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Mittwoch, 08. Juni 05

In Fahrt gekommenFrank­furt - Michael Schu­macher hat im Fami­lien­urlaub neue Kraft getankt, Team­kol­lege Rubens Bar­richello das nötige Selbst­ver­trauen für den ersten Fer­rari-Sieg in diesem Jahr.

-München - Für den ersten Sieg ist „Quick Nick” noch nicht schnell genug. Dennoch hat Nick Heid­feld sein großes Ziel nicht aus den Augen ver­loren.

Hamburg - Rekord­welt­meis­ter Michael Schu­macher will vor den beiden For­mel-1-Ren­nen in Nord­ame­rika keine Pro­gno­sen über sein Abschnei­den wagen.

Neue Chance für Ferrari - Theissen: Kein Hauskrach

Frankfurt - Michael Schumacher hat im Familienurlaub neue Kraft getankt, Teamkollege Rubens Barrichello das nötige Selbstvertrauen für den ersten Ferrari-Sieg in diesem Jahr.

In Fahrt gekommen

Nick Heidfeld fährt mit seinem BMW-Williams beim Training in Barcelona.

„Mit ein bisschen Glück, können wir gewinnen”, sagte der Brasilianer vor dem Großen Preis von Kanada. „Sicher ist, dass wir alle unsere Zähne zusammen beißen und bis zum Letzten kämpfen werden”, kündigte Schumacher an. Ansonsten wollte er keine Prognosen abgeben. „Ich lasse es lieber, denn ich lag in letzter Zeit doch einige Male daneben.”

Der 36-Jährige, der bislang sieben Mal auf dem Kurs in Montreal gewinnen konnte, ließ sich während seines Urlaubs in Amerika ständig von den Ergebnissen der Ferrari-Probefahrten unterrichten. „Die Tests sind ziemlich gut gelaufen”, sagte Kollege Barrichello nach den Fahrten in Silverstone. Dort kam auch die überarbeitete Aerodynamik auf den Prüfstand. Gelöst scheint allerdings noch immer nicht das Problem mit den Bridgestone-Reifen. „Wir kommen in der Entwicklung voran, aber ohne eine dauerhafte Lösung zu finden”, sagte Barrichello der „La Gazzetta dello Sport”.

Für die italienische Sportzeitung sind die beiden Rennen in Montreal und eine Woche später in Indianapolis die letzte Chance für Ferrari im WM-Kampf: „Hier kann die ohnehin flackernde Flamme der Hoffnung endgültig erlöschen.” Mit 16 WM-Punkten liegt Schumacher nach sieben Rennen weit abgeschlagen hinter dem mit 59 Zählern führenden Spanier Fernando Alonso im Renault. „Ich mag den Kurs mit seinen tückischen Schikanen. Seit ich für Renault fahre, hatte ich dort immer gute Rennen”, sagte Alonso.

Während der Gesamt-Vierte Nick Heidfeld (25) nach seinen beiden zweiten Rängen in Monte Carlo und am Nürburgring auch in Montreal in Fahrt bleiben will, sorgt die Auseinandersetzung in der Führungsspitze des BMW-Williams-Teams weiter für Unruhe. So wies BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen die Kritik von Frank Williams an der Stimmung und Kooperation der beiden Partner im Rennstall zurück. „Es gibt keinen Hauskrach. Wir arbeiten absolut professionell zusammen”, sagte Theissen der „Netzeitung”. Williams hatte zuvor gesagt: „Unsere früheren Teams mit Honda oder Renault waren wesentlich kooperativer und erfolgreicher. Da gab es nicht diese ständigen Schuldzuweisungen.” Aus Williams' Sicht sei das Geschäft in den 90er Jahren einfacher gewesen, entgegnete Theissen.

Kritik an der Reifenregel des Internationaler Automobil-Verbandes (FIA) - ein Satz für die Qualifikation am Samstag und das Rennen am Sonntag - übte Toyota-Pilot Ralf Schumacher, nachdem Silberpfeil-Fahrer Kimi Räikkönen beim Großen Preis von Europa in der letzten Runde wegen eines Bremsplatten von der Piste geflogen war. „Die FIA muss einsehen, dass sie mit der neuen Reifenregel einen Fehler gemacht hat. Das Reglement kann lebensgefährliche Folgen haben”, sagte der 29-Jährige der „Bild”-Zeitung. „Bei einem Reifenplatzer bei 300 Stundenkilometern kann auch ganz schnell mal einer sein Leben lassen.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/06/08/sport/formel1/t/rzo157493.html
Mittwoch, 08. Juni 2005, 15:33 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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