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Bosch plant „sehendes” Auto

Boxberg - Bosch arbeitet am „sehenden” Auto, das mit Hilfe neuer Sensoren künftig selbstständig einparken soll.

Das teilte der Stuttgarter Automobilzulieferer im baden-württembergischen Boxberg mit.

Es kann den Fahrer bei der Spurführung unterstützen und in Krisensituationen automatisch eine Notbremsung einleiten. Nach Angaben von Rainer Kallenbach, Bereichsvorstand für Steuergeräte, Halbleiter und Fahrerassistenzsysteme, soll es im Jahr 2007 einen semi-automatischen Park-Assistenten geben, der Stellplätze bereits bei der Vorbeifahrt mit Ultraschallsensoren vermisst und dem Fahrer optisch oder akustisch Lenkhinweise gibt. In einer zweiten Ausbaustufe, die derzeit als Park Steering Control gehandelt wird, sei in Verbindung mit einer elektronisch geregelten Servolenkung auch eine konkrete Unterstützung beim Einparken möglich.

Für Fahrten im Stau will Bosch den Aktionsbereich der „Adaptive Cruise Control” ACC erweitern, die automatisch den Sicherheitsabstand zum Vordermann hält. Während das System bislang nur bei Geschwindigkeiten oberhalb von 30 Stundenkilometern (km/h) arbeitet, wird es laut Bosch von 2006 an auch ein ACC Plus geben, das den Wagen im Stau bis zum Stillstand abbremst und auch automatisch wieder anfährt. Weil der Fahrer dabei allerdings nicht bevormundet werden soll, muss er dieses Anfahren zuvor mit einem Knopfdruck bestätigen.

Damit es künftig zu weniger Auffahrunfällen kommt, will Bosch ACC und ESP zu einem vorausschauenden Sicherheitssystem weiter entwickeln. Schon jetzt ist ein Bremsassistent im Einsatz, der sich frühzeitig auf eine Notbremsung einstellt und vorausschauend die Bremsbeläge näher an die Scheiben bringt. Vom nächsten Jahr an soll dieses System den Fahrer mit einem kurzen Bremsruck deutlich auf die drohende Gefahr hinweisen. Und für das Jahr 2009 stellt der Zulieferer eine automatische Notbremsung in Aussicht.

Sie soll dann ausgelöst werden, wenn der Fahrer nicht oder nur unzureichend auf die vorangegangene Warnung reagiert hat und ein Unfall nicht mehr zu vermeiden ist. „Dadurch kann die Aufprallenergie deutlich vermindert werden”, sagt Bosch-Entwickler Rainer Kallenbach.

Darüber hinaus will Bosch weitere Assistenzsysteme zur Serienreife entwickeln. So kündigte das Unternehmen am Dienstag auch einen Spurführungsassistenten an, der den Fahrer warnt, wenn sein Wagen von der Ideallinie abkommt. Außerdem will man die Videodaten zur Erkennung von Verkehrszeichen, anderer Fahrzeuge und Hindernissen auf der Fahrbahn nutzen und mit ihnen ein Nachtsichtsystem umsetzen. Termine für diese Lösungen wurden aber noch keine genannt.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/08/service/auto/t/rzo157221.html
Dienstag, 07. Juni 2005, 16:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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