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Dienstag, 11. Juni 13
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Bei der Ausbildungsplatzsuche zählt Hartnäckigkeit

Bochum/Nürnberg - Information ist nicht alles, aber bei der Ausbildungsplatzsuche hilfreich.

Berufsinformationszentrum

Die Arbeitsagenturen helfen Jugendlichen bei der Ausbildungsplatzsuche.

Sich möglichst umfangreich zu informieren, ist deshalb der erste Schritt, eine Lehrstelle zu finden.

„Jugendliche lassen sich oft von Mitschülern oder Freunden beeinflussen und entscheiden sich dann vorschnell für oder gegen einen Beruf”, sagt Ulrich Ernst, Geschäftsführer Berufliche Bildung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Bochum. „Viele Schulabgänger kennen gerade 10 oder 15 Ausbildungsberufe, dabei gibt es 350.”

Eine Anlaufstelle können die Berufsinformationszentren (BIZ) der Arbeitsagenturen sein. „Wir empfehlen immer, das zu machen”, sagt Ilona Mirtschin von der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Die Jugendlichen unterhalten sich in der Regel mit einem der Berufsberater. Sie können das Informationsangebot im BIZ aber auch selbstständig nutzen.

Hilfe bieten auch die Handwerks- oder Industrie- und Handelskammern: „Wir haben zum Beispiel "Lehrstellen-Atlanten", mit denen man einen Überblick über Ausbildungsberufe bekommen kann”, erläutert Ulrich Ernst. In einzelnen „Job-Steckbriefen” werden Berufe vorgestellt - auch solche, die nicht jeder sowieso schon kennt. „Berufe im Schatten” nennt sie Ernst.

Oft seien allein die Berufsbezeichnungen abschreckend, sagt Peter-Werner Kloas vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). „Wenn der Schornsteinfeger Energieberater heißen würde, wäre der Beruf gleich attraktiver”, so der ZDH-Referent aus der Abteilung Berufliche Bildung in Berlin. Häufig unterschätzten Jugendliche auch die Möglichkeiten, die sich in einem Beruf bei entsprechender Weiterbildung bieten. „Das gilt zum Beispiel für den Bäcker, der mit entsprechender Qualifikation einiges machen kann.” Übersehen wird häufig auch, dass einzelne Handwerkszweige oft noch Azubis suchen: „Im vergangenen Jahr waren das etwa die Glaser”, sagt Kloas. Auch im Nahrungsmittelhandwerk gebe es insgesamt gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

Nur in den wenigsten Fällen gibt es allerdings gleich auf Anhieb eine Zusage. „Davon darf man sich aber nicht entmutigen lassen”, sagt Ulrich Ernst. Am Ball bleiben heißt die Devise: „Manchmal ist es eben erst die 20. Bewerbung, mit der man Erfolg hat.” Um die Chancen von vorneherein zu erhöhen, empfehlen die Experten, sich zwar einerseits über den Wunschberuf klar zu werden, aber Alternativen in der Hinterhand zu haben, falls das nicht klappt.

Start in den Beruf: www.startindenberuf.de

IHK Lehrstellenbörse: www.ihk-lehrstellenboerse.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/06/newstt/t/rzo156720.html
Montag, 06. Juni 2005, 10:18 © RZ-Online (NewsDesk)
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