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Dienstag, 11. Aug. 20
RZ-Akademie

BusfahrerKöln/Han­nover - Michael Lie­betrut hat zunächst eine Aus­bil­dung zum Kraft­fahr­mecha­niker gemacht und dann den Bus­füh­rer­schein. Ansch­ließend steu­erte er Rei­sebusse quer durch Europa - und beför­dert jetzt die...

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Wie werde ich...? Busfahrer

Köln/Hannover - Michael Liebetrut hat zunächst eine Ausbildung zum Kraftfahrmechaniker gemacht und dann den Busführerschein.

Busfahrer

Ein Lehrfahrer zeigt dem Nachwuchs, wo es langgeht. (Bild: Hamb. Hochb./dpa/gms)

Anschließend steuerte er Reisebusse quer durch Europa - und befördert jetzt die Fußballprofis des 1. FC Köln.

Liebetrut ist der Fahrer des Mannschaftsbusses beim frisch aufgestiegenen Erstligisten. Damit trägt er eine hohe Verantwortung: „Die Jungs müssen 75 Minuten vor Anpfiff im Stadion eintreffen, sonst kommt die ganze Vorbereitung durcheinander.” Für viele Busfahrer ist der Beruf nicht ganz so aufregend - aber noch immer sehr abwechslungsreich.

„Unsere Mitarbeiter ziehen es vor, nicht jeden Tag die gleiche Strecke zu fahren”, sagt Peter Stimming, stellvertretender Betriebsleiter von Bayern Express in Berlin. Das Unternehmen fährt im städtischen und im europaweiten Linienverkehr. Zusätzlich werden Busse für Reisegruppen angeboten. Für viele Fahrer bietet sich so eine gute Mischung: Sie schätzen es, immer wieder Stadtfahrten zu übernehmen, freuen sich dann aber auch auf längere Touren.

Die Entlohnung von Busfahrern ist sehr unterschiedlich. Der zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen abgeschlossene Tarifvertrag beispielsweise sieht Stundenlöhne von 10 bis 10,53 Euro vor. Dazu kommen verschiedene Zulagen etwa für Schichtarbeit.

Für eine Anstellung ist eine mehrjährige Ausbildung zum Beispiel als Berufskraftfahrer oder Fachkraft im Fahrbetrieb nicht zwingend. Grundsätzlich genügt der „Busführerschein”, also Klasse D. Darüber hinaus erwartet Bayern Express aber noch mehr: „Die Leute müssen nicht nur große Fahrzeuge sicher bewegen können, sondern sollen ja auch mit den Fahrgästen umgehen”, erklärt Stimming.

Andy Schiller hat seinen Busführerschein bei der Bundeswehr gemacht und anschließend eine Stelle bei Bayern Express angetreten. „Man muss in jedem Augenblick ruhig bleiben können”, nennt er eine weitere Voraussetzung für den Beruf. Auch durch ungeduldige Passagiere dürfe er sich nicht zum schnelleren Fahren verleiten lassen.

Obwohl er seinen Beruf mag - bis zur Rente will er nicht mehr fahren. Langfristig möchte er lieber im Büro arbeiten, wo Strecken und Einsätze geplant werden. „Aber dafür muss ich mich dann schon noch fortbilden”, sagt Schiller.

In Frage kommt etwa eine Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb. Seit Herbst 2002 wird dieser Ausbildungsberuf angeboten. Drei Jahre lang werden junge Menschen nicht nur auf das Führen ihres Fahrzeugs vorbereitet, sondern zum Beispiel auch in Fächern wie Verkehrsmarkt, Planung, Werbung oder Beschwerdemanagement unterrichtet. So werden Fachkräfte im Fahrbetrieb breiter qualifiziert und können auch an anderen Stellen in den Verkehrsunternehmen eingesetzt werden.

Die Üstra, die in Hannover Stadtbusse und -bahnen betreibt, bildet ab Herbst 2005 erstmalig zur Fachkraft im Fahrbetrieb aus. Das Angebot richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren. Erwartet wird von den künftigen Azubis teamfähig, verantwortungsbewusst und zuverlässig zu sein und möglichst die Realschule erfolgreich abgeschlossen zu haben. Wer sich bewerben möchte, muss sich allerdings bis zum kommenden Jahr gedulden. Die Stellen für 2005 sind schon besetzt.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/08/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo156842.html
Montag, 06. Juni 2005, 14:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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