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Dienstag, 25. Feb. 20
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Berlin - Auch Pri­vat­per­sonen, die Schwarz­arbei­ter beschäf­tigen, ris­kie­ren Geld- oder Frei­heits­stra­fen. Das erklärte Philipp Wendt, Geschäfts­füh­rer des Deut­schen Anwalts­ver­eins in Berlin.

München - Stu­den­ten können vom kom­men­den Win­ter­semes­ter an in München einen neuen Bache­lor-Abschluss in Pfle­gepäd­ago­gik absol­vie­ren. Das teilt die Hoch­schule mit.

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Ingenieure wieder gefragt

Frankfurt - Für technisch interessierte Schulabgänger mit Hochschulreife lohnt sich die Aufnahme eines ingenieurswissenschaftlichen Studiums wieder.

Das sagte Michael Modigell, Prodekan des Fachbereiches Maschinenwesen an der RWTH Aachen.

Der mit Entlassungen und Firmenschließungen verbundene Strukturwandel in der Branche sei weitgehend abgeschlossen. Die Einschätzung Modigells deckt sich mit den Ergebnissen der „Ingenieursstudie 2005”, die heute vom Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) in Frankfurt vorgestellt wurde. Demnach können die derzeit jährlich rund 8000 Nachwuchsingenieure den Bedarf nicht decken.

Fast die Hälfte der Unternehmen im VDE plane in diesem Jahr, die Zahl der offenen Stellen für Ingenieure absolut zu erhöhen. 20 Prozent der Unternehmen rechnen mit einem anhaltendem Expertenmangel. Dennoch sei die Zahl der Studienanfänger in der Elektro- und Informationstechnik im vergangenen Jahr um fünf Prozent auf 17 200 Neulinge gefallen.

„Der Bedarf ist da”, sagt auch Prodekan Modigell. Auf lange Sicht würden vor allem Ingenieure gebraucht, die gute naturwissenschaftliche Kenntnisse haben. Wichtig seien die Bereiche Medizin, physikalische Chemie, Mathematik und Informatik. „Der hemdsärmelige Macher, der auch gut schweißen kann, wird weniger gefragt sein.”

Dass ein Ingenieur kaum noch ohne Managementwissen auskommt, schlägt sich laut Modigell schon länger in der veränderten Ausbildung nieder. Mittlerweile würden nicht nur Aufbaustudiengänge, sondern auch grundständige Studienwege zum Wirtschaftsingenieur angeboten. „Ein Ingenieur, der mit Geld nicht umgehen kann, gerät unter die Räder oder wird in den Unternehmen von anderen Mitarbeitern überholt.”

Allerdings geraten viele angehende Ingenieure schon weit früher in Schwierigkeiten. Dem VDE zufolge liegt die Studienabbrecherquote in den Universitäten bei 50 Prozent und an den Fachhochschulen bei 35 Prozent. Modigell rät dringend, das Vordiplom in der vorgesehenen Zeit zu erledigen und dabei in Kauf zu nehmen, dass eine Klausurnote einmal schlechter ausfällt.

„Das Vordiplom sollte ein Student als Prüfstein ansehen, ob er die Fähigkeit hat, Ingenieur zu werden oder nicht.” Wer scheitere, habe zwei Jahre verloren. „Aber er verschleppt das Vordiplom nicht in das sechste oder gar siebte Semester und ist bei Abschluss des Studiums nach dem Profil der Industrie einfach zu alt.”

Auch die Wahl der Hochschule kann die Chancen auf dem Arbeitsmarkt beeinflussen. So gebe es an der RWTH Aachen 5000 Ingenieursstudenten und 50 Professoren. Firmen wüssten es zu schätzen, dass die Absolventen zwangsläufig einen hohen Grad an Selbstständigkeit erwerben.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/08/service/berufbildung/t/rzo157175.html
Dienstag, 07. Juni 2005, 14:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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