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Donnerstag, 07. Juli 05

SicherheitSil­ver­stone - Eine Absage des For­mel-1-Ren­nens in Sil­ver­stone steht trotz der ver­hee­ren­den Ter­ror­anschläge in London nicht zur Dis­kus­sion.

Deutliche ReaktionIndia­napo­lis - Die Zuschauer des For­mel-1-Skan­dal­ren­nens in India­napo­lis sollen nach Ansicht ihrer Anwälte mehr als nur das von Miche­lin ange­botene Ein­tritts­geld zurücker­hal­ten.

Sil­ver­stone - Noch ist For­mel-1-Pri­mus Renault nicht in Sicht­weite, dennoch wähnen sich die Sil­ber­pfeile vor dem McLa­ren-Heim­ren­nen in Sil­ver­stone auf der Über­hol­spur.

Sil­ver­stone - Die Titel­ver­tei­digung ist für Michael Schu­macher weiter denn je ent­fernt, doch ans Auf­geben denkt der abge­schla­gene For­mel-1-Welt­meis­ter noch lange nicht.

Keine Absage in Silverstone - Fahrer erschüttert

Silverstone - Eine Absage des Formel-1-Rennens in Silverstone steht trotz der verheerenden Terroranschläge in London nicht zur Diskussion.

Sicherheit

Ein Polizist durchsucht Ralf Schumachers Tasche bei dessen Silverstone-Ankunft.

Die meisten Fahrer zeigten sich zwar erschüttert, an einen Startverzicht denken sie aber nicht.

„Es ist traurig, was passiert ist. Aber es gibt eine Zukunft”, sagte Weltmeister Michael Schumacher, der noch am Morgen mit seiner Frau in London war. Der Ferrari-Pilot erfuhr aber erst in Silverstone von den Ereignissen. Dennoch fühlt sich der 36-Jährige sicher: „Die Sicherheit ist nicht gefährdet. Speziell nach diesen Geschehnissen wird man in England extrem bemüht sein, dass so etwas nicht wieder passiert.”

„Wir sind tief geschockt”, meinte der BAR-Honda-Pilot Jenson Button. „Unser Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Familien. Wir sollten gerade jetzt den Fans die beste Show bieten.” Nick Heidfeld von BMW-Williams fühlte sich beim Anblick der Fernsehbilder an den 11. September erinnert. Dennoch sprach sich auch der Mönchengladbacher dafür aus, beim Großen Preis von Großbritannien zu starten: „Sonst wäre es genau das, was die Terroristen wollen.”

Die Betreiber der Traditionsstrecke in Mittelengland bemühten sich zu versichern, dass für sie „die Sicherheit für Zuschauer und Teilnehmer von größter Bedeutung ist”. Silverstone habe eine Reihe von bewährten Sicherheitsmaßnahmen, die zusammen mit der Polizei und anderen Behörden ausgearbeitet wurden. Bei der Einfahrt zum Gelände überprüfte das Sicherheitspersonal mit Hinweis auf die Anschläge Autos und Taschen. Auf den Autobahnen Richtung Süden wurde gewarnt, nach London zu fahren.

Am Morgen waren in der britischen Hauptstadt vier Bombenanschläge in zwei U-Bahn-Stationen, einer U-Bahn und einem Doppeldecker-Bus verübt worden. Die Verantwortung für die Anschläge übernahm eine bisher unbekannte El Kaida-Gruppe.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/07/07/sport/formel1/t/rzo165263.html
Donnerstag, 07. Juli 2005, 18:55 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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