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Donnerstag, 24. Sep. 20

Mag­deburg - Zwei neu­e Broschüren sollen Urlau­bern neue Mög­lich­kei­ten für Sach­sen-Anhalt-Rei­sen auf­zei­gen. Das teilt das Lan­des­mar­keting Sach­sen-Anhalt in Mag­deburg mit.

Hamburg - Ein neuer Besu­cher­pass soll Tou­ris­ten in der Schwei­zer Haupt­stadt Bern beim Sparen helfen. Das teilte Schweiz Tou­ris­mus bei einer Prä­sen­tation in Hamburg mit.

Düs­sel­dorf - Die Deut­sche Bahn AG hat in den ver­gan­genen Monaten Fahr­scheine zu über­höh­ten Preisen ver­kauft. Der Grund waren Com­puter­pro­bleme, bestätigte Bahn-Spre­cher Achim Stauß ent­spre­chende Medien­berichte.

Köln - Vor allem Besit­zer älterer Autos sollten vor einer Urlaubs­fahrt unbe­dingt einen Blick auf ihre Reifen werfen. Der TÜV Rhein­land in Köln rät, den Rei­fen­druck und die Pro­fil­tiefe zu prüfen.

Gar­misch-Par­ten­kir­chen - Hinter die Kulis­sen der Zug­spitz­bahn blicken Bay­ern-Tou­ris­ten am 8. und 9. Juli. Zum 75-jäh­rigen Beste­hen der Berg­bahn wird die Betriebs­werkstätte der Zahn­rad­bahn in Grainau geöff­net...

Nagoya - Die Schwei­zer Flug­gesell­schaft Swiss wird dem inter­natio­nalen Luft­fahrt­bünd­nis Star Alliance bei­tre­ten. Der Bei­tritt solle im kom­men­den Jahr voll­zogen wer­den...

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Vom Tourismusboom in Krakau profitieren auch „Schwarze Schafe”

Krakau - Die EU-Erweiterung hat neugierig auf die neuen Mitglieder gemacht, die Angebote der Billig-Airlines haben den Weg erleichtert.

Marktplatz

Touristen tummeln sich. (Bild: Marschallamt der Woiwodschaft Kleinpolen/dpa/gms)

Krakau in Südpolen gehört zu den Städten, die von diesem Tourismusboom besonders profitieren.

Die alte Königsstadt, deren Altstadt auf der Liste des Weltkulturerbes steht, zieht zunehmend auch ausländische Kurzurlauber an. Im Jahr 2004 wurden eine Million Gäste mehr gezählt als 2003. Doch von dem Boom profitieren auch „schwarze Schafe”, die vor allem in Ausländern leichte Opfer sehen.

Bei aller Vorfreude auf Krakau mit seinen engen Gassen, Cafés und dem Marktplatz mit den gotischen Tuchhallen ist daher bei der Ankunft ein wenig Vorsicht angebracht. Am Bahnhof und am Flughafen versuchen Mitglieder der „Taxi-Mafia” oft noch in der Ankunftshalle, ihre Dienste anzubieten. Da die unehrlichen Fahrer bei Route und Taxameter gerne manipulieren, sollten Touristen dem Beispiel der Ortskundigen folgen und nur in ein Fahrzeug steigen, das durch ein Schild eindeutig als Mitglied einer Taxigenossenschaft ausgewiesen ist.

Auch Angebote zum Geldwechsel sollten zurückgewiesen werden. Seit dem Ende des Kommunismus' ist durch einen Umtausch außerhalb der Wechselstuben nichts mehr zu gewinnen, einen Devisen-Schwarzmarkt gibt es nicht mehr. Zwar empfiehlt es sich, am Flughafen wegen der meist schlechteren Kurse nur eine kleine Geldsumme zu bezahlen, etwa für eine Taxifahrt in die Innenstadt. Doch in der Stadt selbst gibt es „Kantore”, die zum Beispiel Euro in Zloty tauschen.

Vor allem den Krakauer Hoteliers und der Stadtverwaltung sind die privaten Zimmervermieter ein Dorn im Auge, die im Gegensatz zu den offiziellen Anbietern keine Touristenpauschale abführen. Ortsfremde landen zudem leicht in einem Quartier abseits der Sehenswürdigkeiten. Doch angesichts der zahlreichen neuen Unterkünfte - vom Luxushotel bis zum Hostel für Rucksacktouristen - ist es für Krakau-Urlauber ohnehin nicht schwer, schon vor der Ankunft im Internet auf Zimmersuche zu gehen. Auf der offiziellen Website der Stadt etwa sind Unterkünfte aller Preisklassen aufgeführt (www.krakow.pl/en).

Sind all diese Stolperfallen umgangen , kann eigentlich nur noch das Wetter den Aufenthalt trüben. Sowohl die Krakauer Altstadt als auch der ehemalige jüdische Stadtteil Kazimierz, der sich in den vergangenen Jahren zum Szeneviertel entwickelte, lassen sich am besten zu Fuß entdecken. Viele Hotels und örtliche Reisebüros bieten aber auch Besichtigungstouren zum Salzbergwerk Wieliczka und zum ehemaligen deutschen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau an.

Wer einen Ausflug in die kommunistische Vergangenheit machen will, kann eine Tour durch Nowa Huta buchen, den im stalinistischen Stil erbauten Stadtteil. Damit sich die Zeitreise authentischer anfühlt, chauffieren die Veranstalter die Besucher im „Trabbi” durch die Straßen der einstigen sozialistischen Musterstadt.

Informationen: Polnisches Fremdenverkehrsamt, Kurfürstendamm 71, 10709 Berlin (Tel.: 030/210 09 20).

www.polen-info.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/04/service/reise/t/rzo156100.html
Freitag, 03. Juni 2005, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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