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Mercedes-Studie nutzt Erkenntnisse der Bionik

Stuttgart - Die Natur lieferte die Vorgaben für ein neues Konzeptfahrzeug von Mercedes-Benz: Form und Struktur der Studie „bionic car” wurden nach Angaben des Autoherstellers in Stuttgart nach dem Vorbild des Kofferfischs entworfen.

«bionic car»

Die Fischform kommt nicht von ungefähr. (Bild: DaimlerChrysler/dpa/gms)

Der Fisch, der in tropischen Gewässern lebt, besitze hervorragende Strömungseigenschaften und durch die Anordnung von Knochenplatten eine besonders feste und gleichzeitig leichte Außenhaut.

Mit dem Forschungsfahrzeug will das Unternehmen das Potenzial der Bionik für die Automobilentwicklung ausloten sowie das Zusammenspiel moderner Dieselmotorentechnik mit neuen Abgasreinigungssystemen untersuchen. Der 4,24 Meter lange Kompaktwagen bietet Platz für vier Personen und Gepäck und zählt laut Mercedes mit einem cw-Wert von 0,19 zu den strömungsgünstigsten Fahrzeugen dieser Größenklasse. Als Antrieb dient ein 103 kW/140 PS starker Dieselmotor. Durch die strömungsgünstige Karosserieform und den sparsamen Diesel ergibt sich ein Durchschnittsverbrauch von 4,3 Litern auf 100 Kilometer.

Um die Emissionen möglichst gering zu halten, verfügt das Dieselaggregat neben einem wartungsfreien Rußpartikelfilter über die Technologie Selective Catalytic Reduction (SCR), wie der Hersteller weiter mitteilt. SCR soll in Verbindung mit dem Betriebsstoff „AdBlue” - eine wässrige Harnstofflösung - die Stickoxid-Emissionen des Diesel-Direkteinspritzers um bis zu 80 Prozent verringern können. Die Stickoxide werden dabei in Stickstoff und Wasser umgewandelt. Mercedes will die SCR-Technik, die bereits bei Lkw eingesetzt wird, künftig auch bei Pkw verwenden, zunächst jedoch nur in den USA.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/08/service/auto/t/rzo157371.html
Mittwoch, 08. Juni 2005, 11:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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