IVWPixel Zählpixel
NachrichtenMagazinMagazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Fußball Formel 1 Sporttabellen Foto des Tages
Mittwoch, 12. Juni 13
[an error occurred while processing this directive]

3:2 in Freiburg: Schalke in der Champions League

Freiburg - Der FC Schalke 04 hat sich trotz einer erneut wenig überzeugenden Leistung zum zweiten Mal nach 2001 für die Champions League qualifiziert.

SC Freiburg - Schalke 04

Trotz Handicap setzt sich Schalkes Asamoah (vorne) gegen Koejoe (hinten) durch.

Das 3:2 (1:1) beim Bundesliga-Schlusslicht SC Freiburg reichte den Knappen zum Einzug in die europäische Fußball-Königsklasse und lässt sie selbstbewusst ins DFB-Pokalfinale in Berlin gegen Meister Bayern München gehen. Der insgesamt glückliche Sieg des Tabellenzweiten, der erste im Breisgau seit 1999, bescherte Freiburg einen Negativrekord: Mit nur 18 Punkten ist der Sport-Club der schlechteste Absteiger seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel 1995.

Torjäger Ebbe Sand hatte für Schalke vor 24 500 Zuschauern im badenova-Stadion schon in der 6. Minute das 1:0 erzielt. Doch nur fünf Minuten später sorgte Freiburgs Stürmer Alexander Iaschwili für den Ausgleich. Dann war es zwei Mal Abwehrchef Marcelo Bordon (54., 89.), der für den Erfolg der Gelsenkirchener sorgte. Für den erneuten Ausgleich der Gastgeber hatte der eingewechselte Roda Antar (78.) gesorgt.

„Wir sind überglücklich, dass wir es direkt und aus eigener Kraft geschafft haben”, sagte Schalkes Trainer Ralf Rangnick. „Dass es so schwer werden würde, damit hatte ich nach den ersten zehn Minuten nicht gerechnet.” Doch auch sein Freiburger Kollege Volker Finke war nicht unzufrieden und blickte bereits auf die kommende Zweitliga- Saison voraus. „Wir haben gegen den Zweiten der Liga nicht hilflos auf dem Platz gestanden. Es war für mich ein hilfreiches Spiel, um nächstes Jahr vernünftig auftreten zu können.”

Bei Schalke spielte Torjäger Ailton trotz seiner immer wieder geäußerten Abwanderungsgedanken von Beginn an. Zudem kehrten Torhüter Frank Rost nach seinem Bänderriss sowie Mladen Krstajic (Kapselriss) in die Startformation zurück. Finke verzichtete zunächst auf einen Einsatz des zum FC Schalke wechselnden Zlatan Bajramovic von Beginn an. Erst in der 68. Minute wurde der Bosnier für Denis Aogo eingewechselt.

Bajramovics künftige Kollegen spielten in den Anfangsminuten selbstbewusst nach vorne. Als Sand nach einem Pass von Ailton mit einem Distanzschuss zum 1:0 traf, schien die Mannschaft auf sicherem Champions-League-Kurs zu sein. Doch der Ausgleich kurze Zeit später durch Iaschwili, der nach einem Pfosten-Kopfball von Wilfried Sanou aus fünf Metern abstaubte, wirkte wie ein Schock auf die Ruhrpott-Elf.

In der Folge sahen die knapp 10 000 mitgereisten Schalke-Fans Fußball verkehrt: Statt ihrer Elf spielte bis zur Halbzeitpause nur noch der Sport-Club. Schönen Kurzpass-Kombinationen, die Freiburgs Zuschauer seit Monaten nicht mehr gesehen hatten, folgten beste Torchancen. Nach einer Vorlage von Ellery Cairo konnte Schalke-Torwart Rost einen Schuss von Samuel Koejoe nur mit großer Mühe über die Latte lenken (18.). Zehn Minuten später war es erneut der überragende Koejoe, der den Gäste-Keeper prüfte.

Erst nach der Halbzeitpause kam Schalke besser ins Spiel. Abwehrchef Bordon war es, der nach einem Freistoß des Ex-Freiburgers Lewan Kobiaschwili per Kopf zur erneuten Führung traf. Nach Antars 2:2 wurde es kurzzeitig noch einmal spannend. Doch kurz vor dem Ende sorgte ein erneuter Kopfball Bordons für die Entscheidung zu Gunsten der Schalker, bei denen Stürmer Mike Hanke ab der 68. Minute den erneut schwach spielenden Ailton ersetzte. Bordon war trotz des Sieges nicht zufrieden. „Wir müssen das Spiel schnell vergessen, mit so einer Leistung können wir in Berlin nicht gewinnen”, sagte er.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/21/sport/fussball/t/rzo152716.html
Samstag, 21. Mai 2005, 19:20 © RZ-Online (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Strecken, Statistik, Fahrer

 
TuS Koblenz
TuS Koblenz
Druckversion