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Dienstag, 29. Sep. 20
RZ-Akademie

Mün­chen  Schul­abgän­ger müssen sich bei der Bewer­bung auf eine Lehr­stelle mög­licher­weise von ihren Berufs­vor­stel­lun­gen lösen. Das sagte Ottmar Schader von der Agentur für Arbeit in Mün­chen.

Berlin - Deut­sche Gym­nasien sind nach Ein­schät­zung des Wirt­schafts­maga­zins „Ca­pital” besser als ihr Ruf. In einer Studie ließ das Magazin 575 der 3480 deut­schen Schulen mit gym­nasia­ler Ober­stufe auf ihre...

München - Zum Auf­fors­ten des Schutz­wal­des in den Alpen werden für den Sommer und Herbst noch Helfer aus dem gesam­ten Bun­des­gebiet gesucht. Das bestätigt der Deut­sche Alpen­ver­ein (DAV) in Mün­chen.

Hagen - Stu­dien­bewer­ber mit Fach­hoch­schul­reife können sich nur noch bis zum 15. Juli an der Fernu­niver­sität Hagen ein­schrei­ben. Nach Ablauf der Frist reicht die FH-Reife wegen einer Geset­zesän­derung nicht mehr...

Berlin - Auch Pri­vat­per­sonen, die Schwarz­arbei­ter beschäf­tigen, ris­kie­ren Geld- oder Frei­heits­stra­fen. Das erklärte Philipp Wendt, Geschäfts­füh­rer des Deut­schen Anwalts­ver­eins in Berlin.

München - Stu­den­ten können vom kom­men­den Win­ter­semes­ter an in München einen neuen Bache­lor-Abschluss in Pfle­gepäd­ago­gik absol­vie­ren. Das teilt die Hoch­schule mit.

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Balance zwischen Familie und Beruf

München/Frankfurt/Main - Familie und Beruf in Einklang zu bringen, ist in Deutschland nicht leicht.

Vater und Kind

Genug Zeit für den Nachwuchs. (Bild: Hertie-Stiftung/dpa/gms)

Doch der Geburtenrückgang und der absehbare Fachkräftemangel in manchen Branchen zwingt Unternehmen zum Umdenken.

Jonas Fehl hatte Glück: Seit einem halben Jahr arbeitet der junge Vater nur noch Teilzeit. „Ich wollte nicht nur am Wochenende für mein Kind Zeit haben”, sagt er. Angst, auf das berufliche Abstellgleis zu geraten, plagt ihn nicht. In seiner Firma, dem IT-Dienstleister Comet Computer in München, haben Teilzeit und Telearbeit eine lange Tradition. Unter Berücksichtigung der Unternehmensbelange können die Mitarbeiter ihre Arbeitszeit zudem weitgehend selbst wählen.

Dennoch kommt es vor, dass Kinder mit zur Firma gebracht werden. „Sollten Mutter oder Vater etwa an einer wichtigen Kundenbesprechung teilnehmen müssen, findet sich immer jemand, der sich währenddessen um das Kind kümmert”, sagt Comet-Marketingleiterin Marianne Pfister.

Für Familienfreundlichkeit im Betrieb gebe es keine Patentrezepte, sagt Elena de Graat aus Bonn, die Firmen und Organisationen bei der Einführung einer familienorientierten Personalpolitik berät. Flexible Arbeitszeiten und Teilzeit seien die „Klassiker”, so Petra Bollen von der Regionalstelle Frau und Beruf in Düsseldorf. Einige Betriebe helfen ihren Mitarbeiter inzwischen auch bei der Kinderbetreuung: „Sie beteiligen sich an den Kosten, kaufen Belegrechte in Kindertagesstätten ein oder bezahlen einen Familienservice.”

Diese Dienstleister sind darauf spezialisiert, eine Betreuung zu finden, die auf die Bedürfnisse der Familie zugeschnitten ist. Die Kosten seien vergleichbar mit dem, was ein Unternehmen in etwa für eineinhalb Arbeitstage des Mitarbeiters aufbringen muss, sagt de Graat. Berücksichtige man, welche Ausfallzeiten auf einen Betrieb zukommen, falls es mit der Betreuung nicht klappt, rechne sich dies.

Bei der Commerzbank in Frankfurt existieren seit Jahren Betriebsvereinbarungen, um den Wiedereinstieg gezielt zu fördern. „Anfang der neunziger Jahre haben wir unseren Mitarbeitern noch ein viertes Jahr Elternzeit zugebilligt”, sagt Barbara David vom Zentralen Stab Personal. „Heute sagen wir: Kommt so schnell wie möglich zurück.” Wer länger aussteigt, verliere rasch den Anschluss und könne mit den Veränderungen im Betrieb nicht mehr mithalten.

„Familienfreundlichkeit richtet sich vor allem an Frauen”, bedauert Bollen. Aktivitäten, die Väter mit einschließen, sein nicht weit verbreitet. „Väter in Elternzeit oder Teilzeit lösen manchmal Verständnislosigkeit aus”, räumt Barbara David ein. „Da liegt noch viel Arbeit vor uns.”

Informationen: Die Broschüren „Familienorientierte Personalpolitik. Checkheft für kleine und mittlere Unternehmen” und „Familienfreundliche Maßnahmen im Handwerk” können kostenlos bestellt werden beim Bundesministerium für Familie, Frauen und Jugend (Tel.: 01805/329 329, E-Mail: broschuerenstelle@bmfsfj.bund.de); Internet: www.lokale-buendnisse-fuer-familien.de, www.beruf-und-familie.de.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/08/service/berufbildung/t/rzo154881.html
Montag, 30. Mai 2005, 11:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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