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Dienstag, 24. Mai 05

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Per Eisenbahn durch Alaska

Anchorage - Rick Singsaas ist einer, der einem Eisenbahn-Bilderbuch entsprungen sein könnte.

Eisenbahn

Eisenbahnschaffner wie aus dem Bilderbuch. (Bild: Christiane Oelrich/dpa/gms)

Groß, mit akkurater blauer Uniform, Dienstmütze und einem roten Rauschebart steht der Schaffner am Bahnsteig in Anchorage, Alaska: Hier wird nicht nur Bahn gefahren.

Wer in den alten, bequemen Eisenbahnsesseln Platz nimmt, sitzt in der ersten Reihe, um die Natureindrücke aufzusaugen. „Alle an Bord”, ruft Singsaas und ächzend setzt sich der „Denali Star” in Bewegung. Es geht Richtung Norden, auf den Denali-Wildpark und die Stadt Fairbanks zu. Man lässt sich Zeit. Der Zug zuckelt in zwölf Stunden über die 550 Kilometer lange Strecke, an Flüssen entlang, über Brücken und an Gletschern und Bergen vorbei. Alaska ist mit 1,5 Millionen Quadratkilometern fünf Mal so groß wie Deutschland, doch leben hier nur etwa 630 000 Menschen.

Im Zug nach Fairbanks ist an diesem Tag Studentin Ashley Shulz als Fremdenführerin im Einsatz. Geboren und aufgewachsen ist sie in Alaska, wie sie stolz erzählt. Sie zieht mit Fotoalbum von Waggon zu Waggon. Da ist Klein-Ashley mit dem Schlittenhund zu sehen, und beim Rumalbern am Gletscher mit ihrem Bruder. Es gehört zum Job der Frau, den Fahrgästen das Leben im Land am Polarkreis nahe zu bringen.

Rund 50 Kilometer nördlich von Anchorage sind bei Wasilla von weitem die letzten Einkaufszentren und Neon-Reklamen der Fast-Food-Ketten zu sehen. Was danach kommt, ist mit „ländlich” nur unzureichend beschrieben. Am verschlafenen Städtchen Willow geht es noch vorbei, das 1976 als neue Hauptstadt auserkoren worden war. Der jetzige Amtssitz Juneau liegt mehr als 800 Kilometer südöstlich und ist nur per Flugzeug und Schiff zu erreichen. Willow liegt näher an Anchorage, dem wirtschaftlichen Zentrum von Alaska. Doch schreckten die hohen Umzugskosten die Planer ab, die Pläne umzusetzen.

Die Wildbeobachtung ist eines der Highlights einer Alaska-Bahnreise. Dafür hat die Gesellschaft Panoramadecks auf die Waggons gesetzt, die über Stufen aus den Abteilen zu erreichen sind. „Achtung: links Schwäne”, tönt es aus dem Lautsprecher. Chefingenieur Kevin im Führerstand der Lokomotive ist darauf trainiert, die Fahrgäste auf alles Wild aufmerksam zu machen. Unten im Canyon sind drei majestätische Elche beim Trinken zu sehen. Auch Bären tummeln sich manchmal seelenruhig am Wegesrand. „Wir sehen so etwas jeden Tag und werden es nie leid”, sagt Kevin.

Rund 170 Kilometer hinter Anchorage tut sich auf der linken Seite bei gutem Wetter der erste Blick auf die Spitze des 160 Kilometer entfernten Mount McKinley auf. Er ist mit 6193 Metern der höchste Berg Nordamerikas und heißt in der Indianer-Sprache Tanana Denali („Der Große”), was dem umliegenden Nationalpark seinen Namen gab.

Hier liegt die kleine Ortschaft Talkeetna. Die meisten Mount- McKinley-Expeditionen sowie Angeltrips auf dem Susitna-Fluss starten hier. Der Denali-Park umfasst 240 000 Quadratkilometer und ermöglicht begleitete Touren in die Wildnis. Karibus, Elche, Büffel, Wölfe, Kojoten, Biber, Nerze, Luchse, Polarfüchse, Braun- und Schwarzbären sind hier zu sehen. Die meisten Bahnfahrer unterbrechen die Reise hier für mindestens eine Nacht. 180 Kilometer weiter signalisiert ein Schild am Ende der Gleise die Endstation. „Fairbanks: nördliche Endstation der nördlichsten Eisenbahn in Nordamerika” steht darauf.

www.akrr.com

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/24/magazin/t/rzo149826.html
Dienstag, 10. Mai 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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