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Montag, 9. Dez. 19

Berlin - Im Inter­net mehren sich nach Angaben des Ber­liner Lan­des­kri­minal­amtes unse­riöse Job­ange­bote. Die Polizei bestätigte damit Recher­chen des Sat.1-Wis­sens­maga­zins „Pla­neto­pia”.

Bra­tis­lava - Die Slovak Tele­com, eine Tochter der Deut­schen Tele­kom, muss eine Mil­lio­nen­strafe für Miss­brauch einer markt­beherr­schen­den Stel­lung zahlen. Dies teilte das slo­waki­sche Anti­mono­pol­amt (PMU) hat am...

Hamburg - Der ame­rika­nische Com­puter­kon­zern Apple will einem Medien­bericht zufolge juris­tisch gegen den geplan­ten Verkauf eines iPod-ähn­lichen MP3-Players beim Dis­coun­ter Plus vor­gehen.

Verden - Der 18 Jahre alte Ent­wick­ler des Com­puter­wurms „Sas­ser” muss sich vom 5. Juli an vor dem Land­gericht Verden ver­ant­wor­ten.

Stam­ford - Der welt­weite Absatz von Per­sonal Com­putern wird dank höherer Note­book-Umsätze im lau­fen­den Jahr stärker steigen als bisher ange­nom­men. Im nächs­ten Jahr werde der Markt aber wieder abflau­en...

Brüssel - Die Pläne zur EU-wei­ten Spei­che­rung von Ver­bin­dungs­daten bei Telefon und Inter­net stoßen auf breiten Wider­stand im Europa-Par­lament (EP). Die Pläne sehen eine jah­relange Spei­che­rung der Nummern von...

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eBook-Portale breiten sich im Internet aus

Hamburg/München - Fachbuch, Lexikon und Schmöker - mit dieser Literatur erreicht jede Reisetasche ein beachtliches Gewicht.

eBook-Portale

Anbieter von eBooks werben mit Preisersparnissen. (Bild: ciando.de/dpa/gms)

Damit die Arme nicht länger werden, gibt es immer mehr Bücher auch in elektronischer Form: als so genanntes eBook.

Einige Websites haben sich auf den Verkauf von elektronischen Büchern spezialisiert - mit Leseproben, Kommentaren, Bewertungen und einem durchweg günstigen Preis. „Die Verlage geben uns die Preise vor”, sagt Per Dalheimer, Geschäftsführer von „libri.de” in Hamburg, das seit März 2005 seine Seiten um ein eBook-Portal erweitert hat. Dennoch liegen sie rund 10 bis 20 Prozent unter dem Ladenpreis des gedruckten Werks. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels berät zurzeit über die endgültige Einordnung der eBooks als Buch oder als Softwareprodukt - und damit, wie es um die Buchpreisbindung steht.

Die Vorteile eines elektronischen Buches liegen für Dalheimer auf der Hand: „Man muss sich bei einem Roman nicht merken, wo man aufgehört hat zu lesen.” Vielmehr setze die Software ein Lesezeichen und „merke” sich die Stelle. Auch Kommentierungen einzelner Stellen seien damit kein Problem. Während bei „libri.de” mit der Lesesoftware von mobipocket gearbeitet wird, verkaufen andere Portale den Lesestoff als pdf-Dateien. Gemein ist beiden Formaten allerdings der Kopierschutz, der vor der unrechtmäßigen Weiterverbreitung der Literatur schützt. „Sonst hätten die Verlage nicht mitgemacht”, sagt Norbert Hofherr, einer der Geschäftsführer des Portals „ciando.de”.

Während des Downloads werden in der Regel die Daten mit dem Rechner des Nutzers verschlüsselt. Wird der Rechner dann mit einem Taschencomputer synchronisiert, ist die Literatur auf beiden Geräten zu lesen. Weitere Geräte kommen allerdings nicht in den Genuss des Skripts. „Man kann mit einer zweiten ID einen Titel quasi verleihen”, erklärt Dalheimer. Dann allerdings ist es wie beim richtigen Buch: „Wenn ich es verleihe, kann ich selbst nicht drin lesen.” Bezahlt werden eBooks meist per Kreditkarte oder Lastschriftverfahren. Bei einigen Anbietern kann auf Rechnung gezahlt werden.

„Ciando.de”, nach eigenen Angaben das größte eBook-Portal, hat sich mit einen speziellen Kundenstamm gesichert. Mehr als 32 000 Nutzer sind bei dem Unternehmen registriert, das als virtueller Buchladen für Sach-, Fach- und Lehrbücher in München gestartet ist. „Studenten waren unsere ursprüngliche Zielgruppe”, erzählt Hofherr. Inzwischen werden die Seiten eher von Arbeitnehmern genutzt. „Die brauchen schnell einen Fachaufsatz oder auch mal ein ganzes Fachbuch, das sie ohne Zeitverzögerung bei uns bekommen.”

Speziell ist die Zielgruppe der elektronischen Publikationen von „Gentlemen's Digest” in Berlin. Mehr als 500 eBooks aus den Kategorien Business und Lifestyle gibt es dort, ausgesucht und verfasst für Männer, sagt Geschäftsführer Norbert Schober.

Während „ciando.de” wegen der großen Nachfrage sein Sortiment gerade um Belletristik und Reiseliteratur erweitert hat, ist dies das Kerngeschäft von „libri.de”. Wegen der zögerlichen Begeisterung der Verlage, der Sorge um den Kopierschutz und weil das Angebot noch im Aufbau ist, liegen dort mehr fremdsprachige als deutsche Titel vor.

www.libri.de

www.ciando.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/27/service/computer/t/rzo153681.html
Mittwoch, 25. Mai 2005, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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