehrentreffer für den VfB durch Martin Stranzl (86.), ehe dem Ungarn Szabics doch noch eine Ergebniskosmetik gelang.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/21/sport/fussball/t/rzo152711.html
Samstag, 21. Mai 2005, 19:04 © RZ-Online (NewsDesk)
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