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Sonntag, 29. Mär. 20

Marina Del Ray - Por­nogra­fische Inter­netsei­ten können zukünf­tig die Endung „xxx” erhal­ten. Die für Inter­net­adres­sen zustän­dige Orga­nisa­tion Inter­net Cor­pora­tion for Assi­gned Names and Numbers (ICANN) will...

-München - Wer als Auto­fah­rer nur selten Hilfe bei der Rou­ten­pla­nung braucht, dem können auch kos­ten­lose Inter­net-Ange­bote rei­chen. Bei unbe­kann­tem Gelände lohne sich aber die Anschaf­fung eines...

Bonn - Münz­tele­fone der Deut­schen Telekom schlu­cken vor­über­gehend wieder D-Mark: Durch die Son­derak­tion kann ab sofort bis Ende August mit aus­ran­gier­ten DM-Mün­zen an öffent­lichen Appa­raten bezahlt wer­den...

Bonn/Mün­chen - Inter­net-Nut­zer sollten wegen eines neuen Virus' mög­lichst rasch den ent­spre­chen­den Schutz ihres Rech­ners aktua­lisie­ren. Das raten das Bun­des­amt für Sicher­heit in der Infor­mati­ons­tech­nik (BSI)...

München - Hoch­wer­tige Gra­fik­kar­ten für Com­puter­spie­ler sind derzeit preis­güns­tig zu haben. Das berich­tet die in München erschei­nende Zeit­schrift „Ga­meStar”. In den ver­gan­genen Wochen seien die Preise gesun­ken.

München - Einen exter­nen DVB-T-Tuner bietet Pin­nacle Systems jetzt an. Das Gerät mit dem Namen PCTV 200e wird über eine USB-Schnitt­stelle mit dem Rechner ver­bun­den, so der Her­stel­ler in Mün­chen.

Multimedia

„plusminus”: Vertrauliche Daten auf gebrauchten Festplatten

Hamburg - Auf gelöschten Computer-Festplatten befinden nach einer Untersuchung oft noch sensible private oder geschäftliche Daten.

Festplatte

Eine Festplatte in Nahaufnahme. (Bild: IBM/dpa/gms)

Das ist das Ergebnis einer Studie des Software-Hauses „0&0”, berichtete das ARD-Wirtschafts und Verbrauchermagazin „plusminus”.

Die Berliner Experten fanden auf zwei von drei gebrauchten Platten kritische Informationen. Bei der Untersuchung von 200 Festplatten, die über ein Internet- Auktionshaus ersteigert wurden, fanden die Experten der Informatikfirma teils hochsensible Firmendaten: So kam ein gebrauchte Festplatte eines der größten deutschen Kreditgeber, der Landesbank NordLB, in Umlauf und mit ihr bankinterne Bewertungen anderer Geldhäuser, Ratings und Beurteilungen der aktuellen Engagements der NordLB bei diesen Geldinstituten.

Auch Teile des internen Schriftverkehrs einer Außenstelle der Bundesagentur für Arbeit in Nordrhein-Westfalen konnten die Experten nach den Angaben von „plusminus” leicht rekonstruieren: Die umfangreiche Korrespondenz zwischen der Behörde und den Ermittlungsbeamten in Sachen Schwarzarbeit war ebenso nachzulesen wie Briefe eines Rechtsanwalts.

Der Hamburger Informatik-Experten Prof. Klaus Brunnstein kritisierte nach Angaben des Magazins den Betriebssystem-Hersteller Microsoft. Das Unternehmen trage eine Mitschuld an der Datenschluderei. Denn schließlich suggeriere Microsoft, dass das Windows-Betriebssystem die Daten durch Löschen oder Formatieren der Festplatte dauerhaft und zuverlässig vernichtet. Das sei aber nicht der Fall, denn es werde ja nur das Inhaltsverzeichnis gelöscht, die eigentlichen Daten aber blieben gespeichert.

Brunnstein forderte Microsoft auf, die Anwender besser zu informieren: „Das Unternehmen müsste für die Nutzer, die sich nicht auskennen, einen deutlichen Hinweis in der Hilfeleiste anbringen” und so auf die Gefahr aufmerksam machen.

Microsoft Deutschland wies diese Kritik laut „plusminus” mit dem Hinweis darauf zurück, dass die Windows-Nutzer eine einfache Benutzerführung verlangten. Da es bisher keinerlei Beschwerden wegen der Löschroutine bei Microsoft gegeben habe, werde das Unternehmen das Betriebssystem auch nicht dahingehend ändern. Gleichwohl empfiehlt das Software-Unternehmen den Einsatz professioneller Lösch- Software.

Diese Spezial-Programme gewährleisten eine wirklich zuverlässige Datenvernichtung. Dabei werden die Speicherplätze auf der Festplatte einige Male mit Zufallswerten überschrieben, so dass die ursprünglichen Informationen nur mit sehr hohem Aufwand rekonstruierbar sind.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/04/service/multimedia/t/rzo154959.html
Montag, 30. Mai 2005, 13:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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