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Mittwoch, 12. Juni 13
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Freizeitspaß auf Brettern: Mit Skiern über das Wasser

Hamburg - Die Zeiten, als Bretter und Boards dem Wintersport vorbehalten waren, sind lange vorbei.

Wakeboard

Wellenbretter in Aktion Foto: WSC Paderborn/dpa/gms

Der erste Wechsel vom Schnee auf Wasser ereignete sich im Jahr 1922: Da schnallte sich der Amerikaner Ralph Samuelson selbst gebastelte Skier an.

Er ließ sich von einem Motorboot über einen See in Minnesota ziehen. Heute ziehen außer Booten auch Seilbahnen und Jetskis die Freizeitsportler.

Auch die Ausrüstung ist professioneller geworden, sagt der Wasserski- und Wakeboardlehrer Martin Boehmfeldt aus Großbeeren bei Berlin. Man benötige möglichst breite und stabile Anfänger-Ski mit Gummibindungen, die zu Preisen von 180 bis 250 Euro zu haben sind. Zudem sind ein Neoprenanzug (kurz 75 bis 120 Euro, lang ab 90 Euro) und eine Schwimmweste (50 Euro) erforderlich. Oft kann die Ausrüstung geliehen werden. Komplettangebote gebe es für weniger als 200 Euro.

Ist die Montur angelegt, braucht ein Boot mindestens 30 Kilometer in der Stunde, um einen Läufer aus der Hocke mit gestreckten Armen aus dem Wasser zu ziehen und in den Stand zu befördern.

Lernen kann man Wasserskifahren ziemlich schnell, schon an einem Tag und auf eigene Faust. Besser geht es mit Schnupperkursen von Clubs und Schulen - mit ordentlicher Ausrüstung und Trainern, die sofort Haltungs- und Technikfehler korrigieren. „Die meisten sind nach der Stunde erst mal fertig, das ist richtiger Kraftsport”, sagt Boehmfeldt. „Aber wir haben eine Trefferquote von 90 bis 95 Prozent, die nach der Stunde ihre ersten Runden drehen können.”

In Deutschland können die Fans auf rund 180 Strecken und an 60 Seilbahnen ihrem Hobby frönen, meist auf den Flüssen Rhein, Mosel, Main und Elbe. „In den Küstengewässern ist das Laufen überall dort erlaubt, wo es nicht ausdrücklich verboten ist”, sagt Rikarda Licht vom Deutschen Wasserskiverband in Hamburg.

Die Wasserskistrecken der 22 Binnenreviere sind durch blaue Tafeln mit einem weißem Läufer gekennzeichnet. Es gibt einige Auflagen zu beachten: So ist nur Wasserskilaufen „bei Wetter mit einer Sicht von mehr als 1000 Meter” und „wenn der Wasserskiläufer eine geeignete Wasserskiweste oder einen geeigneten Wasserskianzug trägt” erlaubt.

Wem die Skier zu langweilig geworden sind, findet neuen Spaß bei den so genannten Wakeboards, übersetzt: Wellenbretter. „Ein Wakeboard kostet zwischen 190 und 500 Euro”, sagt Siegfried Pranke, Vereinsvorsitzender des Vereins Wakesport Deutschland in Köln. Dazu benötigt werden ein Griff, eine bis zu 21 Meter lange und möglichst nicht dehnbare Zugleine, ein Neoprenanzug und eine Neoprenweste. „Die Weste ist am wichtigsten. Es kann immer passieren, dass man unglücklich auf dem Wasser aufkommt. Wenn man dann ohnmächtig wird, würde man ohne diese Weste ertrinken”, erläutert Pranke.

www.dwsv.org , www.wakesport.de .

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/24/news/t/rzo153052.html
Montag, 23. Mai 2005, 10:20 © RZ-Online (NewsDesk)
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