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Freitag, 10. Jul. 20

Mag­deburg - Zwei neu­e Broschüren sollen Urlau­bern neue Mög­lich­kei­ten für Sach­sen-Anhalt-Rei­sen auf­zei­gen. Das teilt das Lan­des­mar­keting Sach­sen-Anhalt in Mag­deburg mit.

Hamburg - Ein neuer Besu­cher­pass soll Tou­ris­ten in der Schwei­zer Haupt­stadt Bern beim Sparen helfen. Das teilte Schweiz Tou­ris­mus bei einer Prä­sen­tation in Hamburg mit.

Düs­sel­dorf - Die Deut­sche Bahn AG hat in den ver­gan­genen Monaten Fahr­scheine zu über­höh­ten Preisen ver­kauft. Der Grund waren Com­puter­pro­bleme, bestätigte Bahn-Spre­cher Achim Stauß ent­spre­chende Medien­berichte.

Köln - Vor allem Besit­zer älterer Autos sollten vor einer Urlaubs­fahrt unbe­dingt einen Blick auf ihre Reifen werfen. Der TÜV Rhein­land in Köln rät, den Rei­fen­druck und die Pro­fil­tiefe zu prüfen.

Gar­misch-Par­ten­kir­chen - Hinter die Kulis­sen der Zug­spitz­bahn blicken Bay­ern-Tou­ris­ten am 8. und 9. Juli. Zum 75-jäh­rigen Beste­hen der Berg­bahn wird die Betriebs­werkstätte der Zahn­rad­bahn in Grainau geöff­net...

Nagoya - Die Schwei­zer Flug­gesell­schaft Swiss wird dem inter­natio­nalen Luft­fahrt­bünd­nis Star Alliance bei­tre­ten. Der Bei­tritt solle im kom­men­den Jahr voll­zogen wer­den...

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Urlauber lernen nach Interflug-Pleite dazu

Hamburg - Nach dem Streit um die Landeerlaubnis für die türkische Fluggesellschaft Onur Air saßen in den vergangenen Tagen 1000 deutsche Urlauber in der Türkei fest, weil ihr Reiseveranstalter Interflug offenbar zahlungsunfähig ist.

Interflug

Urlauber können ihre eigenen Lehren ziehen.

Die Schlagzeilen über das Boomreiseland Türkei sind zurzeit also wenig positiv. Dass der Türkei-Tourismus dadurch langfristig Schaden nimmt, glauben Experten aber nicht. Reisende können stattdessen aus dem Geschehenen lernen.

„Vielleicht werden durch diese Fälle einige Urlauber abgeschreckt. Aber das wird sicher dadurch kompensiert, dass die Türkei als Reiseland so extrem beliebt ist”, sagt Prof. Karl Born, Tourismus- Experte an der Hochschule Harz in Wernigerode. Auch Birgit Quandt, Redakteurin und Türkei-Expertin beim Touristikmagazin „fvw international” in Hamburg, sieht keine generelle Gefahr für den Türkei-Tourismus: „Die Masse der Urlauber reist mit großen oder etablierten Veranstaltern, da sind Probleme wie bei Onur Air und Interflug nicht denkbar.”

Urlauber können aber ihre eigenen Lehren ziehen: „Vielleicht schauen die Kunden genauer, mit welcher Airline sie fliegen. Viele Pauschalurlauber wissen das vorher gar nicht”, sagt Quandt. Der Ausfall von Interflug zeigt außerdem, dass es sinnvoll ist, bei den Reiseunterlagen auf den Sicherungsschein zu achten. Dazu rät auch der Deutsche Reisebüro und Reiseveranstalterverband (DRV) in Berlin. Bei einer Insolvenz des Veranstalters tritt dann die Versicherung ein. Eine Rückreise auf eigene Kosten lässt sich so ausschließen.

Auch Prof. Born rät , bei der Reiseplanung auf den Ruf von Airline und Veranstalter zu achten: „Man kann nicht bei der Buchung noch die letzten 10 Euro sparen wollen und sich hinterher über mangelnde Leistungen beschweren.” Manchmal lägen bei Verbraucherschützern auch bereits Beschwerden über Anbieter vor, die Touristen dann meiden sollten. „Hier wird aber auch oft nicht entschieden genug gewarnt”, kritisiert Born. Zu sehr stehe das Sparen beim Reisen im Vordergrund.

Selbst wenn die Experten die Probleme von Onur und Interflug für Einzelfälle halten, ganz zufällig sind sie nicht: „Wenn eine Region so sehr boomt wie die Türkei, dann tummeln sich dort viele Veranstalter - auch schlechte”, sagt Born. Und auch Birgit Quandt spricht von einem kleinen Gründungsboom, bei dem auch unsolide Anbieter auf den Markt kommen könnten. „Es wäre aber absolut falsch, alle neuen, kleinen Veranstalter für unseriös zu halten.”

Obwohl der Tourismus in der Türkei in der Vergangenheit immer wieder wegen Qualitätsproblemen ins Gerede gekommen ist, sei das Preis-Leistungs-Verhältnis für Urlauber sehr gut: „Die Zahl hochwertiger Angebote steigt”, beobachtet die „fvw”-Redakteurin.

Doch auch hier können sich Touristen mit Eigeninitiative vor bösen Überraschungen schützen: Weil vier Sterne an der Hotelwand nicht immer den in Deutschland üblichen Standard garantieren, rät Prof. Born zum ausführlichen Blick in die Kataloge: „Die großen Reiseveranstalter haben ihre eigenen Bewertungen, an denen ich mich orientieren kann - egal bei wem ich dann später buche.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/04/service/reise/t/rzo155334.html
Dienstag, 31. Mai 2005, 16:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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