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Unterwegs im Gurig-Nationalpark

Darwin - Ross ist 1,90 Meter groß, durchtrainiert und braungebrannt. Wie eine Mischung aus Crocodile Dundee und Ranger steht der Touristenführer neben seinem Boot.

Salzwasserkrokodil

Die Tierre gehen auch in Flüssen auf die Jagd. (Bild: Georg Alexander/dpa/gms)

Drei durchgeschwitzte Urlauber waten vorsichtig durch das Meerwasser und klettern an Bord.

„Hello, willkommen im Outback” , sagt Ross und startet die beiden Außenborder. Das Boot kurvt aus der Bucht, und mit einem Mal öffnet sich die traumhaft schöne Kulisse der Cobourg Peninsula im Norden Australiens.

Diese Halbinsel ist Teil von Arnhem Land, eines der größten Reservate der Aborigines: wild, ursprünglich und geheimnisvoll, ohne Straßen und Städte, aber voller mystischer Orte und Naturschönheiten. Ross steuert das Boot auf das Meer, zurück bleibt der sattgrüne Mangrovenwald des Gurig-Nationalparks. Die Küste ist unberührt und ungezähmt, es gibt riesige Überschwemmungs- und Brackwasserbuchten, Sümpfe, zahllose Creeks münden ins Meer, und während der Regenzeit von Dezember bis April weiß hier keiner so genau, wo eigentlich das Meer aufhört und das Land beginnt.

Bei den Bootsausflügen begegnen einem Hunderte von Wasservögeln und viele Meeresschildkröten. Manta-Rochen gleiten gemächlich durch das kristallklare Wasser. Delfine machen sich einen Spaß daraus, die Boote zu begleiten. Bei so viel Wasser verwundert es nicht, dass hier Angeln zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten zählt.

Auch die Aborigines sind seit jeher geschickte Jäger, sie überlisten die begehrten Barramundi und andere Fische mit dem Speer, aber das dürfen - und beherrschen - nur die australischen Ureinwohner. Manche der Buchten und Plätze, an denen die Aborigines fischen, sind heilige Orte. Man darf sie ohne spezielle Erlaubnis weder betreten noch fotografieren. Schon um die Cobourg-Halbinsel mit dem Gurig-Nationalpark zu besuchen, benötigt man ein spezielles Permit, das es beim „Northern Land Council” in Darwin gibt.

Ausgangspunkt für Wildnistouren auf der Cobourg Peninsula ist entweder die „Cape Don Lodge” oder die „Wildernis Lodge Seven Spirit Bay”. Beide liegen einsam im Gurig-Nationalpark, der den größten Teil von Cobourg umfasst. Buschflieger bringen die Gäste mit kleinen Maschinen von Darwin aus hierher. Straßen gibt es nicht, nur eine Piste.

Der Gurig-Nationalpark wurde 1974 als eines der ersten Gebiete weltweit in die so genannte Ramsar-Liste aufgenommen. In dieser Liste sind schutzwürdige ökologische Feuchtgebiete von internationalem Rang verzeichnet. „Schaut, dort drüben”, Ross zeigt auf einen langen dunklen Schatten, „das ist ein Salty” - ein Salzwasserkrokodil, das mindestens vier Meter misst, ruht bewegungslos auf dem Grund im etwa zwei Meter tiefen Wasser.

Jetzt wird auch klar, warum vor dem Baden gewarnt wird. Denn die simple Regel im Umgang mit den Salzwasserkrokodilen lautet: Man bleibe ihnen fern, campe nie am Ufer und stelle sich nie auf eine Sandbank am trüben Fluss, denn die Salzwasserkrokodile ziehen auch weit in die Flüsse hinein. Süßwasserkrokodile dagegen, die gleichfalls in den Flüssen zu Hause sind, gelten als relativ ungefährlich. Das Problem ist allerdings, ein „Salty” von einem „Freshy” zu unterscheiden - und zwar schnell genug.

Informationen: Tourism Australia (Broschüren-Tel.: 069/95 09 61 73)

Tourism Australia: www.australias-northern-territory.de , www.capedon.gurig.com.au , www.sevenspiritbay.com

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/27/service/reise/t/rzo154264.html
Freitag, 27. Mai 2005, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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