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Kindergartenlabor fördert kleine Naturwissenschaftler

Mannheim - Können Gummibärchen tauchen, ohne nass zu werden? In der neugegründeten Bildungsinitiative „Kindergartenlabor e.V.”, sollen schon Kindergartenkinder anhand anschaulicher Experimente spielerisch an Chemie, Physik und Biologie herangeführt werden.

Kindergartenlabor

Jörn Birkhahn (M) ist der Initiator und Begründer des Kindergartenlabors.

Grundlegendes zum Thema Physik wird hier mit Hilfe von Gummibärchen eindrucksvoll und kindgerecht vermittelt. Ausgerüstet mit Plastikbechern und leeren Teelichtern, die den bunten Bären als „Unterseeboote” dienen, machen sich zehn Kindergartenkinder daran, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Der sechsjährige Juda stülpt seinen Becher über das Gummibärchen und drückt ihn in der randvoll mit Wasser gefüllten Schüssel nach unten. Das Gummibärchen bleibt trocken. „Weil da Luft drin ist”, vermutet der Nachwuchsforscher. Sein Freund Nick sieht die Dinge hingegen pragmatischer: „Das will nachher noch gegessen werden.”

„Es geht nicht um die Verschulung der Kindergärten, sondern um die notwendige Erweiterung des Lernangebots für Kinder in die naturwissenschaftliche Richtung”, erklärt der Initiator und Gründer des Vereins, Jörn Birkhahn. Das Erleben, der Spaß und das Experimentieren stehen dabei im Vordergrund. Das Ziel des Kindergartenlabors sei es, das „fremde und befremdliche Thema Naturwissenschaft” für Erzieherinnen und Kinder auf fantasievolle Weise erlebbar zu machen.

Der Mannheimer Verein des Pädagogen Jörn Birkhahn bietet daher eintägige Schulungen für die Erzieherinnen direkt in den Einrichtungen an. Einfache, aber effektvolle Experimente sollen die Betreuerinnen erlernen. Diese werden mit Sponsorengeldern des Vereins aus Industrie, Stiftungen und von privaten Geldgebern finanziert. Knapp 10 000 Euro hat der Verein bereits eingeworben. Die Idee sei, dass die Förderer Patenschaften für Kindergärten übernehmen. Zudem sei der Mannheimer Verein auf lange Sicht hin als bundesweite Initiative angelegt.

„Die Kinder sind neugierig und die Experimente sind eine Bereicherung”, erläutert die Erzieherin der zehn jungen Kindergartenforscher, Sandra Schweiger. „Die Schulung macht aber auch uns Mut, sich an Naturwissenschaften zu wagen.” Die Erzieherinnen des evangelischen Kindergartens des Mannheimer Stadtteils Neuostheim stehen bereits auf der Warteliste des Kindergartenlabors.

Als logischen Schritt bezeichnete der Dekan der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Michael Schallies, die private Bildungsinitiative. „Bereits Kleinkinder bringen Vorstellungen über die Welt und über naturwissenschaftliche Phänomene mit.” Diese Vorstellungen gelte es, nach dem Vorbild des englischsprachigen Auslands zu erweitern. Dort habe man bereits „konsequent den Zusammenhang zwischen einer vorschulischen Erziehung in den Naturwissenschaften und dem Regelunterricht” hergestellt.

Die Stadt Mannheim verfügt bereits über eine Kinderakademie für hoch begabte Schüler und eine Kinder-Uni. Das Landesmuseum für Technik und Arbeit bietet zudem für Mitarbeiterinnen in den städtischen Tageseinrichtungen Fortbildungsangebote unter dem Motto „Forscher und Entdecker” an.

www.kindergartenlabor.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/27/service/berufbildung/t/rzo150443.html
Donnerstag, 12. Mai 2005, 11:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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