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Freitag, 27. Mai 05

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Jackson-Prozess in der Schlussphase

Santa Maria - Kurz vor dem Ende des Missbrauchprozesses gegen Michael Jackson könnte der Popstar seinem angeblichen Opfer noch einmal gegenüber stehen.

Michael Jackson

Michael Jackson will im Prozess selbst keine Aussage machen.

Die Anwälte Jacksons wollen den heute 15-Jährigen erneut in den Zeugenstand rufen, falls im Gerichtssaal ein bestimmtes Polizeivideo vorgeführt wird. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat Richter Rodney Melville am Donnerstag grünes Licht gegeben, der Jury das Video aus dem Jahr 2003 zu zeigen. In dem Fall könnte die Verteidigung den Jungen und dessen Mutter nochmals befragen, berichtete der Sender Fox News. Das Video zeigt die Vernehmung des Jungen zu dem angeblichen Missbrauch durch Jackson.

Melville lehnte aber einen Antrag der Staatsanwaltschaft ab, „anatomische Bilder” vor Gericht zu zeigen, die CNN zufolge Jacksons Genitalien darstellen. Ein weiteres angebliches Belästigungsopfer soll sie 1993 angefertigt haben. Der Junge, der sich später mit Jackson auf eine Millionen-Entschädigung einigte, soll typische Körpermerkmale des Sängers zu Papier gebracht haben. In diesem früheren Fall war es nicht zu einem Prozess gekommen.

Mit dem Polizeivideo will die Anklage den Geschworenen in dem laufenden Prozess noch einmal die Vorwürfe des Jungen vor Augen führen und gleichzeitig die Darstellung der Verteidigung widerlegen, dass der ehemalige Krebspatient mit Hilfe seiner Mutter die Anschuldigungen fabrizierte. Bei seiner Zeugenaussage im März hatte sich der Junge häufig in Widersprüche verwickelt. Seine Glaubwürdigkeit wurde danach durch Zeugen der Verteidigung weiter in Frage gestellt.

Jacksons Anwälte hatten am Mittwoch ihren letzten Entlastungszeugen aufgerufen. Damit war das Verfahren schneller in die Endphase gegangen als Prozessbeobachter beim Auftakt Ende Januar prophezeit hatten. Nach der so genannten „Rebuttal”-Phase, in der beide Seiten noch einmal Zeugen aufrufen, könnten bereits in der kommenden Woche die Schlussplädoyers gehalten werden. Danach müssen die zwölf Juroren über Jacksons Schicksal entscheiden. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.

Der 46 Jahre alte Sänger, der selbst nicht in den Zeugenstand getreten war, ist wegen sexuellen Missbrauchs eines damals 13- jährigen Jungen im Frühjahr 2003 angeklagt. Jackson wird auch vorgeworfen, dem früheren Krebspatienten Alkohol gegeben zu haben. Der Popstar habe auch mit einigen Mitarbeitern ein Komplott geschmiedet, den Jungen und dessen Familie gegen deren Willen auf seiner Neverland-Ranch festzuhalten, heißt es in der Anklage. Jackson hat alle Vorwürfe bestritten.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/27/magazin/t/rzo154255.html
Freitag, 27. Mai 2005, 9:54 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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