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Dienstag, 10. Dez. 19

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Wal­chen­see - Schnit­zel in allen Varia­tio­nen sowie die Spe­zia­lität „Wal­chen­see-Ren­ke”, ein Fisch aus dem gleich­nami­gen Gewäs­ser. Ser­viert wird er „unten” in den Gasthö­fen am Wal­chen­see in Ober­bay­ern...

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Wandern und Wassersport am Walchensee

Walchensee - Schnitzel in allen Variationen sowie die Spezialität „Walchensee-Renke”, ein Fisch aus dem gleichnamigen Gewässer.

Herzogstand

Von 1731 Metern ist der Ausblick grandios. (Bild: Walchensee Tourismus/dpa/gms)

Serviert wird er „unten” in den Gasthöfen am Walchensee in Oberbayern, während der Blick nach „oben” zum Herzogstand geht.

1731 Meter hoch ist der Hausberg des Sees, ein beliebtes Wanderziel. Namenspatron des Bergs ist Herzog Wilhelm von Bayern, der hier in den Jahren 1508 bis 1550 zusammen mit seinem Bruder Herzog Ludwig oft zur Jagd ging. Heute ist die Region 75 Kilometer südlich von München ein Geheimtipp für alle, die zu Fuß sind und Naturerkundungen mögen. Die Wege rund um den sieben Kilometer langen und fünf Kilometer breiten Walchensee sind für Spaziergänger genauso geeignet wie für ambitionierte Bergsteiger. Der Weg auf den Herzogstand kann aber nicht nur zu Fuß, sondern auch mit der Herzogstandbahn zurückgelegt werden. Die Gondel führt in wenigen Minuten hinauf auf 1600 Meter.

Kuhglockengeläut empfängt den Wanderer beim Aussteigen von allen Seiten. Überall sind zufrieden wirkende und vor sich hin käuende Horntiere zu sehen. Vom Herzogstandhaus nahe der Bergstation starten mehrere ausgeschilderte Wanderrundwege von unterschiedlicher Dauer.

Lohnend ist bei gutem Wetter in jedem Fall die Tour auf den Gipfel. Auf dem Weg dorthin fasziniert nicht nur der Seeblick, sondern auch die Sicht auf die Oberbayerische Seenplatte im Norden, die Benediktinerwand und die Tegernseer Berge im Osten, den Großglockner und den Großvenediger sowie das Karwendelgebirge und die Zugspitze im Süden und Südwesten. Die Allgäuer Berge grüßen von Westen her. Für den Abstieg gibt es verschiedene Wege: zurück mit der Herzogstandbahn oder direkt vom Gipfel durch den Wald bis in die auf 800 Meter Höhe gelegene Ortschaft Walchensee. Gute Schuhe sind dabei wichtig: Der Weg ist oft sehr steil und teilweise steinig.

Die Romantik des Sees und seiner Umgebung wusste bereits Johann Wolfgang von Goethe zu schätzen, der auf seiner Italienreise 1768 am Walchensee Station machte. Panorama und See lassen sich aber auch bei einem Rundweg um das Gewässer genießen - oder noch sanfter und romantischer: bei einer Ruderbootsfahrt. Mehrere Bootsverleihe gibt es an der Uferstraße. Auch Surfer, Segler, Taucher, Angler und Mountainbiker finden entsprechende Verleihstationen. Seine gemütliche Atmosphäre ist dem See dadurch geblieben, dass es hier keine großen Hotels, sondern nur Gasthöfe, Pensionen und Campingplätze an den Ufern gibt.

INFO-KASTEN: Walchensee

UNTERKUNFT UND ESSEN GEHEN: In den Dörfern Walchensee, Urfeld und Einsiedl gibt es Hotels und Restaurants. Vor allem in der Ferienzeit und an Wochenenden lohnt sich eine Zimmerreservierung, da der See für viele Münchner ein beliebtes Ausflugsziel ist. Abendessen gibt es in den Gasthöfen oft nur bis 20.00 Uhr. Auch manche Cafés schließen selbst bei schönem Wetter schon um 18.00 Uhr.

INFORMATIONEN: Tourist-Information Walchensee, 82432 Walchensee (Tel.: 08858/411, Fax: 08858/275).

INTERNET: www.walchensee.de und www.walchensee.net.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/27/service/reise/reisetipp/t/rzo147227.html
Freitag, 29. April 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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