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Dienstag, 24. Mai 05

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Jay Leno sagt im Jackson-Prozess aus

Santa Maria - Im Missbrauchprozess gegen Popsänger Michael Jackson haben Zeugen der Verteidigung neue Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Familie des angeblichen Opfers geäußert.

Talkmaster Jay Leno

Jay Leno auf dem Weg ins Gericht.

So habe die Mutter des heute 15-Jährigen die Sozialhilfe betrogen und eine Zeitung belogen, berichteten Zeugen.

Talkmaster Jay Leno sollte am Dienstag als einer der letzten prominenten Entlastungszeugen vor Gericht in Santa Maria (Kalifornien) aussagen, berichtete der Sender MSNBC. Nach Ansicht von Beobachtern könnte das Verfahren schneller als erwartet zu Ende gehen.

Michael Jackson

Michael Jackson wird durchsucht.

Der 46 Jahre alte Sänger ist wegen sexuellen Missbrauchs im Frühjahr 2003 angeklagt. Jackson wird auch vorgeworfen, die Familie des Jungen gegen deren Willen auf seiner Neverland-Ranch festgehalten zu haben. Zudem soll er sie unter Druck gesetzt haben, sich in einem Video positiv über ihn zu äußern.

Jacksons angebliches Opfer soll auch den Fernsehmoderator Leno angesprochen und ihm von seiner Krebserkrankung erzählt haben. Der Talkshow-Gastgeber sei aber skeptisch gewesen und habe die Behörden alarmiert, hieß es. Diesen Vorfall soll Leno vor der Jury schildern. Der Junge hatte in seiner Aussage den Anruf abgestritten.

Auch Komiker und Schauspieler Chris Tucker, der das angebliche Opfer persönlich kannte, wurde als möglicher Zeuge genannt. Damit könnte die Verteidigung in dieser Woche die Befragung der von ihr berufenen Zeugen beenden. Ein Beobachter des Senders MSNBC hält es für unwahrscheinlich, dass Jackson selbst in den Zeugenstand treten wird. Die Verteidigung sei mit dem Verlauf des Verfahrens so zufrieden, dass sich der Popstar selbst nicht zu den Vorwürfen äußern müsse. Ursprünglich hatte das Jackson-Team über 350 Personen als mögliche Zeugen aufgelistet, darunter Stars wie Elizabeth Taylor, Stevie Wonder und Diana Ross.

Am Montag gab eine Mitarbeiterin des Sozialamts in Los Angeles zu Protokoll, die Mutter des Jungen habe im November 2001 beim Ausfüllen eines Antrags auf Sozialhilfe über ihre Einkünfte gelogen und damit Betrug begangen. Eine Zeitungsherausgeberin sagte vor der Jury, sie sei auf die Mutter „hereingefallen”. In einem Zeitungsartikel über den damals krebskranken Sohn habe die Frau über ihre Geldnöte und die hohen Arztrechnungen geklagt, aber verschwiegen, dass die Krankenkasse für die Behandlungen aufkam.

Ein Buchhalter berichtete über Tausende von Dollar, die die Familie in kurzer Zeit auf Jacksons Rechnung beim Einkaufsbummel ausgab. Dies habe sich zu dem Zeitpunkt ereignet, als die Familie ihrer Darstellung nach von dem Popstar und dessen Helfern gegen ihren Willen festgehalten wurde. Mit diesen Aussagen setzte die Verteidigung ihre Strategie fort, die Mutter als geldgierige Lügnerin darzustellen, die auch Jacksons Großzügigkeit ausnutzen wollte.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/24/magazin/t/rzo153414.html
Dienstag, 24. Mai 2005, 18:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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