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Freitag, 13. Dez. 19

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Vergleiche beim Zahnersatz machen sich bezahlt

Hanau/Wuppertal - „Das müssen wir ersetzen!” Wenn ein Patient das von seinem Zahnarzt hört, kann es teuer werden. Wer Preise vergleicht, kann dennoch einiges sparen.

Kronen und Brücken: Vergleichen macht sich schnell bezahlt

Wackelt ein Zahn, ist oft Spielraum für Verhandlungen. (Bild: Wig./DAK/dpa/gms)

Zwar wurde der Zahnersatz nicht wie ursprünglich geplant aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gestrichen. Die Kassen zahlen seit Jahresanfang aber nur noch einen Festzuschuss, dessen Höhe allein vom Befund abhängt. Alles, was darüber hinaus geht, muss der Patient aus eigener Tasche bezahlen.

Die neuen Regelungen sehen vor , dass jeder Kassenpatient einen festen Zuschuss erhält - unabhängig davon, wie die Behandlung ausfällt. Die Höhe des Festzuschusses beträgt die Hälfte der so genannten Regelleistung. „Der Patient muss mehr zum Kunden werden. Wenn jemand einen MP3-Player oder ein Fahrrad kauft, vergleicht er schließlich auch die Preise. Das sollten Patienten beim Zahnarzt auch tun”, rät Julia Nill, Gesundheitsreferentin bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Stuttgart.

„Auf keinen Fall sollte man noch auf dem Behandlungsstuhl irgend etwas unterschreiben”, warnt Susanne Uhrig, Sprecherin der Barmer-Ersatzkasse in Wuppertal. Sie empfiehlt, sich vor einer größeren Behandlung von der Krankenkasse beraten zu lassen. Der Patient könne oft nicht einschätzen, ob der Arzt eine sinnvolle und kostengünstige Behandlung vorschlägt. Die Unterschiede zwischen verschiedenen Ärzten seien oft beträchtlich.

Alternativ besteht auch die Möglichkeit, den Heil- und Kostenplan ins Internet zu stellen. Unter www.zweite-zahnarztmeinung.de können Zahnärzte dann die Angebote ihres Kollegen unterbieten. Die Angebote dort liegen teilweise mehrere hundert Euro unter dem ursprünglichen Preis. Julia Nill findet begrüßt solche Angebote grundsätzlich: „Es besteht aber immer die Gefahr, dass der geringe Preis zu Lasten der Qualität geht.”

Das sieht der Hanauer Zahnarzt Eckhard Meiser ganz ähnlich. „Wer mit einem Behandlungsvorschlag nicht einverstanden ist, sollte dies mit seinem Zahnarzt besprechen”, sagt Meiser, der Vorsitzender des Bezirksverbandes Mittelhessen im Freien Verband Deutscher Zahnärzte ist. Seine Kollegen könnten zwar eine billigere Behandlung anbieten, doch dies bedeute dann immer auch eine geringere Leistung.

Nach Erfahrungen von Verbraucherschützerin Nill kann der Patient aber oft auch etwas sparen, wenn er beim eigenen Zahnarzt bleibt. Einige Ärzte berechneten bei privatärztlichen Leistungen grundsätzlich einen höheren Faktor, als es eigentlich medizinisch notwendig wäre, weiß Nill. „Darüber sollte der Patient mit dem Zahnarzt verhandeln.”

Für den Patienten bieten sich aber noch weitere Einsparpotenziale. So bieten inzwischen viele deutschsprachige Zahnärzte im Ausland ihre Leistungen an. Sie versprechen deutlich günstigere Leistungen als ihre Kollegen im Ausland. Eine solche Behandlung auf Mallorca oder in Osteuropa ist jedoch nach Expertenmeinung mit Risiken verbunden. In jedem Fall sollte man sich vorher genau über die Praxis im Ausland informieren und den Heil- und Kostenplan bei der Krankenkasse einreichen. Nur dann gibt es den Festzuschuss erstattet.

www.zweite-zahnarztmeinung.de

www.kzbv.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/27/service/gesundheit/t/rzo144736.html
Mittwoch, 20. April 2005, 10:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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