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Mittwoch, 27. Mai. 20

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Daihatsu Sirion: Nobler Nachfolger mit patenten Ideen

Haar - Der große Strom Sirion floss von Norden nach Süden und trennte die Nordwestküste von Mittelerde. Mit diesem Fluss aus Tolkiens "Herrn der Ringe" teilt sich ein Daihatsu-Modell den Namen. Nun stellt die Marke eine neue Version vor, die es in sich hat.

Daihatsu

Schi­cker Klein­wagen: Der neue Dai­hatsu Sirion

Kein Yaris-Derivat

Daihatsu gehört seit geraumer Zeit zu Toyota. Der Sirion ist mit 3,60 Metern fast genauso lang wie der aktuelle Yaris, doch mit dem hat das Fahrzeug nichts zu tun. Mit dem bisherigen Sirion ebenso wenig. Das Auto ist nun zehn Zentimeter kürzer. Es gibt den neuen Sirion in vier Versionen: Die Basisversion 1.0 hat einen Dreizylindermotor mit 70 PS, der Sirion 1.3 besitzt die üblichen vier Zylinder und 87 PS. Außerdem gibt es den 1.3 mit Automatik und schlussendlich den 1.3 S, ein mit Alurädern, Nebelscheinwerfern und Dachspoiler verschönertes Modell. Wir fuhren den 1.0 und den 1.3.

Sirion 1.0: Drei Zylinder

Die Einstiegsversion des Sirion hat wie bisher einen Dreizylindermotor mit 1,0 Litern Hubraum. Daraus schöpft die neue Version aber 70 statt 58 PS. Der Kraftstoffverbrauch sinkt um einen halben auf 5,0 Liter Normalbenzin je 100 Kilometer. Für den Standardspurt braucht die neue Version nur noch 13,9 statt 15,1 Sekunden. In der Praxis fährt sich das Ergebnis der Neuerungen durchaus flott. Der kernige Sound mag dazu beitragen, dass man sich schneller fühlt, als es die Daten sagen.

1.3 mit wenig Schwung

Der Sirion 1.3 spurtet in 11,3 Sekunden auf Tempo 100, also rund zweieinhalb Sekunden schneller als der 1.0. Im Vergleich mit dem kleineren 1,0-Liter enttäuscht der 87 PS starke 1,3-Liter-Motor dennoch. Er macht einen zugeschnürten und trägen Eindruck, bleibt allerdings recht leise. Dies mag auch der Grund dafür sein, dass uns der kernig klingende Dreizylinder schneller vorkam.

Hakeliger Ganghebel

Der Ganghebel des bei Sirion 1.0 und 1.3 serienmäßigen Fünfgang- Getriebes hinterlässt keinen überragenden Eindruck: Er hakelt etwas und wirkt wenig stabil. Der Sirion ist zudem recht hart gefedert. In den Kurven spürt man dennoch deutlich die Seitenneigung der 1,55 Meter hohen Karosserie.

Schöner Innenraum

Der Innenraum ist bei beiden getesteten Modellen ausgesprochen schön gestaltet. Die Hauptinstrumente sitzen auf der Lenkachse und sind deshalb immer gut einzusehen, auch wenn man die Lenksäule verstellt. 1.3 und 1.3 S besitzen zusätzlich einen kugelförmigen Drehzahlmesser, der - wie bei Smart - oben auf dem Armaturenträger sitzt. In der Umgebung des Fahrers finden sich ausreichend Fächer. Die Sitze allerdings bieten wenig Seitenhalt in stürmisch gefahrenen Landstraßenkurven.

Stets fünf Türen

Der neue Sirion ist wie der Vorgänger ein Fünfsitzer und besitzt stets fünf Türen. Serienmäßig gibt es drei Kopfstützen im Fond und drei Dreipunktgurte. Der mittlere Gurt ist allerdings im Dach verankert, was das Anlegen etwas erschwert. Der Sitzkomfort im Fond ist dafür lobenswert. Leicht störend sind die geringe Ellbogenfreiheit und die zu kurzen Kopfstützen. Außerdem fehlen Unterbringungsmöglichkeiten für Kleinkram. Ein Highlight ist das System zum Umlegen der Rücksitze: Die Sitzpolster werden nicht wie üblich nach vorn gekippt, sondern waagerecht nach vorn geschoben. Darauf klappt man die Rücksitzlehnen und erhält so eine vollständig ebene Ladefläche. Der Kofferraum fasst 225 bis 1000 Liter - etwas mehr als beim Toyota Yaris.

