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Mittwoch, 08. Juni 05

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Jackson-Fans vor Gerichtsgebäude - Jury berät weiter

Santa Maria - Während im Gericht von Santa Maria in Kalifornien die Geschworenen über das Schicksal von Michael Jackson entscheiden, demonstrieren die Fans draußen für den Popstar.

Michael Jackson

US-Popstar Michael Jackson ist zuversichtlich.

Vor dem Gerichtsgebäude und vor Jacksons Neverland-Ranch stehen täglich hunderte Anhänger aus aller Welt. Mit Plakaten, Mahnwachen und Sprechchören machen sie deutlich, dass sie ihr Idol für unschuldig halten. Die zwölf Geschworenen, acht Frauen und vier Männer, wollten am Mittwoch ihre Beratungen fortsetzen. Nach insgesamt 14 Stunden hinter geschlossenen Türen war am Dienstag (Ortszeit) die zweite volle Sitzungsrunde ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

Die über 1000 Journalisten in der kalifornischen Kleinstadt mussten sich bis Dienstag mit Spekulationen von Prozessbeobachtern begnügen. Bis dahin soll sich die Jury lediglich mit einer Frage an den Vorsitzenden Richter gewandt haben. Richter Rodney Melville gab aber weiter nichts dazu bekannt.

Finale im Jackson-Prozess

Tracee Reynaud (r.) mit Jackson-Fans vor dem Gericht.

Das Gremium habe einen 63-jährigen Mann lateinamerikanischer Abstammung zum Vorsitzenden bestimmt, berichtete der Sender MSNBC. Der vom Gericht als Juror Nummer 2 titulierte Mann war früher an Schulen als Jugendberater tätig. Der Rentner hat zwei erwachsene Söhne. Bei der Jurybefragung im Februar gab er an, von den Vorwürfen gegen Jackson nichts zu wissen. Auf die Frage, ob Kinder lügen würden, sagte er, dass sie „die Wahrheit ein bisschen verdrehen”.

Die Geschworenen müssen in jedem der zehn Anklagepunkte ein einstimmiges Urteil fällen. Jackson soll im Frühjahr 2003 einen 13- jährigen Jungen sexuell missbraucht und ihm Alkohol gegeben haben. Zudem soll er die Familie des Jungen unter Druck gesetzt und quasi gefangen gehalten haben. Im Falle eines Schuldspruchs drohen dem Popstar bis zu 20 Jahre Haft.

„Michael wartet besorgt auf das Urteil, aber er rechnet mit einem Freispruch”, sagte der schwarze Politiker und Bürgerrechtler Jesse Jackson am Dienstag. „Er ist nicht verbittert oder wütend, sondern hat Vertrauen in das Justizsystem”, meinte der Freund und Berater des Popstars. Seit einem mehrstündigen Krankenhausbesuch am Sonntag wegen Rückenschmerzen hat sich der Angeklagte nicht mehr öffentlich gezeigt. Nach Angaben seiner Sprecherin wartet Jackson die Entscheidung der Jury auf seiner Neverland-Ranch ab.

Unterdessen sorgt ein Buch von Jacksons früherem Pressesprecher Bon Jones über dessen „bizarren” Umgang mit Kindern für Schlagzeilen. Jackson habe sich von kleinen Jungen um die ganze Welt begleiten lassen und Millionen zu ihrer Unterhaltung und als Schweigegeld an deren Eltern gezahlt, wurde Jones vom Sender MSNBC zitiert. Er habe Jackson wiederholt gewarnt, dass er dadurch in Schwierigkeiten geraten werde, schreibt der frühere enge Vertraute des Popstars.

Konzert-Manager Marcel Avram (67), der 25 Jahre lang mit Jackson befreundet war, hat dessen Einstellung zu Kindern „immer für falsch” gehalten. „Es gab keine Tournee, bei der er keine Kinder um sich geschart hatte, sie schliefen ja auch in seiner Hotelsuite”, sagte er in einem Interview der Illustrierten „Bunte”. Er habe das Jackson immer vorgehalten. „Er entgegnete stets, dass er sich keinerlei Schuld bewusst sei”. Avram rechnet mit einem Freispruch für den „King of Pop”. „Wenn er nicht ins Gefängnis muss, wovon ich ausgehe, empfehle ich für ihm sofort eine Therapie. Der Mann braucht Hilfe.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/08/magazin/t/rzo157348.html
Mittwoch, 08. Juni 2005, 17:57 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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