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Sonntag, 17. Nov. 19

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Savanne statt Heidekraut zum Familienurlaub

Soltau - Bei Lüneburger Heide denken viele an Planwagenfahrten durch Wacholderhaine und Heidschnucken-Idylle.

Savanne statt Heidekraut - zum Familienurlaub in die Lüneburger Heide

Mit dem Auto auf „Safari” gehen. (Bild: Serengeti Park Hodenhagen/dpa/gms)

Doch die Region zwischen Hamburg und Hannover hat viel mehr zu bieten.

Für den Familienurlaub zwischendurch ist sie geradezu ideal - und das nicht nur wegen des Heideparks in Soltau, Europas größtem Freizeitpark. Soltau ist aber in jedem Fall ein guter Ausgangspunkt. Lüneburg im Norden mit seiner sehenswerten Altstadt ist von hier aus ebenso mühelos zu erreichen wie Gifhorn im Süden, das schon wegen seines ungewöhnlichen Mühlenmuseums einen Ausflug lohnt. In Soltau selbst ist nicht zuletzt das 1984 gegründete Norddeutsche Spielzeugmuseum interessant. Auf drei Stockwerken sind Steiff-Tiere, Puppenstuben, Kinderwagen, Rennautos oder Märklin-Eisenbahnen zu sehen.

Richtung Süden, direkt am Isenhagener See, ist im Luftkurort Hankensbüttel das Otterzentrum der Aktion Fischotterschutz zu finden, ein ideales Ziel für Familien auch mit kleineren Kindern. Fischotter sind hier die Publikumslieblinge. Robert und Lukas sind zwei von ihnen. Besucher können bei der Fütterung am Ottern-Bach zusehen, wenn einer der Mitarbeiter Fleischbrocken und Fische ins Wasser wirft. Die beiden Otter flitzen dann los und schnappen sich die Beute.

In Hankensbüttel gibt es neben dem Otterzentrum noch eine weitere Touristenattraktion: das Kloster Isenhagen. Die eigentlichen Klostergebäude sind nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen. Im alten Klosterspeicher ist das Klosterhofmuseum untergebracht. Eine Ausstellung zeigt zum Beispiel, wie im Mittelalter Bier gebraut oder Ziegel hergestellt wurden, welche Aufgaben Böttcher und Stellmacher hatten und warum der Salzhandel für die Mönche so wichtig war.

Bei Hodenhagen südlich von Walsrode heißt das Motto „Savanne statt Heidekraut”: Im Serengeti Park sind vorwiegend Tiere zu sehen, die nicht in Norddeutschland zu Hause sind. Rund eine Stunde dauert die „Safari” im Bus, bei der auch schon einmal eine Giraffe den Kopf durch die Tür steckt oder Paviane das Dach entern, um sich durchs Fenster Futter zustecken zu lassen.

„Jetzt machen wir die Tür zu , jetzt wird's gefährlich”, sagt Busfahrer Bernhard Remmert. Und tatsächlich: Keine fünf Meter entfernt ruhen sich die Löwen aus. Von Afrika nach Asien ist es in Hodenhagen nur ein Katzensprung: Gleich danach schleicht ein bengalischer Tiger zwischen den Bäumen umher.

Eine noch vergleichsweise neue Touristenattraktion in Bispingen ist der Landschaftspark Iserhatsche. Das „Jagdschloss” Iserhatsche wurde vor dem Ersten Weltkrieg von einem Preußischen Kommerzienrat gebaut. Seit fast 20 Jahren gehört es dem gebürtigen Berliner Uwe Schulz-Ebschbach, der es mit viel Fantasie ganz nach seinem Geschmack ausgestaltet und erweitert. Besucher können sich durch die prunkvollen Räume der Jagdvilla führen lassen. Hinzugekommen ist ein „barocker” Garten auf 2500 Quadratmetern voller Kunstwerke aus Eisen.

Informationen: Lüneburger Heide Tourismus, Barckhausenstraße 35, 21335 Lüneburg (Tel.: 01805/20 07 05 für 12 Cent/Minute, E-Mail: info@lueneburger-heide.de); Internet: www.soltau-therme.de, www.otterzentrum.de, www.lueneburger-heide.de.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/27/service/reise/deutschland/t/rzo154271.html
Freitag, 27. Mai 2005, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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