Bald neue Basisversion?

Der Sirion ist ab 11290 Euro zu haben - nicht wenig, wenn man bedenkt, dass es viele Kleinwagen schon unter 10000 Euro gibt. Den Vorgänger gab es bereits ab 10799 Euro. Doch die neue Version ist hervorragend ausgestattet. Einzig ein ESP fehlt und ist auch nicht als Extra zu haben - wie bei vielen asiatischen Kleinwagen. Insgesamt besitzt der Sirion jedoch sehr viel Ausstattung für einen Kleinwagen, sodass man vermuten darf, dass bald eine etwas magerer ausgestattete Version herauskommt, die dann auch die magische Grenze von 10000 Euro unterschreiten könnte.

Fazit: Viel Auto fürs Geld

Von den beiden Motoren empfehlen wir den kleineren. Der Preisunterschied ist mit 500 Euro zwar gering, aber der kleinere Motor gefällt mit seinem Sound einfach besser und wirkt recht flott. So passt er besser zu dem schicken neuen Design. Denn dass der Sirion kein Billigheimer ist, sieht man schon von außen. Der positive Eindruck verstärkt sich, wenn man den Innenraum betrachtet und das gute Sitzumlege-System bewundert. Die Ausstattung sucht in dieser Klasse ihresgleichen. Doch so, wie der Sirion jetzt angeboten wird, mit jeder Menge Extras, ist er ein Nischenauto à la Lancia Ypsilon. Mit etwas weniger Drum und Dran - und einem niedrigeren Preis - könnte der Sirion unter dem Motto "viel Auto für wenig Geld" so richtig populär werden.
Datenblatt
Daihatsu Sirion 1.0
Motor und Antrieb
Reihen-Ottomotor, DOHC, variable Ventilsteuerung
3 Zylinder, 4 Ventile pro Zylinder
Hubraum: 998 ccm
max. Leistung: 51 kW (70 PS) bei 6000 U/min
max. Drehmoment: 94 Nm bei 3600 U/min
Vorderradantrieb
5-Gang-Schaltung
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Beschleunigung 0 - 100 km/h: 13,9 sec.
Gesamtverbrauch: 5,0 Liter auf 100 km
Verbrauch innerorts: 6,1 Liter auf 100 km
Verbrauch außerorts: 4,4 Liter auf 100 km
Schadstoffklasse: Euro 4
Maße und Gewichte
Leergewicht: 890 kg
Länge: 3600 mm
Breite: 1665 mm
Höhe: 1550 mm
Radstand: 2430 mm
Zuladung: 500 kg
Dachlast: 50 kg
Tankinhalt: 40 Liter
Preisliste Daihatsu Sirion
Grundpreis: 11290 Euro
Serienausstattung: Frontairbags, Seitenairbags vorne, ABS, elektronische Bremskraftverteilung, 5 Türen, 5 Sitzplätze, 5 Kopfstützen, 5 Dreipunktgurte, Isofix-Kindersitzbefestigung hinten, asymmetrisch geteilt umlegbare Rücksitzbank, elektrische Servolenkung, elektrisch einstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorne und hinten, Klimaanlage, CD-Radio, Zentralverriegelung mit Fernbedienung
Modell Preis in Euro
Sirion 1.0 11290
Sirion 1.3 11790
Sirion 1.3 Automatik12780
Sirion 1.3 S 12790
Sonderausstattung Preis in Euro
Kopfairbags vorne und hinten 450
Perleffekt-Lackierung 350

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/03/service/auto/test/t/rzo139100.html
Mittwoch, 30. März 2005, 9:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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