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Flugbegleiter werden immer wieder gesucht

Frankfurt/Main - Jetten zwischen Paris und New York, heute die Copacabana und morgen die Pyramiden sehen - und all das bezahlt: Viele träumen davon, als Flugbegleiter die Welt kennen zu lernen. Die Chancen für Bewerber sind zwar dieses Jahr nur noch gering.

Flugbegleiter

Stewardessen haben meist alle Hände voll zu tun. (Bild: Lufthansa/Bew./dpa/gms)

Denn bei vielen in Deutschland stationierten Airlines haben die Schulungen für 2005 schon begonnen oder die Plätze sind bereits vergeben. Expandierende Fluggesellschaften bieten jedoch immer wieder kurzfristige Angebote für Interessenten am Beruf des Bordpersonals.

Germanwings ist eine der Fluggesellschaften, die ständig Stellen ausschreiben. Der Grund dafür ist vor allem der Ausbau einer neuen Station für die Low-Cost-Airline in Berlin Schönefeld, erklärt Heinz Joachim Schöttes von Germanwings in Köln. Daher können sich Interessenten auch für dieses Jahr noch mit Initiativbewerbungen an Germanwings wenden. Derzeit arbeiten um die 275 Flugbegleiter für die Tochter der Eurowings Luftverkehr AG.

Auch die mittlerweile zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin stellt für 2005 noch 150 Flugbegleiter ein. Seit Ende 2004 sind von 350 ausgeschriebenen Stellen bereits 200 besetzt worden, sagt Pressesprecherin Angelika Schwaff in Berlin. Die Arbeitsverträge beschränken sich hier nur auf sechs Monate, da Air Berlin mit ihren Charterflügen saisonalen Schwankungen unterliegen kann. Da die Nachfrage bei der Fluggesellschaft in den vergangenen Jahren insgesamt jedoch stetig gewachsen ist, seien die Chancen für eine Vertragsverlängerung gut, sagt Schwaff.

Auch die englische Low-Cost-Airline Easyjet bietet Bewerbern Aussichten auf eine Festeinstellung. Easyjet hat in diesem Jahr bereits 50 Flugbegleiter eingestellt und voraussichtlich noch 50 weitere werden dazukommen, sagt Oliver Aust von Easyjet in Berlin. Für das kommende Jahr seien auf Grund des Wachstums der Flotte schon etwa 100 Neueinstellungen geplant. Auch Eurowings stellt eventuell für November und Dezember dieses Jahres noch Schulungsplätze für Flugbegleiter zur Verfügung. Derzeit sind wegen der hohen Nachfrage alle Teilnahmeplätzen im Assessmentcenter ausgebucht, sagt Sprecherin Anja Schitz in Dortmund.

Die Grundgehälter für den Steward und die Stewardess liegen im Durchschnitt zwischen 900 und 2000 Euro Netto. LTU geht zum Beispiel von 923,99 Euro aus, so Pierre de la Motte, PR-Manager der LTU in Düsseldorf. Easyjet gewährt ihren Flugbegleitern laut Sprecher Aust ein jährliches Grundhonorar von 27 000 Euro. Allerdings kommen in diesem Berufsfeld Zuschläge zum Standardgehalt dazu, die unter anderem mit den Flugüberstunden oder dem Bordverkauf zusammenhängen.

Grundsätzlich hat der Job des Flugbegleiters sowohl Vor- als auch Nachteile, heißt es bei der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) in Walldorf bei Frankfurt. Einerseits ist für viele die Tatsache reizvoll, die verschiedensten Orte und Menschen kennen zu lernen. Aber auch die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten als Service-Kraft, Psychologe, und im Notfall als Geburtshelfer oder Feuerwehrmann wecken häufiges Interesse, so Sprecher Peter Jacobus. Als nachteilig würden dagegen oftmals der unregelmäßige Alltag oder die ständigen Klima- und Zeitunterschiede empfunden.

Wer sich also zum Alltag über den Wolken berufen fühlt, der sollte prüfen, inwieweit er dem Anforderungsprofil der Fluggesellschaften entspricht: Üblich ist ein Alter von mindestens 18 und in seltenen Fällen höchstens 40 Jahren. Außerdem werden gute Deutsch- und Englischkenntnisse vorausgesetzt sowie ein gepflegtes äußeres Erscheinungsbild mit einer Mindestgröße von 1,60 Meter und ein tadelloser Gesundheitszustand. Auch die mittlere Reife und Berufserfahrungen im Dienstleistungsbereich werden in den meisten Fällen erwartet. Nicht zuletzt sollte der Interessent ständig in Flughafennähe erreichbar und mobil sein.

Die Lufthansa hingegen plant frühestens 2006 wieder Neueinstellungen von Flugbegleitern. Nachdem die deutsche Airline im vergangenen Jahr davon abgesehen hatte ihr Mitarbeiternetz zu erweitern, wurden für das Jahr 2005 insgesamt 1000 Bewerber als Kabinen- und Bodenpersonal angestellt, so Michael Göntgens von der Lufthansa in Frankfurt. Auch die Fluggesellschaften dba, Hapag-Lloyd-Express sowie die LTU meldet aktuell keinen Bedarf mehr an weiteren Flugbegleitern. Doch für 2006 gibt es für Bewerber nach Angaben der Airlines durchaus wieder eine Chance.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/27/service/berufbildung/t/rzo153057.html
Montag, 23. Mai 2005, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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