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Dienstag, 24. Mai 05

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Eine Reise in die Idylle der Dordogne

Monpazier - „Ich fühle mich wie ein Ritter!”, ruft Steven Saewert, als er durch das mittelalterliche Stadttor von Monpazier reitet.

Château des Milandes

Hoch zu Ross auf kulturellen Spuren. (Bild: Daniela David/dpa/gms)

Hoch zu Ross strebt der Tourist aus den USA mit seiner Reitergruppe mitten ins Herz des Städtchens in der Dordogne.

Das Departement gilt als eines der schönsten Frankreichs. Beglückt mit einem außergewöhnlichen Reichtum an Natur und Kultur, weist die Dordogne mehr historische Monumente auf als jede andere französische Region außerhalb der Île-de-France. „Monpazier ist eine Bastide aus dem 13. Jahrhundert, erbaut von den Engländern, als sie hier herrschten”, erklärt Rittführer Pierre Chemineau. Diese befestigten Städte sind typisch für die Gegend in Südwest-Frankreich. Im Schritt geht es durch das Mittelalter, vorbei an Fachwerkhäusern zur Place des Cornières im Zentrum. Das mittelalterliche Montpazier ist perfekt erhalten. Das gilt auch für viele Dörfer in der Umgebung.

Besonderes Interesse wecken die vielen Schlösser und Burgen. Zu den stattlichsten Festungsanlagen zählt Château de Bonaguil. Diese Burg aus der Renaissance ist wie ein Labyrinth gebaut. „Hätten Angreifer die Verteidigungsanlage doch einmal durchbrochen, wären sie im Inneren bewusst fehlgeleitet worden”, erläutert die Burgführerin.

Viel offener wirkt dagegen Château des Milandes, das vor allem durch Joséphine Baker bekannt geworden ist. Die Sängerin und Tänzerin verbrachte mit ihren Adoptivkindern viele Jahre auf dem Schloss. Eine Ausstellung erzählt ihre Geschichte. Auch der legendäre Bananenrock, mit dem sie berühmt wurde, ist im Original zu sehen.

Am Ufer der Dordogne stehen die Schlösser dicht an dicht. Wer mit dem Boot über den Fluss fährt, weiß nicht, wo er zuerst hinsehen soll. „Château à gauche! Schloss auf der linken Seite!”, wird gerufen. Gleich danach wieder: „Burg rechter Hand!”. Der Fluss markierte im Hundertjährigen Krieg die Frontlinie zwischen Franzosen und Engländern - beide bauten dort ihre Festungen wie Château de Beynac oder Château de Fénelon.

Doch auch noch frühere Geschichte kann besichtigt werden: „In der Dordogne hat man besonders viele prähistorische Funde gemacht”, erläutert Céline Paul vom Musée National de Préhistoire in Les Eyzies-de-Tayac. Das Museum birgt Europas größte ur- und frühgeschichtliche Sammlung. Die Ausstellung ist wie ein Parcours durch dreieinhalb Millionen Jahre Menschheitsgeschichte angelegt.

Im Tal der Vézère befinden sich viele prähistorische Höhlen. Die Grotte von Lascaux mit ihren farbigen Höhlenmalereien ist die bekannteste und Teil des Weltkulturerbes. Besucher bekommen allerdings nur originalgetreue Kopien der Malereien in der Höhle Lascaux II zu Gesicht. Die Besuchermassen hatten das Klima der echten Höhle so verändert, dass die Malereien fast zerstört worden wären.

Früh aufstehen müssen Touristen, die die Grotte de Font-de-Gaume besichtigen wollen. Denn die Höhle verkraftet nicht mehr als 200 Besucher am Tag. „Sie ist vielleicht die schönste der noch zugänglichen Originalhöhlen”, sagt der Kunsthistoriker Jean-Pierre Vanzo. Keiner kann sich dem Zauber der Tierdarstellungen aus der Zeit um 15 000 vor Christus entziehen. Wahre Künstler müssen am Werk gewesen sein, so lebendig wirken die Wildpferde und Mammuts noch.

Informationen: Maison de la France, Postfach 10 01 28, 60001 Frankfurt (Tel. 0190/57 00 25, Fax: 0190/57 90 61 für jeweils 62 Cent pro Minute), Internet: www.franceguide.com.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/24/magazin/t/rzo150703.html
Freitag, 13. Mai 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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