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Donnerstag, 23. Jan. 20

San Fran­cisco - Die mobile Inter­net-Nut­zung wird nach Meinung von Exper­ten im nächs­ten Jahr durch neue tech­nische Ent­wick­lun­gen einen wei­teren großen Schub erfah­ren. „Be­reits 2006 werden ganz neue mobi­le...

IBM-SupercomputerHei­del­berg - Zur 20. Inter­natio­nalen Super­com­puter- Kon­ferenz werden vom 22. bis 24. Juni in Hei­del­berg 46 Aus­stel­ler erwar­tet. Sie prä­sen­tier­ten neue Super­com­puter­sys­teme, -dienste und -anwen­dun­gen...

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Luxem­burg - Pro­bleme mit den Kosten und der Technik bremsen den umstrit­tenen EU-Plan zur jah­relan­gen Spei­che­rung aller Ver­bin­dungs­daten im Inter­net. Greif­barer erschien bei einem Treffen der EU-Jus­tiz­minis­ter am...

Berlin - Fünf führende Nach­rich­ten­agen­turen aus Europa haben zusam­men mit ihren tech­nischen Part­nern das von der Europäi­schen Union geför­derte For­schungs­pro­jekt MINDS zur Zukunft des Mobil­funks erfolg­reich...

St. Paul - Der ame­rika­nische Unter­neh­mens­soft­ware-Anbie­ter Lawson Soft­ware Inc. über­nimmt seinen schwe­dischen Kon­kur­ren­ten Inten­tia Inter­natio­nal AB im Rahmen eines Akti­entauschs. Der Kauf­preis beträgt 480...

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Experten: „Wimax” soll Markt für mobiles Internet revolutionieren

San Francisco - Die mobile Internet-Nutzung wird nach Meinung von Experten im nächsten Jahr durch neue technische Entwicklungen einen weiteren großen Schub erfahren.

„Bereits 2006 werden ganz neue mobile Technologien auf den Markt kommen”, sagte Sean Maloney, Mobil-Chef des weltgrößten Chipherstellers Intel beim „Intel Mobility Day”.

Neben kleineren Geräten und neuen Anwendungen werde vor allem die Funktechnik Wimax ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation eröffnen. „Unser Ziel ist der persönliche, mobile Breitband-Zugang”, sagte Intel-Manager Scott Richardson.

Während der drahtlose Internetzugang WLAN nur eine Reichweite von 100 Metern hat, sollen Wimax-Sendemasten maximal 50 Kilometer erreichen können. Ohne Sichtkontakt soll ihre Leistung heutigen UMTS-Verbindungen entsprechen. Damit könnte der Standard nach Meinung der Entwickler das heutige WLAN ergänzen oder auch komplett die flächendeckende Versorgung mit schnellen Internet-Zugängen sichern. In vielen Ländern gebe es zwar eine wachsende Zahl an PC-Haushalten, aber nur ein Bruchteil von ihnen verfüge über einen Breitbandanschluss, sagte Richardson. „Diese Lücke kann durch Wimax geschlossen werden.”

Mit zahlreichen neuen Chipsätzen , die die Technologie unterstützen, will Intel die Entwicklung von Wimax vorantreiben. Erst vor rund zehn Tagen hatte Intel einen neuen Prozessor (PRO/Wireless-5116) vorgestellt, der sowohl in Sendemasten als auch in den Empfangsgeräten Wimax ermöglichen soll. Künftig werden Prozessoren etwa in Notebooks voraussichtlich sowohl WLAN als auch Wimax nutzen können. Dabei will sich der Chiphersteller für weltweit einheitliche Standards einsetzen.

Den Unternehmen eröffne die Technologie eine simple Wertschöpfungskette, sagte Nabil Damouny. Allerdings werden durch die Verschmelzung von Sprache und Daten etwa bei der Internet-Telefonie (Voice over IP, VoIP) Unternehmen verschiedenster Branchen künftig miteinander konkurrieren. Neben traditionellen Telekommunikationsunternehmen werden zum Beispiel auch Netzwerkausrüster wie Cisco oder Internet-Zugangsanbieter wie AOL Time Warner in den Wettbewerb treten.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/04/service/computer/t/rzo156306.html
Freitag, 03. Juni 2005, 22:49 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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