Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Urlaub Gesundheit Beruf Lexikon
Dienstag, 10. Dez. 19

Berlin - Im Inter­net mehren sich nach Angaben des Ber­liner Lan­des­kri­minal­amtes unse­riöse Job­ange­bote. Die Polizei bestätigte damit Recher­chen des Sat.1-Wis­sens­maga­zins „Pla­neto­pia”.

Bra­tis­lava - Die Slovak Tele­com, eine Tochter der Deut­schen Tele­kom, muss eine Mil­lio­nen­strafe für Miss­brauch einer markt­beherr­schen­den Stel­lung zahlen. Dies teilte das slo­waki­sche Anti­mono­pol­amt (PMU) hat am...

Hamburg - Der ame­rika­nische Com­puter­kon­zern Apple will einem Medien­bericht zufolge juris­tisch gegen den geplan­ten Verkauf eines iPod-ähn­lichen MP3-Players beim Dis­coun­ter Plus vor­gehen.

Verden - Der 18 Jahre alte Ent­wick­ler des Com­puter­wurms „Sas­ser” muss sich vom 5. Juli an vor dem Land­gericht Verden ver­ant­wor­ten.

Stam­ford - Der welt­weite Absatz von Per­sonal Com­putern wird dank höherer Note­book-Umsätze im lau­fen­den Jahr stärker steigen als bisher ange­nom­men. Im nächs­ten Jahr werde der Markt aber wieder abflau­en...

Brüssel - Die Pläne zur EU-wei­ten Spei­che­rung von Ver­bin­dungs­daten bei Telefon und Inter­net stoßen auf breiten Wider­stand im Europa-Par­lament (EP). Die Pläne sehen eine jah­relange Spei­che­rung der Nummern von...

Computer

News  

CD der Woche  

Surftipps  

Tipps  

Eichstandard für die Bildbearbeitung

Unterschleißheim - Darauf haben viele Digitalfotografen lange gewartet: Im Juni kommt mit einer neuen Photoshop-Version eine Art neuer Eichstandard für Fotosoftware auf den Markt.

Adobe Photoshop CS2

Deckungsgleiche Bilder übereinander zu legen, ist möglich. (Bild: Adobe/dpa/gms)

Denn ebenso wie Tempo für Taschentücher und Maggi für Suppenwürze steht, gilt Photoshop den Fotografen als Synonym für digitale Bildbearbeitung. Anhand der englischen Vorabversion wird deutlich, was Anwender von Photoshop CS 2 erwarten dürfen.

Damit nicht nur Profis zu der neuen Photoshop-Version greifen, haben die Entwickler Bearbeitungswerkzeuge hinzugefügt, die sich vor allem an Hobbyfotografen wenden: Das automatische Beseitigen roter Augen ist eine solche Funktion. „Der Profi braucht so was eigentlich nicht. Der weiß, wie er rote Augen mit den vorhandenen Werkzeugen beseitigen kann”, sagt Photoshop-Experte Hans D. Baumann aus Rabenau (Hessen), der das Bildbearbeitungsmagazin „DOCMA” herausgibt.

Für Amateure und Profis gleichermaßen interessant – und auf jeden Fall für diejenigen, die ihre Diasammlung digitalisieren wollen – ist der „Spot Healing Brush” - der Sofortreparatur-Pinsel. Damit lassen sich auf eingescannten Bildern Kratzer und Staub automatisch beseitigen. Das Werkzeug analysiert die Umgebung der fehlerhaften Stellen und findet dort automatisch passende Bildpunkte, mit deren Farbe die beschädigten Bereiche aufgefüllt werden.

