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Mittwoch, 8. Apr. 20

Luxem­burg - Die Fahn­dung nach gestoh­lenen Autos inner­halb der Europäi­schen Union wird ein­facher. Die Jus­tiz­minis­ter der 25 EU- Staaten beschlos­sen in Luxem­bur­g...

GastankstelleBerlin - Ange­sichts stetig stei­gen­der Preise für Benzin und Diesel werden alter­native Kraft­stoffe zuse­hends attrak­tiver. Ins Blick­feld rücken vor allem Fahr­zeuge mit Gas­antrieb.

Han­nover  Auto­fah­rer sollten vor der Fahrt in den Urlaub die Ein­stel­lung ihrer Schein­wer­fer über­prü­fen. Bei voll bela­denem Auto müssen die Schein­wer­fer neu aus­gerich­tet werden.

München - Fans von Citroëns legen­därer „Ente”, dem 2CV, treffen sich am 13. August in Ober­bay­ern. Das teilt der Tou­ris­mus­ver­band Mün­chen-Ober­bay­ern mit. Höhe­punkte der Ver­anstal­tung in Samer­berg bei Rosen­heim...

Ham­bur­g/In­gol­stadt - Audi bringt nach Infor­matio­nen der Zeit­schrift „Auto Bild” im Jahr 2007 den A3 auch als Cabrio­let auf den Markt. Ein Audi-Spre­cher in Ingol­stadt bezeich­nete den Bericht auf Nach­frage als...

Rems­hal­den/Bre­men - Che­vro­let ver­kauft den neuen Matiz jetzt auch in Deutsch­land. Für mehrere Bau­rei­hen ist künftig außer­dem eine Umrüs­tung auf den Betrieb mit Flüs­sig­gas erhält­lich.

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Eigenimport von US-Klassikern birgt Risiken

Buchholz/Hünfelden - In einem Heckflossen-Schiff à la Cadillac Eldorado über die Landstraßen gleiten! Angesichts des günstigen Dollarkurses scheint der Traum vom „Amischlitten” greifbar nahe. Doch der Import auf eigene Faust birgt für Laien Risiken.

Autokauf

Bei Importen sind oft Änderungen an der Lichtanlage nötig. (Bild: Schi./dpa/gms)

„Wenn man Abenteurer ist, kann man das machen”, sagt Tom Witzel, Sammler von US-Klassikern und Inhaber der Importfirma Tom's Club in Hünfelden (Hessen). Ohne gute Kontakte in die USA und sorgfältige Vorbereitung drohten am Ende herbe Enttäuschungen.

„Das eigentliche Problem ist , ein geeignetes Fahrzeug zu finden”, erklärt Christian Waldow, Prüfingenieur bei der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) in Buchholz (Niedersachsen). Durch die Entfernung sei es nicht ohne Weiteres möglich, ein zum Beispiel in Internetbörsen entdecktes Fahrzeug in Augenschein zu nehmen. Darauf sollten Schnäppchenjäger aber nicht verzichten, da US-Gebrauchtwagen nach Witzels Erfahrungen oft in schlechtem Zustand sind.

Da ist es für Laien schon sinnvoller, die Sache langfristig anzugehen und „sich professioneller Unterstützung zu bedienen”, wie Walter Dasch, Leiter der Niederlassung Augsburg beim TÜV Süddeutschland, rät. Das kann ein technisch versierter Bekannter sein oder ein professioneller Importeur, der über Kontakte in die USA bei der Suche hilft und die Import-Abwicklung organisiert.

Eine solche Dienstleistung bietet beispielsweise die Firma USCars24.de in Wuppertal an. Käufer eines US-Klassikers könnten einen „Import-Begleit-Service” in Anspruch nehmen, sagt Mitinhaber Dieter Thiel. Dabei kümmert sich der Importeur um den Transport des Autos zu einem Hafen in den USA, die Verschiffung nach Deutschland, die Zollabwicklung bei der Einfuhr, die technische Umrüstung des Fahrzeugs auf hiesige Zulassungsstandards und die Zulassung selbst.

Ein Komplettpaket hat nicht nur organisatorische Vorteile. Auch finanziell kann es sich rechnen. Je nach Größe des Wagens werden laut Thiel für den Transport per Container bis zu 900 Euro fällig. Witzel rechnet für einen „guten” Transport sogar mit bis zu 3500 Euro.

Auch die Kosten, die entstehen , wenn das Auto erst einmal in Deutschland angekommen ist, würden viele Eigenimporteure nicht bedenken, sagt GTÜ-Experte Waldow. Denn zusätzlich zu Kaufpreis und Überführungskosten wird bei der Einfuhr des Autos in Deutschland eine Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 16 Prozent des Kaufpreises fällig. Dazu kommen Zollgebühren in Höhe von 10 Prozent des Fahrzeugwertes.

Und damit ist es noch immer nicht getan: „Nicht jedes importierte Auto ist hier zulassungsfähig”, warnt TÜV-Sachverständiger Dasch. Manche Fahrzeuge erhielten die Zulassung nur nach kostspieligen Umbauten. Zum Standardprogramm gehöre die Anpassung der Scheinwerfer, Rückleuchten und Blinker und der Einbau eines Tachos mit km/h-Skala. Je nach Aufwand sei mit Kosten von 500 bis 2500 Euro zu rechnen.

Hinzu kommen Gebühren etwa für Begutachtung, Papiere, Zulassung und Nummernschilder. Schnell ergeben sich dadurch einige Tausend Euro Zusatzkosten. Bevor der Import eines US-Klassikers in Angriff genommen wird, rät Dasch daher, sich zu erkundigen, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Zulassung in Deutschland möglich ist.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/03/service/auto/t/rzo151547.html
Dienstag, 17. Mai 2005, 12:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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