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Montag, 10. Aug. 20
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Schuljahres-Endspurt lohnt sich nicht nur für Wackelkandidaten

Bonn - Ein Endspurt in den letzten Wochen des Schuljahres lohnt sich nicht nur für Wackelkandidaten.

Zeugnis

„Es ist schon vorgekommen, dass Schüler sich verrechnet haben.”

Auch die anderen tun gut daran, die restlichen Wochen vor den Zeugnissen mit Klassenarbeiten und Tests sportlich zu nehmen und noch einmal ihr Bestes zu geben.

„Es kann beim Start des neuen Schuljahres sehr motivierend sein, wenn man in der letzten Arbeit mit "zwei" abgeschlossen hat, selbst wenn die Gesamtnote eine "drei" war”, sagte Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes in Bonn.

„Für 90 Prozent der Schüler in Deutschland ist das Schuljahr erfolgreich verlaufen”, sagt Kraus, der im bayerischen Vilsbiburg das Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium leitet. Aber auch wer zur glücklichen Gruppe der Erfolgreichen gehöre, sollte sich jetzt nicht „in die Hängematte” legen. „Es ist schon vorgekommen, dass Schüler sich verrechnet haben”, warnt Kraus. Statt der erwarteten „Vier”, stand dann am Ende doch eine „Fünf” im Zeugnis. Auch dürfe nicht verdrängt werden, dass die Lehrer auch kurz vor den Ferien noch Wissen vermitteln, das sie in der nächsten Klasse als bekannt voraussetzen.

Wackelkandidaten rät Kraus, sich jetzt mündlich verstärkt zu beteiligen. „Man sollte hochaktiv im Unterricht mitarbeiten. Je aktiver ich mir den Lernstoff aneigne, desto rascher und sicherer geht er ins Langzeitgedächtnis.” Zudem lasse ein sichtbarer Endspurt auch den Lehrer meist nicht ungerührt. „Wenn die Note um den Wert X,5 herum liegt, haben wir einen Spielraum.” Eine Aufwärtstendenz könne durchaus die Entscheidung für eine bessere Note rechtfertigen. „Was Lehrer aber nicht so gerne mögen, ist, wenn Schüler drei Tage vor Notenschluss noch nach einem Referatsthema fragen.”

Um eine Ausweitung des Lernpensums kommen Schüler beim Endspurt meist nicht herum. „Wenn ein Fünftklässler pro Tag eine Stunde Hausaufgaben macht, kann man das vorübergehend verdoppeln.” Nachhilfeunterricht sei sinnvoll, wenn die Lücken überschaubar sind. Kraus rät, den Fachlehrer nach einem Leistungskursschüler zu fragen. Die Bindung an professionelle Anbieter sei oft gar nicht notwendig. „Manchmal reichen schon drei bis vier Treffen.”

Doch bevor Schüler ihre freien Nachmittage der Schule opfern, sollten sie sich einen Plan machen, in dem aufgelistet wird, in welchen Fächern gelernt werden muss und wann welche Prüfungen anstehen. Dafür sollte der Lehrer nach dem Leistungsstand in den wichtigen Fächern gefragt und um Übungsaufgaben gebeten werden. Das Ganze sollte aber nicht in „ein Powerprogramm ohne freie Wochenende” münden, warnt der ehemalige Schulpsychologe Kraus. „Das ist wie beim Sport - da gibt es auch ein Übertraining.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/08/service/berufbildung/t/rzo156899.html
Montag, 06. Juni 2005, 16:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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