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Samstag, 20. Apr. 19
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Dort­mund - Für Stu­dien­inter­essierte, die bereits im ver­gan­genen Jahr oder früher ihr Abitur gemacht machen, läuft in wenigen Tagen die ZVS-Bewer­bungs­frist ab.

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Karriereplanung zahlt sich aus

Hannover/Düsseldorf - Wer im Beruf hoch hinaus will, sollte die Karriere von Beginn an gezielt in Angriff nehmen.

Karriereplanung

Sich Ziele zu setzen, ist der Karriere förderlich. (Bild: Zür. Gr. D./dpa/gms)

Das gilt Karriereberatern zufolge nicht nur für Führungskräfte.

Auch mittlere Angestellte, die neu im Job sind, müssen Eigeninitiative zeigen - und die Zeichen im beruflichen Umfeld richtig deuten. Das wichtigste sei, die Frage zu klären, welcher Karrieretyp man ist: „Vertiefe ich mich lieber in eine Materie? Dann bin ich eher ein Fachmann, ein Zulieferer”, erklärt Lutz Rachner vom Büro Hannover der Managementberatung Kienbaum in Gummersbach. Wer im Beruf hingegen schnell Verantwortung anstrebe, sei eher ein „Typ Chef”.

Um seine Ziele im Beruf umzusetzen, spielten aber auch die Wahl des Arbeitgebers und der Vorgesetzte eine Rolle, so Karrierecoach Bernd Andersch aus Düsseldorf. Bereits im Vorstellungsgespräch werde deutlich, welche Möglichkeiten es gibt, sagt Karrierecoach Iris Altmann aus Frankfurt/Main. Werden Positionen auf absehbare Zeit nicht frei, sollten ehrgeizige Bewerber weitersuchen.

Ist der Arbeitsvertrag unterschrieben , ist für Karrieristen Eigeninitiative gefragt. Zwar kann es am Anfang einer Tätigkeit sinnvoll sein, nichts zu überstürzen. Jeder braucht eine gewisse Einarbeitungszeit. Dennoch sollten gerade Berufseinsteiger sich etwa einmal in der Woche Zeit nehmen, um die Arbeit Revue passieren zu lassen. „Was habe ich in den vergangenen Tagen geleistet? Und was hat mich davon weiter gebracht?”, sind Fragen, die laut Iris Altmann dabei im Mittelpunkt stehen sollten. Um voran zu kommen, müsse man sich dann auf die Suche nach zusätzlichen Qualifikationen begeben, empfiehlt Karrierecoach Constanze von Gültlingen aus Stuttgart.

Auch Bernhard Juchniewicz, Präsident der European Coaching Association (ECA) in Düsseldorf und selbst freiberuflicher Coach tätig, rät dazu, von Beginn an die Weiterbildung zu suchen. Das Ziel dabei sollte sein, die Qualifikationen zu sammeln, die für einen Aufstieg fehlen - etwa zusätzliche Fremdsprachenkenntnisse.

Auch Lutz Rachner rät zu einer „gesunden Eigen-PR” gegenüber dem Chef. Eine große Chance für die Eigenwerbung und für eine Bestandsaufnahme sieht Iris Altmann im Jahresgespräch. „Da erhalte ich ein persönliches Feedback und kann meine eigenen Ziele vortragen.” Die Expertin rät auch dazu, sich über Entwicklungen in der Firma zu informieren und sich gezielt als „Problemlöser” für ein Projekt darzustellen.

Einig sind sich Karriereberater im Zeitplan eines Aufstiegs. „Die wichtigen Weichen werden in den ersten Jahren gestellt”, sagt Lutz Rachner. „Für eine Karriere nach Maß sollte mein Verantwortungsumfang aber alle zwei bis drei Jahre steigen.” In komplexen Arbeitsfeldern seien längere Einarbeitungsphasen notwendig. Dennoch gebe es ein ungeschriebenes Gesetz: „Wer mit 35 noch kein Manager ist, der wird es wohl auch nicht mit 40”, sagt Bernd Andersch.

Schlechte Zeichen für die Karriere können sein, dass über einen längeren Zeitraum keine neuen Qualifikationen für den Lebenslauf hinzu kommen. „Wenn ich 15 Jahre lang in einer Firma bin und nicht zwei oder drei Entwicklungsmöglichkeiten bekommen habe, ist es in der Regel zu spät für den großen Aufstieg”, sagt Lutz Rachner.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/27/service/berufbildung/t/rzo146038.html
Montag, 25. April 2005, 11:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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