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Freitag, 23. Aug. 19

Kanada-ReisenSas­katoon - Kanada ist dabei, sein Image bei Urlau­bern auf­zupo­lie­ren. Neue Attrak­tio­nen und eine neue Prä­sen­tation in der Tou­ris­mus­wer­bung sollen das tra­ditio­nelle Kanada-Bild als Land der Ber­ge...

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Eine „neue Vision” für Kanada-Reisen

Saskatoon - Kanada ist dabei, sein Image bei Urlaubern aufzupolieren. Neue Attraktionen und eine neue Präsentation in der Tourismuswerbung sollen das traditionelle Kanada-Bild als Land der Berge, der Elche und der rotröckigen Polizisten auf Pferden erweitern.

Kanada-Reisen

Kanada will verstärkt Frauen als Besucher gewinnen. (Bild: Trav. Alber./dpa/gms)

Am alten Markenzeichen „Mountains, Moose and Mounties” sei zwar nichts falsch, sagte die Präsidentin der Canadian Tourism Commission (CTC), Michele McKenzie, bei der Tourismusmesse „Rendez-vous Canada” in der Präriemetropole Saskatoon. Doch Kanada sei „weit mehr, weit moderner und weit aufregender”, als so mancher es kenne. „Wir wollen deshalb eine neue Vision davon vermitteln, was es bedeutet, Kanada zu bereisen.”

Das Spektrum von Angeboten für die Erkundung des zweitgrößten Landes der Erde auf neuen Pfaden ist breit. Hochklassiger Abenteuersport wie Ski-Abfahrten, deren Teilnehmer mit Hubschraubern auf entlegenen Berggipfeln abgesetzt werden, gehört ebenso dazu wie die „Entdeckung der wahren Natur” durch reine Frauenreisen.

Für die Lady-Touren gibt es unter www.cleverwomen.de sogar eine eigene Website. Dort werden zwar kanadische „Traummänner” wie Bryan Adams vorgestellt, sonst aber treten die Autorinnen allen Assoziationen des weiten Landes mit einer Riesenspielweise für Machos entgegen. „Kanada ist weiblich”, erklären die Anbieter der Reisen, denn Kanada sei reich an Schönheit, an Landschaft, an Mode, an Chic. Ein wenig an den weiblichen Haaren herbeigezogen wirkt es allerdings, wenn da Begegnungen mit Grizzly-Bären geschildert werden, die Männer ganz ähnlich beschreiben könnten.

Stärker als früher wil das Land auch Gourmets ansprechen, und zwar längst nicht nur im französisch geprägten Québec. So lockt die Region rings um die Niagarafälle ebenso wie das Okanagan Valley in British Columbia an der Westküste mit neuen trocken-spritzigen Weinen, die zunehmend international Anerkennung finden. Gaumenfreuden gelten selbst in Aktivsportzentren als Pflichtangebot.

Whistler in den Rocky Mountains etwa präsentiert sich im Trainingslauf für die Olympischen Winterspiele 2010 auch als Hort der Genießer. Dazu trägt der britische Meisterkoch Andrew Richardson bei, der dem Fischrestaurant „Araxi” bereits höchste Gourmet-Orden verschaffte. Leisten können sich das nicht nur Spitzenverdiener. Für umgerechnet 32 Euro gibt es ein Schnuppermenü aus acht Gängen.

Zu den interessantesten neuen Angeboten für Bildungsreisende zählt das gerade eröffnete Canadian War Museum in der Hauptstadt Ottawa. Nicht nur amerikanische Besucher sind dort immer wieder erstaunt, wenn sie anschaulich erfahren, wie Kanadier schon vor dem Kriegseintritt der USA gegen Hitler-Deutschland kämpften.

Ein kulturhistorischer Höhepunkt ist der kürzlich erweiterte Wanuskewin Heritage Park. An dem Ort unweit von Saskatoon in der Provinz Saskatchewan haben sich die Jäger von Indianervölkern, die in Kanada „First Nations” genannt werden, bereits vor Tausenden Jahren zur Büffeljagd getroffen. Angehörige des Cree-Volkes führen Besucher auf den Wegen ihrer Vorfahren und machen unter anderem Treibjagden nachvollziehbar.

Unter den kulturellen Angeboten rangiert schon lange das Internationale Jazzfestival in Montréal weit oben. In diesem Sommer (30. Juni bis 10. Juli) wird es nicht nur als „größtes und fröhlichstes Jazzfest der Welt präsentiert”, wie der Montréal-Werber Gilles Bengle verspricht. „Es wird auch eines der preisgünstigsten sein, denn bei 350 der etwa 500 Shows ist der Eintritt frei.”

Die Großstadt Toronto - in ständiger Konkurrenz zu Montréal und Vancouver, wenn es darum geht, welche die aufregendste City Kanadas ist - verweist stolz darauf, dass sie gerade zum vierten Mal von den Rolling Stones zum Probenort für eine Welttournee auserkoren wurde. Dabei wird wieder mit kurzen Überraschungsauftritten der Stones in kleinen Bars gerechnet, was im August viele Fans nach Toronto lockt.

„Wir lieben Kanada”, sagte Mick Jagger bei der Ankündigung der Stones-Tour 2005/2006. Dass dies keine leere Floskel ist, hatten die britischen Rockopas im Sommer 2003 gezeigt. In Toronto traten sie vor 450 000 Menschen bei einem Benefizkonzert auf, das zum Auftakt für die Wiederbelebung des Kanada-Tourismus nach der Sars-Epidemie wurde.

Nach dem Einbruch des Jahres 2003, bei dem - wie überall - auch der Irak-Krieg eine Rolle spielte, ist Kanada kräftig im Aufwind. Aus Deutschland kamen im Jahr 2004 rund 300 000 Besucher, 40 000 mehr als im Vorjahr. „Für 2005 erwarten wir eine weitere Steigerung auf etwa 320 000 Besucher”, sagt Karl-Heinz Limberg, Deutschland-Direktor der CTC. „Und auch die weiteren Prognosen weisen nach oben.”

www.cleverwomen.de

www.wanuskewin.com

www.montrealjazzfest.com

www.travelcanada.ca/travelcanada/app/de/de/home.do

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/05/27/service/reise/traumziele/t/rzo153374.html
Dienstag, 24. Mai 2005, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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