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Dienstag, 10. Dez. 19

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Neuer Fernreitweg soll Pferdeliebhaber in den Nordosten locken

Redefin/Neustadt/Dosse - Die Route gleicht einer Perlenkette: An einem Ende leuchten fast 200 Jahre Pferdezucht - das ist das Landgestüt im mecklenburgischen Redefin, das Herzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg-Schwerin 1812 gründete.

Die Perle am anderen Ende ziert eine fast 300-jährige Pferdegeschichte im brandenburgischen Haupt- und Landgestüt Neustadt/Dosse. Die brandenburgische Pferdegeschichte begann dort mit dem Landgrafen Friedrich II. von Hessen-Homburg. Zwischen den Gestüten wird am 4. Juni in Eldenburg ein 170 Kilometer langer Reit- und Fahrfernweg eröffnet, der die beiden Wiegen norddeutscher Pferdezucht verbinden wird. „Die Gestüte sind die touristischen Zugpferde des Reitwegs”, hofft Projektkoordinatorin Sabine Bauer in Neustadt/Dosse.

Die Tour ist gemacht, um hoch zu Ross oder bequem per Kutsche weitere Perlen kennenzulernen, darunter Festungen und Schlösser, urige Gasthäuser oder Töpferhöfe. 50 Kilometer der Strecke führen durch mecklenburgisches, 120 Kilometer durch brandenburgisches Land. Reiter und Kutschenfahrer können die Strecke in acht Etappen von je 20 Kilometern bewältigen. „Am Ende einer Etappe gibt es Unterkünfte für Mensch und Tier”, berichtet Bauer. Auch Rastplätze seien an der Route entstanden oder wurden hergerichtet, ebenso neue Schilder und Pferdetränken.

Landwirte und Gastronomen links und rechts des Weges richten sich auf eine höhere Nachfrage von Reit- und Pferdefans ein. Cornelia Schmidt in Plattenhof (Prignitz) hat auf ihrem Archehof bereits erste Buchungen entgegengenommen. Erneuert sind Pferdeboxen und Laufstall, eine neue Sattelkammer ist gebaut, Koppeln für Gastpferde werden hergerichtet. „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass mit Pferden unterwegs zu sein oft bedeutet: Ich weiß nicht wohin mit den Tieren”, sagt sie. „Der neue Reitweg spricht in jedem Fall eine bereits vorhandene Klientel an.” Müde Reiter können in einem der hauseigenen zwölf Betten schlafen, gleich neben dem Pferdestall mit sechs eigenen Kaltblütern und Haflingern.

Mit dem Gestütsweg wird sich nicht nur für Reiter die Infrastruktur verbessern. Die Landwirtschaftsministerien in Schwerin und Potsdam hoffen, die gesamte Region durch den Reittourismus zu stärken und setzen auf Netzwerke. Deshalb weisen Schilder auf Sehenswürdigkeiten, damit die Wanderer zu Pferd die Umgebung erkunden können. Abstecher sind möglich zum Schloss Neustadt-Glewe, zu Künstlerhöfen und Brauhäusern, der Festung Dömitz und der Stadtkirche von Ludwigslust oder einfach ans nahe Elbufer und in die Ebenen der Prignitz. Gemeinden an der Strecke laden im Sommer zu Festivals ein, wie zum mittelalterlichen Spektakel in Plattenburg nahe dem Kurbad Bad Wilsnack oder zu den Robin-Hood-Festspielen in Neustadt-Glewe.

Die Gestüte in Neustadt/Dosse und Redefin sind derzeit die besten Ansprechpartner, um Informationen zum Reitweg zu erhalten. „Denn auch wir wollen die Reiterhöfe am Weg stärken”, sagt der Redefiner Marketingverantwortliche Marko Witt. Er hofft auf die Sogwirkung der beiden Pferdezuchtstätten. Nach Voranmeldung sei es auch möglich, die Pferde auf dem Gestütsgelände unterzustellen oder im Gästehaus zu übernachten. Redefin bietet darüber hinaus neben den klassischen Kursen für Dressur- und Springreiten spezielle Wanderreitlehrgänge an. Dort lernen Reiter zum Beispiel, mit GPS-Navigation umzugehen. Die nächsten Kurse sind im September geplant.

www.sbhlg.org

www.landgestuet.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/27/service/reise/t/rzo154009.html
Donnerstag, 26. Mai 2005, 11:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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