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Samstag, 8. Aug. 20

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Berlin - Infor­matio­nen zu den neuen EU-Mit­glieds­staa­ten erhal­ten Tou­ris­ten und andere Inter­essierte jetzt auf der Web­seite des Aus­wär­tigen Amtes. Unter www.­aus­waer­tiges-amt.

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Englisch lernen mit Extras - Malta nutzt seine Internationalität

Valletta - Die Bevölkerung spricht Englisch, Telefonzellen und Briefkästen sind rot, Autos fahren auf der falschen Seite.

Verteidigungsanlagen

Der Ritterorden Johanniter prägte das Gesicht der Insel. (Bild: MTA/dpa/gms)

Wer unwesentliche Details wie Wetter oder Architektur ausblendet, könnte bei der Ankunft auf Malta glauben, sich in der Insel geirrt zu haben.

164 Jahre, von 1800 bis 1964, haben die Briten über das kleine Archipel im südlichen Mittelmeer geherrscht. Aber sie stehen damit nur am Ende einer illustren Liste europäischer Kolonisatoren: Erst kamen die Römer, anschließend - nach einem arabischen Zwischenspiel - Normannen, Staufer und Franzosen. Die längste Zeit seiner Geschichte, 1530 bis 1798, wurde Malta von einem Ritterorden regiert: den Johannitern. Wenn die seit 40 Jahren unabhängige Republik zum 1. Mai der EU beitritt, findet sie quasi zurück in die Familie.

Auch die Deutschen haben in der jüngsten maltesischen Geschichte Spuren hinterlassen, wenn auch auf unrühmliche Weise: Zwischen 1940 und 1943 flogen sie zusammen mit ihren italienischen Verbündeten rund 2000 Luftangriffe auf Malta. Mehr als 30 000 Gebäude wurden zerstört, 1500 Bewohner starben.

Heute sind die Deutschen auf Malta gern gesehene Gäste. Allein 15 000 Bundesbürger kommen alljährlich, um von der Internationalität der Insel auf besondere Weise zu profitieren: Sie besuchen einen Sprachkurs. Englisch fungiert neben Maltesisch noch immer als zweite offizielle Sprache. Bei Schüler-Sprachreisen ist Malta nach Großbritannien die Nummer zwei aller englischsprachigen Zielgebiete, bei Erwachsenen-Kursen mit Abstand die Nummer eins.

Rund 40 lizenzierte Sprachschulen bieten ihre Dienste an. Die Dozenten stammen überwiegend aus Malta, was den Kursteilnehmern nicht zum Nachteil gereicht: Sie gewöhnen sich so weder britische noch amerikanische Marotten an. „Gebildete Malteser sprechen ein sehr gutes, akzentfreies Englisch”, sagt Robert Ostermaier von Thomas Cook Reisen in München.

Wenn Sprachreisen nach Malta vor allem bei Erwachsenen beliebt sind, so hat das seinen Grund: Wärme und Wasser wecken zwar die Lebensgeister, wirklich Vergnügungssüchtige kommen auf den Inseln aber kaum auf ihre Kosten. Malta ist mit seinen 385 000 Einwohnern ähnlich dicht besiedelt wie das Ruhrgebiet, so dass das Freizeitprogramm eher einer Städtereise gleicht als einem Badeurlaub.

Im Gegenzug bekommen Besucher eine hohe Dichte von Sehenswürdigkeiten geboten: Zwei Dutzend frühzeitliche Ausgrabungsstätten finden sich über die Inseln verstreut, angeführt vom berühmten Hypogäum, einer 5000 Jahre alten unterirdischen Tempelanlage.

Bestimmt wird das Gesicht Maltas aber von den Verteidigungsbauten der Johanniter und den Kirchen. Unversehrt hat den Krieg die barocke St. John's Co-Cathedral überstanden, die Hauptkirche des Johanniterordens. Ihren Boden bedecken hunderte von farbigen Grabsteinen. Die acht Seitenkapellen dienten den unterschiedlichen Nationalitäten des Ordens zum Gebet und sind im jeweiligen Landesgeschmack gestaltet - ein perfektes Sinnbild für die paneuropäische Prägung Maltas.

Informationen: Fremdenverkehrsamt von Malta, Schillerstraße 30-40, 60313 Frankfurt (Tel.: 069/28 58 90, Fax: 069/28 54 79, Internet: www.urlaubmalta.com).

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/04/service/reise/traumziele/t/rzo110111.html
Freitag, 04. März 2005, 15:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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