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Montag, 24. Feb. 20
RZ-Akademie

Mün­chen  Schul­abgän­ger müssen sich bei der Bewer­bung auf eine Lehr­stelle mög­licher­weise von ihren Berufs­vor­stel­lun­gen lösen. Das sagte Ottmar Schader von der Agentur für Arbeit in Mün­chen.

Berlin - Deut­sche Gym­nasien sind nach Ein­schät­zung des Wirt­schafts­maga­zins „Ca­pital” besser als ihr Ruf. In einer Studie ließ das Magazin 575 der 3480 deut­schen Schulen mit gym­nasia­ler Ober­stufe auf ihre...

München - Zum Auf­fors­ten des Schutz­wal­des in den Alpen werden für den Sommer und Herbst noch Helfer aus dem gesam­ten Bun­des­gebiet gesucht. Das bestätigt der Deut­sche Alpen­ver­ein (DAV) in Mün­chen.

Hagen - Stu­dien­bewer­ber mit Fach­hoch­schul­reife können sich nur noch bis zum 15. Juli an der Fernu­niver­sität Hagen ein­schrei­ben. Nach Ablauf der Frist reicht die FH-Reife wegen einer Geset­zesän­derung nicht mehr...

Berlin - Auch Pri­vat­per­sonen, die Schwarz­arbei­ter beschäf­tigen, ris­kie­ren Geld- oder Frei­heits­stra­fen. Das erklärte Philipp Wendt, Geschäfts­füh­rer des Deut­schen Anwalts­ver­eins in Berlin.

München - Stu­den­ten können vom kom­men­den Win­ter­semes­ter an in München einen neuen Bache­lor-Abschluss in Pfle­gepäd­ago­gik absol­vie­ren. Das teilt die Hoch­schule mit.

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Schwarzarbeit in Haushalt und Garten ist kein Kavaliersdelikt

Berlin - Auch Privatpersonen, die Schwarzarbeiter beschäftigen, riskieren Geld- oder Freiheitsstrafen.

Haushaltshilfe

Als Schwarzarbeit gilt, wenn eine Tätigkeit auf Dauer angelegt ist.

Das erklärte Philipp Wendt, Geschäftsführer des Deutschen Anwaltsvereins in Berlin.

So droht demjenigen, der andere ohne Anmeldung bei den Sozialkassen beschäftigt, im Höchstfall eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren. Das Strafmaß hänge von Häufigkeit und Ausmaß der Schwarzarbeit ab. Die Schwarzarbeiter selber werden hingegen nur mit einem Bußgeld für eine Ordnungswidrigkeit belangt.

Als Schwarzarbeit gilt, wenn eine Tätigkeit als Beschäftigungsverhältnis und somit auf Dauer angelegt ist, erläutert Wendt. Bestraft wird dann nach deutschem Recht die Veruntreuung von Arbeitsentgelt, weil zum Beispiel keine Beiträge zur Sozialversicherung abgeführt werden. Einmalige Nachbarschaftshilfe beim Renovieren gilt allerdings noch nicht als Schwarzarbeit. Wer von einem Handwerksbetrieb einen Auftrag unter der Hand annimmt und sich so die Mehrwertsteuer sparen will, kann hingegen wegen Steuerhinterziehung belangt werden.

Auch wenn der Nachbarssohn jede Woche zum Rasen Mähen kommt, ist das nicht ohne Risiken: Verletzt er sich bei der Gartenarbeit, ist der Auftraggeber nach Angaben von Wendt haftbar und kann von der Unfallversicherung des Verletzten in Regress genommen werden. Die eigene private Haftpflichtversicherung übernimmt die Forderungen nicht, da vorsätzlich gehandelt wurde.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/08/service/berufbildung/t/rzo157485.html
Mittwoch, 08. Juni 2005, 15:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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