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Sonntag, 15. Dez. 19
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Arbeiten in der Beraterbranche

Hamburg/Bonn - Lange Arbeitszeiten, viele Dienstreisen und kurze Einarbeitungszeiten in komplexe Fragen: Wer Unternehmensberater werden will, muss für seine Karriere oft schon während des Studiums überdurchschnittlich viel leisten und privat zurückstecken.

Beraterbranche

Ein guter Abschluss reicht nicht aus: Künftige Consultants. (Bild: Berger/dpa/gms)

Von angehenden Consultants, wie die Berater auch genannt werden, wird mehr verlangt als nur ein guter Abschluss: Auslandsaufenthalte und Praktika sind für Bewerbungen unverzichtbar.

„Große Beratungsgesellschaften betreiben intensives Recruiting”, sagt Klaus Reiners, Pressesprecher des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) in Bonn. Schon frühzeitig - teilweise bereits nach dem Vordiplom - suchen sie durch Workshops und Praktika den Kontakt zu Talenten, um diese an sich zu binden.

So auch bei „Inside 2005”, einem Workshop der Boston Consulting Group (BCG) in Hamburg. Aus mehr als 700 Bewerbern hat die Münchner Beratungsgesellschaft die Studenten, Doktoranden und bereits Berufstätigen ausgewählt. Sie sollen in zwei Tagen ein Konzept für eine Fast-Food-Kette entwerfen und dabei zeigen, ob sie das Zeug für die Beraterbranche haben.

Für den Aufwand , den die Beratungsgesellschaften bei der Sichtung des Nachwuchses betreiben, erwarten sie einiges - vor allem „intellektuelle PS”, sagt Just Schürmann. Er ist bei BCG für das Recruiting zuständig. „Man muss extrem gut denken können.” Wichtig sei vor allem, Probleme durchdringen, Komplexität verständlich machen und dies alles dem Kunden mitteilen zu können.

Um dem Kunden auf Augenhöhe begegnen zu können, ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium fast schon Voraussetzung für eine Karriere in der Beraterbranche. Mehr als 90 Prozent der Berater haben studiert. „Ohne Studium ist der Weg in die Unternehmensberatung kaum möglich”, sagt BDU-Sprecher Reiners. Die BCG stellt nicht einmal FH-Absolventen ein, sondern verlangt einen Universitätsabschluss.

Was man studiert hat, ist laut Reiners „nicht völlig egal”. Bestimmte Studiengänge, etwa Betriebswirtschaftslehre oder Wirtschaftsinformatik, erhöhen die Wahrscheinlichkeit für eine Tätigkeit in der Branche. Doch mindestens ebenso wichtig seien Qualifikationen wie berufliche Erfahrung, Praktika oder ungewöhnliche Fremdsprachenkenntnisse, sagt Daniel Jonda vom Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberater (BDSU) in Bonn.

„Die Karrierechancen in der Unternehmensberatung sind enorm”, sagt Jonda. Selbst Berufsanfänger, häufig Beratungsassistenten genannt, verdienen nach Angaben des BDU zwischen 20 000 und 35 000 Euro im Jahr. Juniorberater bekommen schon bis zu 50 000, Berater bis zu 60 000 Euro. Wer sich bewährt, kann sogar zum Partner - in die oberste Hierarchieebene - aufsteigen.

Kein Wunder, dass Berater für Akademiker ein attraktiver Beruf ist - auch für die Teilnehmer bei „Inside 2005”. Mehr als die Hälfte von ihnen haben angekündigt, sich bei BCG zu bewerben. „Sie werden alle zu Gesprächen eingeladen”, sagt Just Schürmann, „ein Drittel davon hat gute Chancen.” Vielleicht werden sie bei „Inside 2010” dann die Teilnehmer betreuen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/27/service/berufbildung/t/rzo149510.html
Montag, 09. Mai 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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