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Bei englischen Jobanzeigen genau hinschauen

Berlin - Was in einer Stellenanzeige einer Firma aus Großbritannien oder den USA an Kompetenzen verlangt wird, ist wortwörtlich zu nehmen - beim Verstehen der Berufsbezeichnungen dagegen ist Interpretationsfähigkeit gefragt: Englischsprachige Jobanzeigen warten mit einigen Stolpersteinen auf.

Jobanzeigen

Unbekannte Abkürzungen: Englische Anzeigen oft verwirrend. (Bild: Schi./dpa/gms)

Wer eine englischsprachige Stellenanzeige nicht Wort für Wort versteht, ist zunächst vielleicht verunsichert, sollte aber nicht die Flinte ins Korn werfen, sondern ein Wörterbuch zur Hand nehmen. „Sind zwei oder drei Worte unbekannt, ist das nicht weiter tragisch”, sagt Niel Ramsey vom Sprachreiseveranstalter Inlingua in Berlin. „Wenn man aber die Hälfte nicht versteht, muss man sich schon fragen, ob die Sprachkenntnisse für eine Arbeit im Ausland ausreichen.”

Oft fehlt es allerdings nicht an den nötigen Vokabelkenntnissen, sondern an der Fähigkeit, die Aussagen des Textes richtig zu interpretieren. Denn die Formulierungen, die Unternehmen im englischen Sprachraum in Stellenanzeigen verwenden, unterscheiden sich zum Teil erheblich von den in Deutschland üblichen, wie der Waliser Ramsey erläutert. Vor allem gilt es, die gestellten Anforderungen als verbindlich zu begreifen. Werden also zum Beispiel umfangreiche Computerkenntnisse gefordert, sollte der Bewerber tatsächlich über diese verfügen.

Danach ist der Blick auf das Gehalt an der Reihe. „In englischen Anzeigen steht das so gut wie immer dabei”, sagt Nicole Göttlicher von der Online-Stellenbörse Stepstone in Düsseldorf. Bei Netz-Börsen sei das Jahresgehalt oft bereits in der Suchliste aufgeführt. Weicht die Bezahlung von jener im bisherigen Job stark ab, lohnt sich eine Bewerbung meist nicht: „Wer in Deutschland 50 000 Euro verdient und sich auf eine Stelle bewirbt, die mit umgerechnet 90 000 Euro dotiert ist, hat in der Regel keine Chance.”

Deutlich weniger aussagekräftig als in vielen deutschsprachigen Anzeigen sind dagegen die englischen Jobtitel. „Wir tendieren dazu, alle "manager" zu nennen”, erklärt Ramsey. Ein Extrembeispiel sei der „hygiene manager”: „Das könnte theoretisch eine Putzfrau sein.” Ein „account manager” ist nach Deinigers Worten schlicht ein Verkäufer.

Ein immer öfter anzutreffender Sonderfall sind englischsprachige Anzeigen deutscher Unternehmen. „Manche Firmen haben gemerkt, dass sie bestimmte Stellen nicht mehr ausschließlich mit Bewerbern aus Deutschland besetzen können”, sagt Rainer Schmidt-Rudloff von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) in Berlin.

Deutsche Bewerber müssen sich dem Experten zufolge in solchen Fällen fragen: Behandelt das Unternehmen die Ausschreibung im Sinne des „Global Sourcing” nach angelsächsischen Gepflogenheiten, oder hat es lediglich eine deutschsprachige Anzeige ins Englische übersetzt, um sie für Ausländer lesbar zu machen? Mit anderen Worten: Muss das „umfangreich” im Zusammenhang mit den geforderten Computerkenntnissen wortwörtlich genommen werden oder nicht?

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/27/service/berufbildung/t/rzo149511.html
Montag, 09. Mai 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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