Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Urlaub Gesundheit Beruf Lexikon
Sonntag, 5. Apr. 20
RZ-Akademie

Mainz - Die ledig­lich münd­lich ver­ein­barte Befris­tung eines Arbeits­ver­tra­ges ist unwirk­sam. Das ent­schied das Lan­des­arbeits­gericht (LAG) Rhein­land-Pfalz in Mainz.

Mainz - Arbeit­neh­mer müssen trotz ent­spre­chen­der Ver­trags­ver­ein­barung nicht grundsätz­lich ihre Fort­bil­dungs­kos­ten an die Firma zurück­zah­len, wenn sie kün­digen.

Frank­fur­t/Main - Aus­geschie­dene Arbeit­neh­mer können die Bezah­lung von Über­stun­den auch drei Jahre nach dem Ende des Arbeits­ver­hält­nis­ses noch geltend machen. Das hat das Arbeits­gericht Frank­furt fest­gestellt.

Düs­sel­dorf - Arbeit­neh­mer wehren sich derzeit doppelt so häufig vor den Arbeits­gerich­ten gegen ihre Kün­digung wie noch vor 25 Jahren. Dennoch ziehe nur jeder sechste Gekün­digte vor Gericht...

Zwei­brü­cken - Ein Rechts­anwalt muss per­sön­lich prüfen, ob ein Schrei­ben an das zustän­dige Gericht richtig adres­siert ist. So ent­schied das Pfäl­zische Ober­lan­des­gericht (OLG) Zwei­brü­cken in einem in der...

Erfurt - Der Betriebs­rat hat bei der Zuwei­sung bestimm­ter Arbeits­mit­tel wie Büros kein Recht auf Mit­bestim­mung. Das ent­schied das Bun­des­arbeits­gericht in Erfurt (1 ABR 22/04).

Beruf & Bildung

News  

Recht  

Weiterbildung  

Wie werde ich...  

Mündliche Befristung eines Arbeitsvertrages ist unwirksam

Mainz - Die lediglich mündlich vereinbarte Befristung eines Arbeitsvertrages ist unwirksam.

Das entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz.

Die betreffende Arbeitnehmerin befinde sich daher in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis, das nur mit Kündigung, aber nicht durch Zeitablauf beendet werden könne. Das Gericht gab mit seinem Urteil der Kündigungsschutzklage einer Frau statt. Die Beschäftigte hatte geltend gemacht, die Kündigung sei sozial nicht gerechtfertigt und daher unzulässig. Dem hatte der Arbeitgeber entgegen gehalten, da er weniger als fünf Mitarbeiter beschäftige, sei das Kündigungsschutzgesetz nicht anwendbar. Bei der Anzahl der Mitarbeiter hatte der Arbeitgeber allerdings eine Frau, die in einem befristeten Arbeitsvertrag als Vertretung für eine Kollegin im Erziehungsurlaub eingestellt worden war, nicht mitgezählt.

Das LAG war jedoch der Ansicht, dass der Arbeitgeber einen formalen Fehler begangen hat. Zwar sei es richtig, dass nach dem Gesetz „Schwangerschaftsvertretungen”, mit denen ein befristeter Arbeitsvertrag bestehe, nicht mitgezählt würden, wenn es um die Geltung des Kündigungsschutzgesetzes gehe. Da der Arbeitgeber jedoch die Befristung nur mündlich vereinbart habe, sei die Frau als unbefristet beschäftigte Mitarbeiterin zu betrachten.

Das Urteil liegt inzwischen wegen seiner grundsätzlichen Bedeutung dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt vor. (Az.: 6 Sa 1226/03)

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/08/service/berufbildung/recht/t/rzo157086.html
Dienstag, 07. Juni 2005, 11:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
E-Paper

Die heutige Ausgabe der Rhein-Zeitung


Verlags-Service Abo-Service Anzeigen-Service
E-Paper
 
Druckversion