„Wenn man viele Scans machen muss , ist das ein Werkzeug, das viel Zeit sparen kann”, sagt Baumann. Doch bei der reinen Fehlerkorrektur hören die Möglichkeiten dieser Funktion nicht auf: „Das geht so weit, dass man ganze Personen verschwinden lassen kann.” Der Erfolg des Werkzeugs hänge aber stark vom Hintergrund ab – je einfacher und einfarbiger, desto leichter das automatische Retuschieren. Für hilfreich hält Baumann auch die neue „Warp”-Verzerrung, mit der sich Bildbereiche durch Manipulation eines Gitterrahmens verbiegen lassen.

Ein nützliches Werkzeug ist laut Günter Schuler, Grafiker und Fachbuchautor aus Frankfurt/Main, ein neuer Verzerrungsfilter namens „Lens Correction”. „Damit können Sie bei einem Architekturfoto die stürzenden Linien eines Gebäudes begradigen oder auch einen ungeraden Horizont neu ausrichten.” Der bei minderwertigen Weitwinkelobjektiven häufig auftretende Helligkeitsabfall an den Bildecken – Vignettierung genannt – lasse sich ebenfalls damit beseitigen.

Zu den weiteren Verbesserungen im Vergleich zu vorangegangenen Versionen zählen Filter wie „Reduce Noise”. Damit lassen sich Bildrauschen – die unruhigen Punkte bei sehr dunklen Bildbereichen - und auch JPEG-Artefakte - die fleckigen Stellen und plakativen Farbübergänge bei zu stark komprimierten Digitalbildern – entfernen.

Perfekt belichtete Fotos sollen dank eines neuen Funktionsbereichs mit der Bezeichnung „32-Bit-HDR” möglich werden. Damit lassen sich so genannte HDR-Fotos (High Dynamic Range) erstellen und bearbeiten, die extrem feine Farbabstufungen haben. Dies kommt vor allem bei Motiven mit einem großen Kontrastumfang zur Geltung: Wer zum Beispiel einen dunkelhäutigen Menschen vor einem hellen Hintergrund fotografieren will, muss in Kauf nehmen, dass der Hintergrund überbelichtet wird.

Mit dem neuen Photoshop haben Fotografen nun die Möglichkeit, aus unterschiedlich belichteten Bildern ein Foto zusammenzusetzen, bei dem sowohl dunkle als auch helle Bereiche so belichtet sind, dass Details sichtbar sind. Die auf diese Weise übereinander gelegten Einzelbilder sollten allerdings deckungsgleich sein, also mit einem Stativ aufgenommen werden.

Eine bedeutende Neuerung für Bildbastler bringt eine als „Smart Objects” bezeichnete Technologie: Laut Hersteller Adobe in Unterschleißheim bei München können damit Digitalfotos, die sich aus einzelnen Bildpunkten zusammensetzen, und konstruierte Grafiken, bei denen mit Linien begrenzte Formen das Bild bestimmen, ohne Qualitätsverlust skaliert und umgewandelt werden.

Perspektivische Montagen soll ein neues „Fluchtpunkt”-Werkzeug ermöglichen. Nutzer können damit Bildelemente kopieren, zeichnen und transformieren, die sich automatisch an die Perspektive des Bildes anpassen. Wer will, kann damit beispielsweise am Rechner die Wände eines Hauses oder die Seiten eines Würfels austauschen.

Die deutsche Version von Adobe Photoshop CS 2 wird angeboten für die Betriebssysteme Mac OS X 10.2.8 bis 10.3.8 sowie für Microsoft Windows 2000 und Windows XP. Als Vollversion kostet das Programm 1050 Euro. Nutzer älterer Photoshop-Versionen erhalten das Upgrade für rund 290 Euro. Ein Neukauf oder ein Upgrade lohnen sich aber nicht für jeden: Wer etwa mit der unmittelbaren Vorgängerversion Photoshop CS arbeitet und die jetzt hinzugekommenen Neuerungen nicht unbedingt benötigt, kann nach Ansicht von Günter Schuler auf die Investition noch verzichten.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/27/service/computer/t/rzo147868.html
Montag, 02. Mai 2005, 11:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
 
Druckversion