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Gelassenheit und Souveränität siegen beim Kollegen-Streit

Mainz/Rendsburg - Keiner kann sie sich aussuchen und doch muss Tag für Tag mehr Zeit mit ihnen verbracht werden als mit dem Lebenspartner: Die Rede ist von den lieben Kollegen und vom Ärger, den sie bisweilen am Arbeitsplatz bereiten.

Streit

Konflikte müssen geklärt werden. (Bild: Zürich Gruppe Deutschland/dpa/gms)

In Zeiten von Krise und Jobangst nehmen solche Konflikte unter Mitarbeitern zu, sagt Gerhard Schomburg, Vorstand des Bundesverbandes Selbstständiger Personalleiter in Mainz. „Da wird am Stuhl des Kollegen ordentlich gesägt, um den eigenen Arbeitsplatz zu retten”, ist seine Erfahrung.

Doch Konflikte müssen nicht zwangsläufig etwas Schlechtes sein. „Konflikte sind etwas Natürliches und keinesfalls destruktiv”, erklärt der Unternehmensberater Andreas von Studnitz. „Hinterher weiß man, wie man besser zusammenarbeitet”, so der Pädagoge aus Rendsburg. Das setzt allerdings eine offene Kommunikations- und Streitkultur im Unternehmen voraus: „Viele Konflikte sind banal. Aber wenn sie nicht angesprochen und geklärt werden, eskalieren sie.”

Verteilungskonflikte um den Arbeitsplatz, den Firmenwagen oder die technische Ausrüstung sind eine von fünf Konfliktarten, die die Autoren Klaus Merg und Torsten Knödler in ihrem Ratgeber „Überleben im Job” nennen. Dazu kommen Zielkonflikte, wenn beispielsweise einer im Team vorrangig den Zeitplan, der andere die Qualität im Blick hat. „Dabei sind natürlich beide Ziele richtig und wichtig, sie müssen nur zusammengebracht werden”, sagt Managementtrainer Klaus Merg aus Waldstetten bei Ulm. Das funktioniert aber nicht, wenn die eigene Sicht als die einzig richtige verteidigt und der Teamleiter oder Moderator in diesem Konflikt nicht in seiner Rolle anerkannt wird.

Häufig sind es Missverständnisse , die das Betriebsklima vergiften. „Wir verwechseln Wahrnehmung und Wirklichkeit”, verdeutlicht Doris Weiler. Für die Trainerin aus Ottweiler im Saarland hat jeder das Recht auf eine eigene Sicht der Dinge. Den anderen könne man ohnehin nicht ändern, wohl aber die eigene Perspektive: „Wenn sich einer im Team ändert, ändert sich das ganze System.”

Für sie ist mangelndes Selbstwertgefühl die Hauptursache für den Zoff unter Kollegen. „Wer kein Selbstbewusstsein hat, wird das immer irgendwie ausgleichen.” Daher rät die frühere Chefsekretärin den Mitarbeitern, an der persönlichen Kompetenz zu arbeiten. Dazu gehört auch, zu sich selbst zu stehen und nicht jede Kritik überzubewerten. Aber wenn sich Kritikpunkte häufen, sollte man hellhörig werden und Lösungsvorschläge einfordern.

Wenn sich die Kritik der Kollegen und die Konflikte häufen, dann kann das auch ein Hinweis auf die eigene Leistung und Wichtigkeit im Betrieb sein – und zwar ein positiver: „Je besser Sie sind, umso mehr Neider und Feinde haben Sie”, betont Autor Merg und plädiert für eine neue Sichtweise: „Nehmen Sie Konflikte als Kompliment!”

Literatur: Klaus Merg, Torsten Knödler: Überleben im Job, Redline Wirtschaft 2005, ISBN 3-636-01188-X, 17,90 Euro; Hannelore Fritz: Glücklich im Job; Eichborn 2004, ISBN 3-821-83895-7, 19,90 Euro; Udo Haeske: Konflikte im Arbeitsleben, Kösel 2003, ISBN 3-466-30611-6, 16,95 Euro.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/27/service/berufbildung/t/rzo147866.html
Montag, 02. Mai 2005, 11:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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