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Sonntag, 15. Dez. 19

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Staatslimousinen kommen selten vom Band

Washington/Stuttgart - Wenn Politiker auf Reisen sind, nutzen sie in den seltensten Fällen normale Verkehrsmittel.

George W. Bushs Cadillac soll

George W. Bushs Cadillac soll sogar per Satellit fernsteuerbar sein. (Bild: Cadillac/dpa/gms)

Denn für Kanzler, König & Co. liefert die Automobilindustrie rollende Regierungszimmer, die den Serienfahrzeugen nicht mehr sehr ähneln.

Jüngstes Beispiel ist US-Präsident George Bush, dem Cadillac laut Sprecher Werner Röser aus der Deutschlandzentrale in Meerbusch zur Amtseinführung Anfang 2005 eine neue Staatslimousine liefere. Der DTS orientiert sich zwar am neuen Nachfolger des Cadillac De Ville, hat aber mit dem Serienmodell laut Röser nur noch den Namen gemein.

Unter anderem wurde die Limousine auf mehr als sechs Meter gestreckt. „Wichtige Regierungsgeschäfte erledigt der Präsident unterwegs an einem ausfahrbaren Schreibtisch samt kompletter Kommando- und Kommunikationszentrale”, sagt Röser. Zum Entspannen gebe es elektrisch verstellbare Lederpolster, die mit aufblasbaren Luftkissen automatisch der jeweiligen Sitzposition angepasst werden. Eine Highend-Audioanlage mit CD-Wechsler ergänze den Luxus an Bord.

Spekuliert wird darüber hinaus in amerikanischen Medien von einer Ausstattung, die sogar James Bond vor Neid erblassen ließe. So sind die Türen angeblich mit einer zwölf Zentimeter dicken Schicht aus Titan und Keramik bewehrt, die Reifen sollen auch dem Beschuss mit Maschinengewehren standhalten, und falls dem Fahrer etwas zustößt, soll sich der DTS sogar per Satellit fernsteuern lassen.

Auch zahlreiche andere Würdenträger lassen sich in Luxuslinern chauffieren. So fährt zum Beispiel die englische Königin nach Angaben von VW in Wolfsburg seit ihrem 50. Thronjubiläum einen eigens für sie aufgebauten Bentley. „Der Wagen basiert technisch auf dem Arnage, hat aber eine eigene, für die repräsentativen Zwecke umgestaltete Karosserie”, erklärt ein Sprecher der VW-Luxusmarke.

Mercedes hegt im Museum einen 300er vom Typ Adenauer, der als eine der berühmtesten deutschen „Stretch-Limousinen” in die Geschichte eingegangen ist. „Lange vor der S-Klasse haben wir damit für Politiker und andere Würdenträger ein sehr repräsentatives Fahrzeug im Programm gehabt”, sagt Sprecher Norbert Giesen in Stuttgart.

Auch dem Papst standen für seine Reisen etliche Fahrzeuge zur Verfügung – vom als „Papamobil” berühmt gewordenen Mercedes G-Modell mit schusssicherem Glasaufbau bis zum „Jubileo”, eine verlängerte Spezialversion des Lancia Thesis. Wer dem neuen Papst Benedikt XVI. ein Hochsicherheitsgefährt bauen darf, ist noch nicht entschieden. Derzeit bewerben sich unter anderem VW, BMW und Audi um den Zuschlag.

In der Regel sind Staatskarossen geschlossene Limousinen. Aus Angst vor Attentaten sind offene Fahrzeuge tabu. „Mit verstärkten Stahlschichten, hochfesten Kunstfasermatten, Spezialglas und besonders widerstandsfähigen Reifen werden solche Fahrzeuge gegen Angriffe vom Revolverschuss bis zur Handgranate gewappnet”, sagt Mercedes-Sprecher Giesen.

Gemessen an den Vorlieben anderer Regierungen zeugen die Parkplätze der Politiker in Berlin fast schon von Bescheidenheit: So fahren Kanzler & Co. mit den serienmäßigen Langversionen von Audi A8, 7er-BMW, Mercedes S-Klasse und VW Phaeton – standesgemäß zwar mit zwölf Zylindern und langem Radstand. Doch bis auf die Panzerung und die abhörsicheren Telefone fast wie von der Stange.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/27/service/auto/t/rzo147223.html
Freitag, 29. April 2005, 12:13 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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