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Donnerstag, 24. Mai. 12
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Urlaub
Viele Sandskulpturen-Festivals im Sommer Travemünde/Berlin - Was sich alles aus Sand machen lässt, zeigen auch in diesem Sommer so genannte Carver bei vielen Sandskulpturen-Ausstellungen. In Deutschland, Dänemark und der Schweiz können Urlauber etwa Schiffe, Pyramiden und Paläste aus Sand bewundern. Auf dem Priwall in Travemünde haben 75 Künstler bei der „Sandworld 2005” am Ostseestrand ein „Märchenreich aus Sand” errichtet. Bis zum 4. September können sich Besucher dort auf eine Reise in der Welt der Mythen und Sagen begeben. Aus 9000 Tonnen Sand wurden auf einer Fläche von rund 10 000 Quadratmetern bis zu zwölf Meter hohe Kunstwerke geschaffen. Geöffnet ist die Schau mit 45 Exponaten am Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 23.00 Uhr, freitags bis sonntags bis 24.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 6 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder. Unter fünf Jahren haben Kinder freien Eintritt. An der Nordsee gibt es verschiedene Sandskulpturen-Festivals, eines davon auf der Halbinsel Butjadingen am Jadebusen. Dort können Gäste vom 9. Juli bis 21. August bis zu acht Meter hohe Sandfiguren besichtigen. Das Thema lautet „Mythos Europa”. Zum Programm des „4. Sand'Art Festivals” gehören der örtlichen Tourismusvertretung zufolge unter anderem nächtliche Führungen über den beleuchteten Skulpturenpfad sowie Konzerte und Veranstaltungen für Kinder. Der Eintrittspreis beträgt ab 3 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder. Auch hier haben Kinder unter fünf Jahren freien Zugang. Märchenfiguren von Hans Christian Andersen sind bei einem Sandskulpturen-Festival in Dänemark gestaltet worden. Bis September sind am Strand der Nordseeinsel Rømø und des Badeortes Søndervig in Westjütland aus Sand geformte Figuren aus den Stücken des berühmten Dichters zu sehen. Darunter ist auch die „Kleine Meerjungfrau”, das Wahrzeichen der Hauptstadt Kopenhagen. Der Eintritt kostet umgerechnet rund 4,70 Euro für Erwachsene sowie 2 Euro für Kinder. Am Südufer des Bodensees in Rorschach in der Schweiz stehen demnächst Sandskulpturen unter dem Motto „Mensch und Maschine” im Mittelpunkt. Beim siebten Sandskulpturen-Festival vom 15. bis 20. August formen zehn Teams Kunstwerke aus 15 Tonnen Sand, teilt Ostschweiz Tourismus in St. Gallen mit. Nach dem Wettbewerb bleiben die feinkörnigen Skulpturen noch vier Wochen lang stehen. Die Eintrittspreise und Öffnungszeiten sind noch nicht bekannt. Sandskulpturen-Ausstellungen gibt es aber auch abseits der Meere und großen Seen: Die „Sandsation 2005” zeigt „märchenhafte Sandskulpturen” mitten in Berlin. Das internationale Sandskulpturen- Festival dort dauert noch bis zum 31. Juli. Die an der Schau beteiligten „Carver” kommen nach Angaben der Veranstalter unter anderem aus den USA, aus Russland, Marokko und Indien. Die rund 8000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche befindet sich am Lehrter Bahnhof. Geöffnet ist die Schau täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr, freitags und samstags bis 24.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder von 6 bis 15 Jahren. Internet: www.sandworld.de, www.tossens.de/sandart, www.sandskulptur.dk, www.sandskulpturen.ch, www.sandsation.de. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/05/07/07/service/reise/t/rzo165203.html |
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