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Mittwoch, 12. Juni 13
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Bochum gewinnt nach 15 Jahren wieder beim HSV

Hamburg - Den UEFA-Cup verpasst und das letzte Heimspiel gegen Absteiger VfL Bochum mit 0:1 (0:1) verloren: Der Hamburger SV hat die Bundesliga-Saison mit einer Enttäuschung beendet und weiteren Kredit bei seinen treuen Fans verspielt.

Hamburger SV - VfL Bochum

Takahara (M) vom HSV wird von Diabang (l) und Zdebel verfolgt.

Die Gäste gingen bereits nach drei Minuten durch einen Kopfball von Mamadou Diabang in Führung. Die Bochumer, die auf Abwehrchef Raymond Kalla verzichten mussten, feierten damit ihren zweiten Sieg an der Elbe seit dem 4:1 am 9. Dezember 1989. Fünf Minuten vor Schluss sah Diabang wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte. „Ich bin total zufrieden mit dem Engagement meiner Mannschaft, denn eigentlich ging es nur noch ums Image”, sagte Peter Neururer nach seinem letzten Spiel auf der Bochumer Trainerbank.

Vor den Augen des wahrscheinlichen Neuzugangs Rafael van der Vaart, der mit seiner ganzen Familie aus den Niederlanden angereist war, gingen die Gastgeber völlig unmotiviert in die Partie. Der niederländische Nationalspieler hat bereits mündlich seine Zusage gegeben, in der nächsten Woche wird der HSV mit Ajax Amsterdam um die Ablöse verhandeln. Ajax verlangt für den talentierten Regisseur bisher sieben Millionen Euro, die Hamburger bieten fünf.

Überraschend verzichtete HSV-Trainer Thomas Doll auf Sergej Barbarez, der ansonsten stets eine Stammplatzgarantie hatte. Ohne den bosnischen Nationalspieler, der erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, fehlte vor 54 178 Zuschauern eine ordnende Hand. Die Angriffsbemühungen blieben Stückwerk, ein Fehlpass reihte sich an den nächsten. Wie eine kalte Dusche erwischte die Norddeutschen das Führungstor von Diabang, der nach einem Eckball von Dariusz Wosz hochstieg und unbewacht einköpfte. Noch zwei Mal in den ersten 45 Minuten hatte der agile Stürmer die Chance zu erhöhen.

Auf der Gegenseite verzeichnete Emile Mpenza (14.) eine Chance, Kapitän van Buyten vergab in der 29. Minute den Ausgleich. „In der ersten Halbzeit sind wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen”, befand Hamburgs Trainer Thomas Doll. Danach habe man alles „nach vorn geworfen, aber die Luft sei nach der verpassten UEFA-Cup-Chance raus gewesen”.

Frischen Wind brachten Barbarez und der ebenfalls eingewechselte Mehdi Mahdavikia, der in der 55., 72. und 79. Minute den Ausgleich auf dem Fuß hatte. Doch Bochums Keeper Peter Skov-Jensen, der den aus privaten Gründen verhinderten Rein van Duijnhoven gut vertrat, hatte noch eine Hand am Ball. Die Bochumer gaben in ihrem letzten Bundesliga-Spiel noch einmal alles und hätten durch Edu (61.) sogar verdient auf 2:0 erhöhen können.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/21/sport/fussball/t/rzo152717.html
Samstag, 21. Mai 2005, 18:28 © RZ-Online (NewsDesk)
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