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Dienstag, 7. Apr. 20

AugenuntersuchungHamburg - Die erfolg­rei­che Behand­lung der Augen­krank­heit Grüner Star setzt eine früh­zei­tige Dia­gnose voraus. „Se­haus­fälle treten erst auf, wenn bereits 50 Prozent des Seh­nervs zer­stört sin­d”...

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Sehstörungen und Erblindung durch Vorsorge verhindern

Hamburg - Die erfolgreiche Behandlung der Augenkrankheit Grüner Star setzt eine frühzeitige Diagnose voraus.

Augenuntersuchung

Sehnerv-Kontrolle und Messung des Augeninnendrucks.

„Sehausfälle treten erst auf, wenn bereits 50 Prozent des Sehnervs zerstört sind”, sagte Maren Klemm von der Universitäts-Augenklinik Hamburg.

Geht ein Patient erst mit massiven Sehstörungen zum Arzt, ist die Erkrankung eventuell schon weit fortgeschritten. Über 40-Jährige, Diabetiker und Menschen mit Durchblutungsproblemen sollten sich als Risikogruppe deshalb alle drei bis fünf Jahre untersuchen lassen.

Ein Grüner Star, der auch Glaukom genannt wird, komme schleichend, Lücken im Gesichtsfeld würden anfangs nicht wahrgenommen. Unbehandelt droht Patienten die Erblindung. Die Krankheit erkennt der Augenarzt durch eine Messung des Augeninnendrucks und anhand der Überprüfung des Sehnervs. Ergeben sich Hinweise auf einen Grünen Star, folgt laut Klemm eine Gesichtsfeldmessung, die mögliche Sehverluste aufdeckt. Die Kosten für die Vorsorgeuntersuchung in Höhe von rund 20 Euro müssen Kassenpatienten allerdings selber zahlen.

Ein zu hoher Augeninnendruck ist jedoch nur ein möglicher Auslöser des Grünen Stars, nicht aber die Krankheit selbst. „Es gibt Patienten mit einem zu hohen Innendruck, die nie ein Glaukom bekommen”, erklärte Klemm. Umgekehrt könnten auch Patienten mit normalem Augeninnendruck am Grünen Star erkranken. Bei diesem „Normaldruckglaukom” wird der Sehnerv nicht ausreichend durchblutet.

„In Deutschland leben 8 Millionen Menschen mit einem Glaukom-Risiko. 800 000 Erkrankungen sind diagnostiziert und 80 000 Patienten müssen mit Erblindung rechnen”, so Klemm. Bei der Behandlung gelinge es heute nur, den Innendruck zu senken, Durchblutungsprobleme im Auge seien noch nicht therapierbar. Die meisten Augeninnendruck-Erkrankungen ließen sich mit Augentropfen behandeln. Operativ werde meist per Laser der normale Augendruck wiederhergestellt.

www.glaukom.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/03/service/gesundheit/t/rzo156258.html
Freitag, 03. Juni 2005, 17:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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